Donnerstag, 23. Juli 2015

Etuis für's Taschenmesser


Messeretuis! 

Taschenmesser gehören einfach zu einem abenteuerlichen Leben dazu! Und ein Taschenmesser gehört in ein praktisches Messeretui (mit Gürtelschlaufe), damit es immer griffbereit ist, man es aber nicht verliert! Ein Taschenmesser mit passendem Etui ist einfach ein tolles Geschenk für frisch gebackene (Wald-)Kindergartenkinder und Schulkinder!

Ein paar neue Etuis sind in den letzten Tagen entstanden. Gerne fertige ich besondere Messeretuis für eure Kinder!

Die beliebtesten Designs sind "Pirat" und "grün gestreift".
Ein Taschenmesser mit passendem Etui ist ein tolles Geschenk für frisch gebackene (Wald-)Kindergartenkinder und Schulkinder!

"Rot mit Punkten" und "Rosa Blume" sind noch zu haben und könnten ohne lange Wartezeit schon bald aus dem Briefkasten gefischt werden! Aber wie schon geschrieben, ich erfülle gerne auch individuelle Wünsche!

Bei Interesse: Mailt mir! hallo@kathipirati.de


Kathi Pirati international!


Uuuuh! Gestern landete in meinem Briefkasten... Post aus Australien! Die neue Ausgabe der "Tickle the Imagination" - frisch eingeflogen.


Es ist nicht üblich, dass ich Zeitschriften im Ausland bestelle. Besonders aus Australien nicht, denn das Porto ist unglaublich teuer von dort. Aber ich hatte einen ziemlich guten Grund, doch diese hohe Postgebühr zu zahlen. Denn in dieser Ausgabe ist eine Illustration von mir abgedruckt!!!


Seit Anfang des Jahres bin ich Teil der Facebook-Gruppe "52-weeks-illustration-challenge". Jede Woche kann man dort zu bereits feststehenden Themen eine neue, extra für die Challenge angefertigte Illustration posten, mit den anderen Gruppenmitgliedern teilen. Ein großer Spaß (zu dem ich seit einigen Wochen leider nicht mehr komme). Dort gab es eine kleine Zusatz-Challenge zum Thema "Cocoon". Aus allen eingereichten Illustrationen wurden 20 Favoriten gewählt, die in der Winterausgabe der "Tickle the Imagination" veröffentlicht wurden. Und meine Zeichnung ist dabei! Schaut mal:


So wunderschöne Bilder, mit denen meines zu sehen ist. Hier sehr ihr den ganzen Artikeln mit allen Illustrationen: 





Knaller oder? Ich freu mich so!

Freitag, 17. Juli 2015

Kleine grüne Kunst


Nein, ich gehe nicht mit meiner Nagelschere in den Garten und mache Scherenschnitte aus kleinen Kleeblättern!

Das hier habe ich heute morgen draußen im Garten gefunden, so ganz, ganz zufällig. Ich stand da grad mit June an dieser Stelle, als mein Blick auf dieses Kunstwerk fiel! 

Unglaublich oder? Da gibt es doch tatsächlich ein paar Künstler unter den kleinen und kleinsten Lebewesen, die da so in unserem Garten zu Hause sind. 

Ansonsten war meine Woche nicht sehr grün, ich hab zwei intensive Medienworkshops für Kinder durchgeführt, da waren wir hauptsächlich drinnen. Aber es sind so tolle Sachen entstanden, die zeige ich euch in den nächsten Tagen mal.

Die kleine grüne Kunst wandert jedenfalls zur Grünzeug-Sammlung bei den Naturkindern: www.naturkinder.com So klein, aber so großartig oder?

Sonntag, 12. Juli 2015

Rezept: Muffins mit roten Beeren


Wundervolle Beerenzeit!


Ich liebe Beeren! Und darum hab ich mir ein Rezept ausgedacht, das möchte ich gern mit euch teilen. 

Muffins mit roten Beeren


In einer Schüssel mischt ihr
  • 80 g flüssige Butter 
  • 150 g Joghurt
  • 50 ml Orangensaft und
  • 3 Eier
In einer weiteren Schüssel vermengt ihr
  • 300 g Mehl
  • 120 g Zucker
  • 3 TL Backpulver und
  • 1 TL gemahlene Vanille 
Nun gebt ihr alles in eine Schüssel und verrührt es zu einem glatten Teig. Dann hebt ihr noch
  • 300 g gemischte (rote) Beeren
unter. Ich habe nur frische Beeren verwendet. Mit Tiefkühl-Beeren könnte der Teig vielleicht zu flüssig werden. Und natürlich könnt ihr auch Blaubeeren, Brombeeren... verwenden.

Den fertigen Teig füllt ihr in ein gut gefettetes Muffinblech. Dieses Rezept reicht für etwa 18 Muffins, also 1,5 Muffinbleche normaler Größe.

Heizt den Backofen auf 180 Grad vor und backt die Muffins darin für etwa 25 Minuten.

Wer mag, gibt noch etwas weiße Schokoladenkuvertüre auf die ausgekühlten Beerenmuffins. Dafür schmelzt ihr
  • 100 bis 150 g weiße Kuvertüre
im Wasserbad und sprenkelt sie dann mit einem kleinen Löffel über die kleinen Kuchen.

Lasst es euch schmecken!


Freitag, 10. Juli 2015

Für Abenteurer: Lagerfeuer mit Dreibein


Hier in NRW sind schon Sommerferien - die beste Zeit, um draußen spannende Abenteuer zu erleben! Das Essen am Lagerfeuer zubereiten - das ist immer ein echtes Highlight!

Neben Stockbrot und aufgespießten Würstchen, kann man auch andere Speisen auf dem Lagerfeuer zubereiten. Zum Beispiel eine leckere Suppe. 

Dafür braucht ihr einen Topf zum Hängen (Gulaschkessel) und ein Dreibein. Und so ein Dreibein kann man ziemlich gut selber bauen. So geht's:

Ihr braucht drei stabile, etwa gleichlange Äste. Die Länge hängt auch mit der Größe eurer Feuerstelle bzw. des Feuers zusammen. Bei einer kleinen Kochstelle reicht ein kleines Dreibein. Die Stangen, die ich verwendet habe, sind länger als zwei Meter. Entscheidet einfach je nach Situation, was ihr braucht. 

Außerdem benötigt ihr einige Meter Seil. Ich habe Sisalseil verwendet, davon habe ich immer eine Rolle auf Vorrat da. Braucht man als Budenbauer und Abenteurer einfach ständig! 

Jetzt aber los!


1. Die Stangen legt ihr parallel zueinander auf den Boden. Ein Seilende befestigt ihr dann an einer Stange. Die unteren Enden der Stangen liegen gleichauf, die oberen Enden stehen etwas über dem Bund. Nun führt ihr das Seil abwechselnd über und unter den Stangen herum und wieder zurück. Das macht ihr so oft, bis auf jeder Stange das Seil dreimal nebeneinander liegt.

2. Dann wickelt ihr das Seil jeweils dreimal um die Seilverbindungen zwischen den Stangen. Als nächstes knotet ihr das Seil an einer Stange straff fest, dass sich der Bund nicht lösen kann. Am Seilende könnt ihr später den Topf aufhängen.

3. Jetzt kann das Dreibein aufgestellt werden. Dafür zieht ihr das mittlere Bein nach vorne.

4. Die zwei anderen Beine bewegt ihr dann zu den Seiten nach außen. Dabei werden die oberen Enden der Stangen miteinander verschränkt. Fertig!

Hier nochmal ein Foto vom fertigen Bund:


Wenn ihr das Dreibein über der Feuerstelle aufgebaut habt, hängt ihr den Topf in passender Höhe über das Feuer. Wer hat, nimmt einen Karabiner oder einen stabilen S-Haken, um den Topf einzuhängen, so kann man ihn einfacher abnehmen.

Eine Gemüsesuppe ist eine gute Idee. Alle können mithelfen, das Gemüse und die Kräuter zu schnippeln. Schmeckt ja immer besonders gut, wenn man selbst mitgeholfen hat. Wir ziehen auch immer noch eine Runde durch den Garten und sammeln ein paar Wildkräuter, z.B. Giersch, Brennessel, Gundermann... 

Wenn ihr eine Pfanne habt, die Feuerfest ist, bratet doch noch für jeden ein Spiegelei oder eine große Portion Rühreier für alle. Die gebt ihr dann jedem in seine Schale zur Suppe. Köstlich!


Habt ihr nun Lust auf noch mehr Abenteuer bekommen? In meinen Büchern Outdoor-Nächte und Hütten bauen findet ihr noch viel mehr Ideen, was ihr (mit euren Kindern) in den Ferien unternehmen könnt.

Und ab damit zur Grünzeug-Sammlung von Naturmama Caro und den Naturkindern: www.naturkinder.com

Sonntag, 5. Juli 2015

Neue Körbe


Hier seht ihr die zwei Körbchen, für die ich die Seile bemalt hatte. Die Bemalung hatte ich extra etwas ruhiger gehalten, weniger Farbe, nicht zu bunt. 

Diesmal hat das Nähen sogar noch besser geklappt. Beim ersten Versuch riss mir immer wieder der Oberfaden. Als ich dann die Spannung verringert hatte, war der Unterfaden wohl nicht mehr passend, so ist die Naht nicht ganz so schön geworden. Für den zweiten Rutsch hab ich dann die Unterfadenspannung angepasst, schon wurden die Nähte perfekt!


Da ich keine Erfahrung im Formen der Körbe habe, ist es ein bisschen unvorhersehbar, wie sie dann nachher aussehen. Es freut mich total, dass sie zeimlich genau so geworden sind, wie ich sie haben wollte. Für die blaubunte Schale hab ich etwa 12 Meter und für die rotbunte um die 10 Meter Seil gebraucht. Ich könnte mir gut ein 3er oder 5er Set vorstellen. In unterschiedlichen Größen, um sie ineinander stellen zu können. Diese habe ich erstmal verschenkt. Aber ich hab ja noch ein bisschen Seil auf der Rolle... 


Ich wünsche euch eine schöne neue Sommerwoche!

Donnerstag, 2. Juli 2015

Körbe aus Seil


Schon eine ganze Weile hab ich solche "Seilkörbe" auf meiner "möchte-ich-unbedingt-ausprobieren-Liste". Nun habe ich bei Isipopisi (sehr schöner Blog übrigens) wieder solche hübschen Körbe bewundern können. Und weil ich grad Urlaub habe, hab ich direkt eine Rolle Seil bestellt und gleich losgelegt! 

Ich werde hier nicht auch wieder Anleitungen verlinken. Schaut einfach bei Isipopisi. Nur einen Farbtipp hab ich noch dazu:

Für meinen ersten Korb hab ich das Seil nämlich bemalt. Dafür habe ich Acrylbastelfarbe genommen, die ich noch mit Wasser verdünnt habe. So wirkt die Farbe nicht wie eine Beschichtung sondern zieht ganz gut in die Fasern ein und man kann die Flechtstruktur weiter gut erkennen. Die Farben verlaufen auch, wenn man unterschiedliche Farbtöne nass in nass aufträgt. Gefällt mir besonders gut, hat was von Aquarell. Außerdem fühlt sich das Seil so auch weiterhin nach Baumwollseil an. Ganz schön bunt, was?


Die Farben habe ich extra zu meinem Sofa ausgewählt, das genau diese Farben hat. Und es passt wunderbar, finde ich!


Das Körbchen ist 15 Zentimeter hoch und 19 breit. Dafür gingen etwa 16 Meter Seil drauf. Am Ende hab ich das Seil per Hand als Spirale auf den Korb genäht, ein besonders schöner Abschluss, finde ich! 

Die Möglichkeiten sind endlos: Schalen, große Körbe, Einkaufskörbe oder -taschen, unterschiedliche Henkel, Formen und Größen. Für zwei kleine Körbchen liegt das Seil schon bereit: 


Einen großen Korb möchte ich dann auch noch unbedingt nähen. Und ihr? Habt ihr nun auch Lust bekommen, Körbe zu nähen?

Schöne neue Ideen


Letztes Wochenende war ich mit meiner Mama in Osnabrück bei einer Veranstaltung aus dem Proggramm "Neues Leben zwischen alten Gräbern". Auf dem Johannisfriedhof wurde ein buntes Fest rund um die Johanniskapelle gefeiert. Die Angebote trafen doch sehr meinen/unseren Geschmack. 

Zu Beginn der Feier übten alle Besucher im Reigen einen Tanz ein. In der Mitte standen Musiker und spielten auf Geige, Gitarre und Akkordeon die Musik dazu. Im ersten Moment dachte ich: Oh je, da mach ich aber nicht mit. So öffentlich im Park (bzw. auf dem alten Friedhof) "hippiemäßig" tanzen? Und da die meisten Schritte schon eingeübt waren, wollten wir uns ohnehin nicht mehr in den Tanzkreis einreihen. Als ich den Tänzern ein wenig zugeschaut hatte, war ich aber fast ein bisschen traurig, dass ich nicht den Mut hatte, mitzumachen. Es haben wirklich alle mitgemacht - alt und jung, Mütter, Väter, Kinder, Senioren, einfach alle. Das war schon schön. Die Idee habe ich mal in meinem Kopf abgespeichert, denn sowas würde ich gerne beim nächsten Herbstfest mit meinen Gästen machen. (Und hoffe natürlich, dass die dann eher den Mut haben, mitzumachen...)

Dann gab es noch einen Bücherflohmarkt, mit einem sehr interessanten Angebot! Viele Themen, die mich auch interessieren. So habe ich u.a. ein Buch über die Heilkunde der Hildegard von Bingen, ein Buch von W. D. Storl und ein Vogelsbestimmungsbuch ausgewählt. Bei 50 Ct pro Buch musste ich bei sechs Büchern leider aufhören, meine Tasche war dann einfach schon voll.


Dann gab es ein Naturquiz, das wirklich sehr liebevoll zusammengestellt worden war. Über 30 solcher hübschen Kästchen waren mit frisch gesuchten Dingern aus der Natur gefüllt. Es war ein interessantes Raten. Wir haben mit einigen Frauen gerätselt und uns ausgetauscht.  


Vielleicht werde ich etwas in der Art mal mit den Kindern meiner Wald-AG machen. Wäre auch eine schöne Idee für ein Schulfest oder einen "Tag der offenen Tür", um unsere AG zu präsentieren. Ein bisschen schade fand ich, dass viele der frischen Dinge in Zellophantütchen verpackt waren. Es hätte mir gefallen, noch mehr als den Seh-Sinn einsetzen zu können. Manches Kraut erkennt man ja doch besser am Geruch. Oder daran, wie es sich anfühlt. Allerdings muss man dann sicherlich den Inhalt von so mancher Schachtel ab und zu austauschen, wenn ihn viele Leute anfassen und unter die Nase halten.


Außerdem habe ich noch dieses Spiel kennengelernt. Es ist wirklich lustig und wird ziemlich rasant, wenn man ein paar Runden gespielt hat. Im Netz habe ich es unter dem Begriff "Passe Trappe" oder "Flitzpuck" gefunden. Dieses ist wohl ein selbstgebautes Exemplar. Auch eine schöne Idee! Ich glaube, das probiere ich auch mal aus! 

Eine weitere Idee stelle ich euch in den nächsten Tagen noch vor, dann direkt zum Mitmachen!