Montag, 21. April 2014

Nachträglich: Frohe Ostern


Kaffeeplausch


Samstag hatte ich Besuch von einer alten Schulfreundin. Wir haben ganz schön kühne Pläne geschmiedet! :o)

Traditionell


An Karfreitag gibt es bei meinen Eltern immer Struwen. HIER habe ich schonmal davon berichtet. Vielleicht schreibe ich euch 2015 einfach mal das Rezept dazu auf. Sie sind so gut! Ich glaube, das ist die wichtigste Tradition in meiner Familie - für mich.


Ich liebe...

...meine Hunde

Letzten Donnerstag bin ich im Netz über irgendein Video gestolpert, in dem ein Hund seinen Besitzer nach ein paar Tagen Trennung unglaublich wild abgeschleckt hat. 

June macht das auch, wenn sie sich sehr freut. Oft macht sie das aber auch ganz ruhig, dass sie zum Beispiel meine Hand oder meinen Arm abschleckt. Ich interpretiere das so, dass sie ja eben keine Arme hat. Ich kann sie mit meinen Armen umarmen und mit den Händen kraulen. Sie macht das eben auf ihre Art - mit der Zunge. 

Es ist schon ein bisschen ekelig, aber es gibt ja Wasser. Bevor ich June "adoptiert" habe, hatte ich eher Angst vor Hunden und fand sowas richtig ekelig. Von fremden Hunden lasse ich mich auch heute wirklich nicht gern abschlecken. Mit den eigenen ist das irgendwie anders. Das verstehen wahrscheinlich nur Hundemenschen.

Mittwoch, 16. April 2014

Entwurf für Gartenschild


Dies ist ein Entwurf für ein Schild, das ich im Garten an meiner Hängematten-Ecke aufstellen will. Dies ist Aquarell, für das Schild möchte ich mit Acrylfarben auf einer Holzplatte malen.

Ich hatte ziemlich schnell klar, dass Baum und Hängematte weiß bleiben sollen. 

Die Wortwahl hat mich etwas länger beschäftigt. "Entspannung" oder "Entspann dich!" klingt so pädagogisch/esoterisch. "Relax" ist auch nicht mehr so angesagt. "Chill mal" gefällt mir ganz gut. Ob das noch angesagt ist, weiß ich allerdings nicht... Egal so mag ich's.


Und hiermit beschäftige ich mich gerade im Job. Unter anderem. Mehr verrate ich aber noch nicht. ;o) 

Ist übrigens wirklich ein super Tipp: Wenn man z.B. ein Brett annageln möchte und niemanden hat, der es anhalten kann, schlägt man die Nägel vorher an der richtigen Position ein, allerdings nicht durch. Eben so, dass sie nicht mehr heraus fallen. Dann kann man mit der einen Hand das Brett halten und mit der anderen hämmern.

Montag, 14. April 2014

Gesammelte Werke

Einige wundern sich schon: Ist Kathi krank? Oder im Urlaub? Oder hat sie aufgegeben?

Dreimal nein! Ich hatte einfach mal Lust auf eine kurze Pause vom Bloggen. Gezeichnet hab ich trotzdem. Und zwar:


Am 11.04. einen Gecko. Für ein verrücktes Projekt probiere ich mich gerade im Malen von Geckos. Bin schon auf das fertige Projekt gespannt. Wenn es soweit ist, sag ich euch natürlich Bescheid. Geckos sind faszinierend und ich mag sie besonders in diesen Farben.


Am 12.04. hatte ich einen Fototermin und dort auf dem Hof lief dieser Hund herum. Er heißt Minze, das finde ich so toll. Um diesen lustigen Hundenamen nicht zu vergessen, hab ich ihm eine Seite in meinem Skizzenbuch gewidmet. 


Wieder ein Hund! Am 13.04. musste ich einfach dieses kleine Galgo-Mädchen zeichnen. Ich bin ganz verliebt! Hätte ich nicht bereits zwei süße Hunde, diesen süßen Welpen würde ich direkt adoptieren! Die Kleine wird über den Tierschutzverein Podencorosa e.V. vermittelt. Die haben auch meinen lieben Joki aus Spanien gerettet.


Und das hier ist von heute. Eine grobe Skizze hatte ich schon vor ein paar Jahren dazu gemacht. Sie lag lange rum, ich wollte immer mal eine bunte Version anfertigen. "Träum süß von sauren Gurken" - ich liebe diese Redensart und musste schon als Kind immer schmunzeln, wenn mich jemand so in eine gute Nacht  verabschiedet hat.

Donnerstag, 10. April 2014

Gefilzt: Ein Wildes Küken


Nachdem ich vor ein paar Wochen hier die Reisekatze gezeigt hatte, bekam ich den tollen Auftrag, für ein 9jähriges Mädchen ein Reiseküken zu filzen. 


Hier ist es nun. Es ist ein wildes Küken, mit wilder Frisur. Die hab ich aus Leinenfasern gearbeitet, genauso wie die "Federn" auf den Flügeln.


Ein erster Versuch war mir misslungen - der Schnabel wollte einfach nicht so werden, wie ich wollte. Das passiert schon mal. Jetzt ist aber alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Und ich hoffe, das Reiseküken gefällt dem Mädchen und meiner Auftraggeberin.

Mittwoch, 9. April 2014

Ganz schön viel Mai im April


Auch wenn das Wetter jetzt gerade wirklich "aprilig" ist, mit Hagel, Gewittern, Regenschauern, mal warmen Sonnenstrahlen und dann wieder kühlen Winden, ist es doch schon unglaublich grün da draußen! In den letzten Tagen sind so viele Blätter an den Bäumen und Büschen gewachsen. Ich wundere mich, dass es nicht überall "Plopp" macht, so wie das frische Grün aus den Blattknospen heraus bricht. Auch an meinem Weideniglu ist viel los, teilweise fangen die Ruten sogar noch an zu blühen.

Und schaut mal, der hier ist mir gestern über den Weg gekrabbelt! Ein Mai-, äh, Aprilkäfer! Entschuldigt die schlechte Qualität, ich hatte nur das Apfelfon dabei und war noch dazu in Eile, der Käfer auch.


Dienstag, 8. April 2014

Outdoor-Nächte für Kinder


Gestern kamen die Belegexemplare von meinem neuen Buch an. Der Packen für meine Buchkinder fehlt leider noch. Aber die werden in den nächsten Tagen nachgeliefert. Dann werde ich eine kleine Rundfahrt machen und jedem sein wohlverdientes Exemplar persönlich überreichen. 

Heute war das offizielle Erscheinungsdatum! Ich freu mich so!

Die Arbeit an diesem Buch hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Es ist so abenteuerlich und voll gepackt mit tollen Ideen, für spannende Nächte draußen in der Natur. Kinder müssen dafür gar nicht so ländlich wohnen wie ich es tue - auch im Garten eines Reihenhauses kann man ein Nachtlager unter freiem Himmel errichten. Im Stadtpark kann man prima eine (gruselige) Nachtwanderung organisieren. Auch viele nachtaktive Tiere lassen sich stadtnah beobachten. 

Ich habe sogar extra eine Gruselgeschichte geschrieben, die man sich ganz toll am Lagerfeuer erzählen kann. Mit der richtigen Erzähltechnik (auch dafür gibt es ein paar Tipps) läuft dabei garantiert jedem Zuhörer ein Schauer über den Rücken! Ein bisschen Grusel gehört halt auch dazu.

Jetzt sind bald Osterferien - wie wär's mit ein paar aufregenden Aktionen in der Dämmerung oder sogar in der Dunkelheit?


Sonntag, 6. April 2014

Carolin, die Tierfreundin


Carolin war für ein paar Wochen Praktikantin bei meiner Arbeitsstelle und wir haben uns ganz gut angefreundet. Wir stellen immer wieder fest, dass wir viele gemeinsame Interessen haben, das ist wirklich verrückt. Sie hat sich von mir ein Bild von sich gewünscht, den Wunsch habe ich sehr gerne erfüllt. Caro ist eine große Tierfreundin, und sie leibt Meerschweinchen. Darum hab ich sie mit ihren zwei Meeries Sunny und Paula gemalt.

Samstag, 5. April 2014

Mehr Erbsen


Für die Collagen, die ich für diese Illustrationsaufgabe gemacht habe, hab ich u.a. einen Gudrun Sjöden Katalog auseinander geschnitten. In der neuen Sommerkollektion gibt ein paar Kleidungsstücke mit Erbsen drauf. Die haben mich zu diesem Bild inspiriert.

Außerdem liebe ich Erbsenpflanzen! Die Blüten sind so hübsch und erst die spiraligen Stängel! 

Freitag, 4. April 2014

Erbsenprinzessin


Mal eine ganz, ganz andere Technik für mich. Und auch ein anderes Medium: Acrylfarbe. Und gemalt mit einer Plastikkarte (Kreditkartenform), meinen Fingern, einem Nagel, Pappstreifen und einem Tuschestift. 

Das war der erste Versuch für das Märchen "Die Prinzessin auf der Erbse". Ganz zufrieden bin ich noch nicht. Aber es geht um das Spielen mit Farbe und das Loslassen.


Eine weitere Zeichenaufgabe in diesem Monat ist das schnelle Zeichnen von menschlichen Posen - in Form von Strichmännchen. Wir zeichnen von Fotos und haben pro Figur 15 Sekunden Zeit. Manchmal komme ich nicht bis zu den Armen... 

Für diese Übungen gibt es tolle Seiten im Netz, auf denen man Bilder in einem selbst gewählten Intervall abspielen lassen kann. Zum Beispiel Posemaniacs. Da geht ihr auf 30 second drawings und stellt 15 Sekunden ein.  Oder Pixelovely, da liegt der kürzeste Intervall aber bei 30 Sekunden. Dafür kann man sich dort aber auch Tiere anzeigen lassen.

Ich finde es ganz toll, dass es Menschen gibt, die solche Tools (aka Werkzeuge) frei verfügbar ins Netz stellen. Und weil ich sie nun gerne regelmäßig nutzen möchte, werde ich dafür auch einen kleinen Beitrag spenden. Denn nur so ist es möglich, dass diese Seiten bestehen bleiben.

Habt ihr nicht auch mal Lust, Strichmännchen zu zeichnen? Fünf Linien sind es bloß: Kopf, Bein, Bein, Arm, Arm. Und jetzt ihr!

Einladung zur Buchvorstellung: Outdoor Nächte


Schläfst du etwa schon?

Dann raus aus dem Bett und rein ins Abenteuer!


Am Freitag, 25. April stelle ich mein neues Buch "Outdoor-Nächte - Von Fledermäusen, Grusel und Lagerfeuer" vor.

Ab 19.00 Uhr können interessierte Kinder und Eltern auf dem Tiererlebnishof Seeste gemeinsam mit mir die Dämmerung erleben, ein Lagerfeuer entfachen und Stockbrot zubereiten. Wer mag, kann sich im Aufbau des Tarps ausprobieren oder lernen, wie man Gipsabdrücke von Tierspuren nimmt. 

Natürlich darf im neuen Buch geschmökert werden. Für 12,99 Euro kann es auch vor Ort gekauft werden - gerne mit persönlicher Widmung.

Ich freue mich auf einen abenteuerlichen Abend mit euch! 

Das Enten-Fuchs-Spiel


Gern gespielt von meinen Wald-AG Kindern.

Und ihr braucht dafür nichtmal ein Kostüm, wohl aber Augenbinden.

Alle Kinder bis auf eines spielen Enten und benötigen eine Augenbinde. Das übrige Kind spielt den Fuchs und darf sehend durch das Spiel schleichen.

Jede Ente baut sich ein Nest, dafür wird einfach etwas Laub vom Waldboden geschoben, bis es ein wenig aussieht wie ein Nest. 

Dorthinein hockt sich die Ente und legt neben sich ein Ei. Das Ei kann beispielsweise ein Tannenzapfen sein. Oder auch ein Stück von einem Ast, das man vorher zurecht gesägt hat. (Möglich ist auch, dass jede Ente mehrere Eier in ihr Nest legt, das ist besonders bei kleineren Gruppen gut.)

Nun setzen sich die Enten die Augenbinde auf. Denn es ist schon dunkel geworden und die Enten gehen schlafen. Da können sie natürlich nicht sehen.

Der Fuchs aber ist nachtaktiv (oder dämmerungsaktiv), darum kann er noch sehen. Und er hat jetzt Hunger. Er mag jetzt aber keinen Entenbraten, viel lieber möchte er sich ein paar Spiegeleier braten. Also zieht er los und geht auf Eiersuche. Damit die Enten ihn nicht bemerken, muss er möglichst lautlos schleichen. Gar nicht so einfach, bei all dem raschelnden Laub und den trockenen Zweigen. 

Der Fuchs bekommt eine Zeit vorgegeben (zum Beispiel vier Minuten), in der er so viele Eier wie möglich klauen soll.

Wenn die Enten merken, dass der Fuchs an ihr Ei will, dann dürfen sie es verteidigen: Sie schlagen mit den Flügeln und schnattern laut. In die Hand dürfen sie das Ei natürlich nicht nehmen. Wenn sie Glück haben, gibt der Fuchs auf und zieht weiter zum nächsten Nest. 

Nach jeder Runde wird gezählt, wie viele Eier der Fuchs ergattert hat. Ganz zum Schluss kann dann ausgewertet werden, welcher Fuchs der "Eierdieb Nummer 1" wird.

Zufriedene Ziege...

... zufriedene Kinder!

Am Spielplatz, den wir von der Arbeit aus mit den Kindern besuchen, ist ein kleiner Garten, in dem zwei Ziegen stehen. Die Kinder lieben es, ihnen Grasbüschel durch den Zaun zu geben (das ist vonn den Besitzern her auch erlaubt) und sie zu kraulen. 

Anfang der Woche habe ich beobachtet, wie die eine Ziege ganz nah am Zaun stand und mit halb geschlossenen Augen die Streicheleinheiten von zwei Mädchen sichtlich genossen hat. Die Ziege war ganz ruhig und zufrieden. Auch die Kinder waren ganz ruhig und zufrieden, ganz bei sich und ganz bei der Ziege. Das war so ein schöner Moment!