Samstag, 14. März 2015

Budenbauer und Abenteurer aufgepasst!

Mein neues Buch ist raus! 


"Hütten bauen - Baumhäuser, Zelte und Geheimverstecke"


Und ich finde es so wundervoll! Die "Outdoor-Nächte" sind ja schon toll  - aber dieses Buch ist noch viel schöner geworden! So GRÜN! Beim flüchtigen Betrachten bekommt man direkt Lust, sofort selber einen Unterschlupf zu bauen. Selbst ich, die ja selbst (fast) alles selbst ausgedacht, gebaut, durchgeführt, begleitet, ausprobiert, fotografiert hat, bekomme so ein Kribbeln und möchte am liebsten direkt an irgendeinem Projekt werkeln.


Das Layout ist innen wie außen wieder sehr gelungen. Ich finde es immernoch verrückt, wenn ich meine Zeichnungen z.B. auf einem hübsch gestalteten Vorsatz sehe. Sowas mag ich eh immer gern bei Büchern, wenn es eben mit Vor- und Nachsatz schön beginnt und endet. Und dann die eigenen Illustrationen... hach!


Hier seht ihr eins meiner Lieblingsprojekte: Das Tipi! Für den Fototermin haben wir es in einer Wiese aufgebaut und mit Decken und Fellen ausgelegt, eine Feuerschale und Baumstammhocker dazugestellt und dann Stockbrot gemacht. Für ein authentisches Foto mach ich immer einen ziemlich großen Aufwand. Als das dann im Kasten war, habe ich mich aber mit meinen Fotokindern ins Tipi gehockt und die tolle Stimmung genossen. Auch wenn es nur eine Fotoaktion war, fühlte es sich doch ganz schön abenteuerlich an. In warmen Sommernächten kann ich mir gut vorstellen, auch mal in diesem Tipi zu übernachten. Wir waren ganz schön traurig, dass wir es so kurz nach dem Aufbau schon wieder abbauen mussten.


Bevor es aber um konkrete Bauprojekte geht, gebe ich auf mehreren Seiten Tipps zu Material, Materialbeschaffung, Werkzeug und Sicherheit.


Es werden Knoten und Bünde gezeigt, die im Buch immer wieder zum Einsatz kommen.


Außerdem gibt es ein kleines "Bandenkapitel" - denn wer baut schon gern eine Hütte für sich alleine? Am größten ist der Spaß, wenn man eine Bande gründet und dann gemeinsam ein Bandenquartier errichtet. Natürlich braucht jede richtige Bande auch eine gegnerische Bande, vor der man möglichst viele Geheimnisse hat. Darum gibt es viele Tipps für die Gründung einer Bande, Spionagetechniken und das Verfassen von geheimen Botschaften. Damit die neu gelernten Verschlüsselungstechniken direkt ausprobiert werden können, habe ich ein paar geheime Beispiele zum Dekodieren eingebaut.

Beim Schreiben der Bandenseiten habe ich mir so oft gewünscht, wieder zehn Jahre alt sein zu können, um dann sofort eine Bande zu gründen und wilde Abenteuer zu erleben! Eben wie früher.


Das Buch bekommt ihr überall im Buchhandel, natürlich auch online. Da empfehle ich euch Buch7.de - die spenden einen großen Teil ihres Gewinns an wohltätige Zwecke. Die Bestellung ist fix und versandkostenfrei bei euch. Darum geht der direkte Link zu meinem Buch auch dorthin: 

Freitag, 6. März 2015

Murmelbahn im Wald

Zwei Monate zu spät starte ich mit euch in ein neues Blog-Jahr. Ein wichtiger Job und ein tragisches Ereignis in meiner Familie haben es nötig gemacht, diese Seiten für ein Weilchen zu vernachlässigen. 

Nun geht es hier aber frisch und fröhlich weiter - mit einer Murmelbahn im Wald!

Mit der Wald-AG habe ich eine Murmelbahn aus Naturmaterial gebaut. Ich hatte mir das Ganze in der Vorbereitung etwas spektakulärer vorgestellt. Allerdings habe ich da unsere speziellen Kinder etwas überschätzt und es gestaltete sich als große Herausvorderung, etwas zu bauen, wo dann wirklich eine Murmel durchsausen konnte. 

Zuerst haben wir Material gesucht. Das haben wir schon auf dem Weg in den Wald gemacht, der immerhin gute 20 Minuten dauert. Längere Rindenstücke, die an den langen Seiten etwas gewölbt sind, eignen sich hervorragend. Und wir hatten Glück und konnten eine Menge Baumaterial zusammentragen.


An unserem Treffpunkt ist eine große, alte Wurzel. Dort haben wir die Murmelbahn gebaut. Die Kinder haben erst nicht verstanden, dass man mit dem Bau ja etwas erhöht anfangen muss, weil die Murmel ja herunter rollen soll und sich auf einer horizontalen Strecke nicht bewegen würde.


Oben ein Stück Rinde, das von selbst so toll gewachsen war, dass die Murmel prima hindurch rollen konnte, ohne von der Bahn ab zu kommen.


Bei diesem Streckenabschnitt haben wir die Bahn mit "Banden" aus Rinde gesichert. Das bedurfte viel Ausprobiererei: Wo genau kommt die Kugel von der Bahn ab? Kann man sie vorher schon umlenken? Wo und wie können wir die Bande befestigen? Außerdem haben wir dieses Stück der Murmelbahn mit einem dicken Ast abgestützt.


Zwischen Abschnitt A und Abschnitt B haben wir die Erde auf der Wurzel etwas glatt gemacht und den Übergang zur Rinde besonders gut verstrichen.

Alles in allem war das eine recht gelungene Aktion, die allen Spaß gemacht hat - auch wenn ich da vorher eindeutig zu hohe Erwartungen hatte. 

Hier mal ein kurzes Video von unserer fertigen Bahn:



Und weil's so schön passt, ab mit der Murmelbahn zur Grünzeug-Sammlung bei den Naturkindern!