Freitag, 4. April 2014

Das Enten-Fuchs-Spiel


Gern gespielt von meinen Wald-AG Kindern.

Und ihr braucht dafür nichtmal ein Kostüm, wohl aber Augenbinden.

Alle Kinder bis auf eines spielen Enten und benötigen eine Augenbinde. Das übrige Kind spielt den Fuchs und darf sehend durch das Spiel schleichen.

Jede Ente baut sich ein Nest, dafür wird einfach etwas Laub vom Waldboden geschoben, bis es ein wenig aussieht wie ein Nest. 

Dorthinein hockt sich die Ente und legt neben sich ein Ei. Das Ei kann beispielsweise ein Tannenzapfen sein. Oder auch ein Stück von einem Ast, das man vorher zurecht gesägt hat. (Möglich ist auch, dass jede Ente mehrere Eier in ihr Nest legt, das ist besonders bei kleineren Gruppen gut.)

Nun setzen sich die Enten die Augenbinde auf. Denn es ist schon dunkel geworden und die Enten gehen schlafen. Da können sie natürlich nicht sehen.

Der Fuchs aber ist nachtaktiv (oder dämmerungsaktiv), darum kann er noch sehen. Und er hat jetzt Hunger. Er mag jetzt aber keinen Entenbraten, viel lieber möchte er sich ein paar Spiegeleier braten. Also zieht er los und geht auf Eiersuche. Damit die Enten ihn nicht bemerken, muss er möglichst lautlos schleichen. Gar nicht so einfach, bei all dem raschelnden Laub und den trockenen Zweigen. 

Der Fuchs bekommt eine Zeit vorgegeben (zum Beispiel vier Minuten), in der er so viele Eier wie möglich klauen soll.

Wenn die Enten merken, dass der Fuchs an ihr Ei will, dann dürfen sie es verteidigen: Sie schlagen mit den Flügeln und schnattern laut. In die Hand dürfen sie das Ei natürlich nicht nehmen. Wenn sie Glück haben, gibt der Fuchs auf und zieht weiter zum nächsten Nest. 

Nach jeder Runde wird gezählt, wie viele Eier der Fuchs ergattert hat. Ganz zum Schluss kann dann ausgewertet werden, welcher Fuchs der "Eierdieb Nummer 1" wird.

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