Sonntag, 19. Oktober 2014

Herbstwoche 2014 - Sonntag


Hier kommt das letzte Projekt der Herbstwoche 2014:

Seifenblasen machen!


Ihr glaubt nun vielleicht: "Da sind ihr aber die Herbstideen ausgegangen! Seifenblasen sind doch was für den Sommer." Oh nein! Wer so denkt, der irrt. Das perfekte Seifenblasenwetter ist nicht zu heiß und nicht zu trocken. Ein bisschen Wind ist auch nicht schlecht. Die Luftfeuchtigkeit spielt eine sehr wichtige Rolle bei erfolgreichem Seifenblasen-Machen. So funktioniert es (meistens) im Herbst besser, als im Sommer. Morgens und am späten Nachmittag, wenn die Luft spürbar feucht wird, werden die schillernden Blasen besonders groß und halten länger. Probiert es selbst aus. Ich finde, das ist auch ein schönes Experiment, um diese Wettereigenschaften zu erforschen. 

Alles, was man für großartige Seifenblasen-Action braucht, kann man prima selber machen! 


Für solche tollen Seifenblasenzauberstäbe braucht ihr:
  • geschnitzte Stöckchen (mindestens 15 Zentimeter lang, Anleitung HIER)
  • Basteldraht (2 mm dick)
  • Baumwollgarn (Topflappengarn) 
außerdem:
  • flüssigen Bastelkleber (ich hatte grad nur diesen Schmuckkleber zur Hand)
  • Schere
  • Kombizange
  • Ein Drahtende wird an dem Ende eines Schnitz-Stöckchens befestigt. Ich habe den Draht mit der Kombizange zusammen gedrückt und dann zwei- bis dreimal drum gewickelt. 
  • Dann wird der ganze Draht eng mit Baumwollgarn umwickelt. Damit das Garn hält, streicht immer ein paar Zentimeter mit Kleber ein. Tipp: Es ist übrigens einfacher, den Griff zu drehen, als dauernd das Knäuel um den Draht zu wickeln.
  • Kleb das Garn am Ende des Drahts besonders gut fest und schneide es ab. Dann verdrehe das Drahtende mit dem anderen Ende, so dass eine Schlafe entsteht. Diese kann dann in Form gebogen werden.

Diese Zauberstäbe haben einen Drahtgriff, auf den ich Perlen gefädelt habe. Außerdem hab ich den Draht hier nicht mit Garn umwickelt, sondern ihn in eine Baumwollkordel gefädelt. Sieht hübsch aus, der Griff ist aber etwas unhandlicher.


Auch die Seifenblasenflüssigkeit kann man selber machen. Das Rezept (am Ende des Beitrags verlinkt), das ich ausprobiert habe, ist auch für Riesenseifenblasen geeignet (dazu ein andermal mehr). Es funktioniert wirklich! Man sollte sich aber wirklich ganz genau ans Rezept halten. Nicht anstelle der Neutralseife ein Spülmittel verwenden oder so. Es sei denn, ihr wollt experimentieren und sucht selber die ultimative Mischung. Wenn ihr aber gute Seifenblasen hinbekommen wollt, haltet euch genau dran. Ich habe übrigens destilliertes Wasser verwendet, da wir hier unglaublich kalkhaltiges Wasser haben, damit soll es nämlich nicht gut klappen. Außerdem habt ihr dann direkt einen Kanister, in dem ihr die Flüssigkeit aufbewahren könnt.

(Ich finde, diese Mixtur ist nicht für kleine Kinder geeignet! Sie brennt etwas in Wunden und sicherlich auch sehr in den Augen. Das als kleine Warnung an dieser Stelle.)


Als Gefäß empfehle ich ein schweres Glas mit großer Standfläche. Probiert aus, ob alle Zauberstäbe durch die Öffnung passen! Füllt lieber zwischendurch etwas Flüssigkeit nach. Wenn ausversehen alles umkippt, wäre der Spaß ja schnell vorbei. (Und es ist nicht gerade sehr unwahrscheinlich, dass das Gefäß wirklich umkippt, bei all der Bewegung und Aufgeregtheit.)


Und jetzt: Ordentlich pusten!


Links zu diesem Beitrag: 
HIER findet ihr das Rezept, das ich verwendet habe.
Wichtig ist wirklich die Haka Neutralseife (pastös)! Diese bekommt ihr im Haka-Onlineshop oder bei einem Haka-Vertreter in eurer Nähe. Ich hab gleich mehrere Vertreterinnen in der Gegend empfohlen bekommen und konnte so die Versandkosten sparen. Für die Schweizer: Haka Schweiz Und für die Österreicher: Haka Österreich

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