Montag, 30. Dezember 2013

Eingebrannt


Heute habe ich mich um mein aller coolstes Weihnachtsgeschenk gekümmert! 

Von meinen Eltern hab ich das gusseisene Waffeleisen von Skeppshult bekommen. Ein großer Wunsch von meiner langen Wunschliste wurde mir damit erfüllt! Yay!

Das habe ich heute am Lagerfeuer ordentlich eingebrannt. Eigentlich muss man das wohl gar nicht unbedingt machen. Mir war es aber lieber, das Fett "wegzubrennen", das vom Werk her noch drauf war. Danach hab ich es mit Butterschmalz gefettet und von beiden Seiten eingebrannt. 

Leider hatte ich keine Eier da, sonst hätte ich direkt auch Waffeln gebacken. Waffeln vom Lagerfeuer - wie toll oder? (Man kann dieses Eisen aber auch auf dem Herd verwenden.) Das werde ich auf jeden Fall in den nächsten Tagen nachholen. 

Zumindest einen Pott Kakao habe ich mir in der Glut heiß gemacht. Das tat gut, denn der Wind war doch ganz schön frisch heute. Dafür aber Sonne satt!


Sonntag, 29. Dezember 2013

Stempel aus Lederresten


Von meiner Schwester hab ich ein ganz tolles Geschenk zu Weihnachten bekommen! Sie hat mir Stempel selber gemacht. Die habe ich eben alle ausprobiert.


Mein Lieblingsstempel, den ich wahrscheinlich auch wirklich oft benutzen werde, ist der mit den drei kleinen Sternchen. Toll!!! Man kan ganze Sternchenwolken damit machen. 


Die Stempel hat meine Schwester aus Lederresten gefertigt! Was für eine tolle Idee. Sie gestaltet zum Beispiel auch diese tollen Ohrringe aus Lederresten. Und wenn man da so herumprobiert, kommen einem ja die tollsten Ideen, das kenn ich von mir auch. Und in diesem Fall neben stylishen Ohrringen und Kettenanhängern eben auch coole Restestempel. 

Ich hab's auch gleich ausprobiert. Ich hab aber nur Leder mit sehr starken Mustern drin, das sieht man beim Stempelabdruck. Es ist aber ein cooler Effekt, finde ich. Nur so kleine, feine Motive kann ich daraus nicht machen, dafür ist mein Leder auch zu "schlabberig".


Samstag, 28. Dezember 2013

Zeit statt Zeug - mein Weihnachtsgeschenk...


 ... für meine Mama, meine Schwester und meinen (fast-) Schwager. 

Die Drei habe ich mit einer gemeinsamen Aktion beschenkt. Die einzelnen Buchstaben dafür habe ich als Rätsel in drei Umschläge gesteckt und dadurch noch ein bisschen mehr Spannung erzeugt. Erst mussten sie zusammen das richtige Wort herausfinden.


Und - tatatataaaa! Es wurde eine Eselwanderung! 



Darum waren wir gestern Vormittag auf dem Tiererlebnishof Seeste. Dort haben wir zuerst die drei Esel Carmen, Ravenna und Ali geputzt.


Dann ging es los. Wir haben uns sehr über den eleganten Gang der Esel gewundert. Mit ihren kleinen Hufen trappeln sie daher, als wären sie Models mit Pumps!


Die meiste Zeit hatte ich die Kamera in der Hand, denn das gehörte zum Geschenk - ein Päckchen Erinnerungsfotos für alle. Aber Andrea vom Tiererlebnishof hat zwischendurch übernommen, so bin ich auch auf einigen Bildern mit drauf. Das ist bei so einem Familienausflug natürlich besonders günstig! (Danke, Andrea!)

Leider war es gestern etwas trüb und grau, dazu noch kalt und windig. Aber das war nur für die Bilder etwas schade. Die Wanderung selber hat uns allen richtig gut gefallen.

Meine Mama fühlte sich dadurch richtig aufgetankt, brauchte später nichtmal ihr obligatorisches Mittagsschläfchen. Sie hat auch die ganze Zeit über richtig gestrahlt. Das ging direkt in die Seele!


Der kleine Ali hat uns besonders viel Freude gemacht. Er ist ein lustiger Esel, noch ganz jung und ein bisschen frech. (Lustig frech, nicht böse frech.)

Ihr glaubt gar nicht, wie kuschelig Esel sind! Und dass sie störrisch und lahm sind, können wir auch nicht bestätigen. Davon sind wir aber ohnehin nicht ausgegangen.


Zum Schluss hat mich meine Mama noch sehr beeindruckt: Sie hat den Eseln ganz fachmännisch die Hufe ausgekratzt!

Habt ihr auch Zeit statt Zeug verschenkt? Wie gefällt euch der Gedanke, etwas immaterielles zu verschenken? Könnt ihr euch das für euch, eure Familie, eure Liebsten vorstellen? 

Mein Papa ist so ein Kandidat, der nur mit Zeit und ganz ohne Zeug wohl nicht zufrieden wäre. Die Wanderung wäre eh nichts für ihn gewesen, da er durch seine Krankheit nicht so viel gehen kann. Selbstgemachtes ist auch nicht so angesagt. Er hat von mir einen Bildband über das Berlin vor dem zweiten Weltkrieg bekommen.

Mein Plan für 2014: Nur Selbstgemachtes Zeug oder eben kein Zeug und stattdessen gemeinsame Zeit zu verschenken.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Euch allen...


... wünsche ich von Herzen 

FRÖHLICHE & BESINNLICHE 

WEIHNNACHTEN

*


(Das ist übrigens meine Weihnachtskarte, die ich habe drucken lassen. Ölkreide, wasservermalbare Wachskreide, Buntstift, weißer Gelschreiber auf Versandtasche. Inspiriert einem Foto einer Schleiereule, das ich für mein neues Buch gemacht habe.)

Montag, 23. Dezember 2013

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!


Alle Jahre wieder - ganz oben auf vielen Wunschzetteln steht: 

"Ein eigenes Haustier"

Und es gibt wirklich Erwachsene, die dann unbedacht in die Zoohandlung marschieren, eine Kleintierausstellung besuchen oder sich an unseriöse "Züchter" wenden und dann ein lebendiges Geschöpf kaufen, ohne eine Ahnung davon zu haben, was dieses benötigt, um ein zufriedenes Leben führen zu können.

Die Freude unterm Weihnachtsbaum ist natürlich erstmal riesig. Aber oft schon nach ein paar Tagen ist es dann nicht mehr die pure Freude, die Tiere MÜSSEN versorgt werden und haben Bedürfnisse, nach denen sich die Menschen richten sollen. Ein Welpe macht in die Wohnung und muss regelmäßig nach draußen, das Kätzchen kennt das Katzenklo noch nicht, Käfige müssen ausgemistet werden und das ist einfach jeden Tag so. Jeden Tag  bis an das Lebensende dieses Haustieres. Auch im Urlaub. Auch am Sonntagmorgen. Auch wenn die Klassenfahrt ansteht.

Alle Jahre wieder landen ein paar Wochen nach Weihnachten (oder auch Ostern) viele "lebendige Weihnachtsgeschenke" im Tierheim. Manche werden auch ausgesetzt. Vor den Sommerferien verlieren dann viele weitere Tiere ihr Zuhause, weil sich niemand im Urlaub kümmern will. Und das Kind ja sowieso kein Interesse mehr an seinem Tier hat.

Die Leidtragenden? Arme Tierseelen, deren Grundbedürfnisse oft nichtmal im mindesten beachtet werden.

Wie oft werden auch heute noch Meerschweinchen und Kaninchen einzeln und in viel zu kleinen Käfigen gehalten? Wenn das Interesse nicht mehr da ist, sogar in irgendeiner dunklen Ecke im Kinderzimmer. Wellensittiche müssen sich ohne Freiflug und nur mit einem "Kumpel" aus Plastig begnügen. Hamster werden in Minikäfige gepackt, mit einem zu kleinen Laufrad, das ihren Rücken kaputt macht. Zudem werden die meisten Kleintiere mit falschen Futter gefüttert, was ihre Gesundheit nachhaltig schädigt.

Bitte, liebe Erwachsene, denkt dran: Ein lebendiges Tier ist was anderes, als ein Plüschbär! Wenn euer Kind ein Haustier haben möchte, dann müsst ihr euch im Klaren darüber sein, dass die Verantwortung dafür bei euch liegt! Ihr seid in erster Linie dafür verantwortlich, dass es dem Tier gut geht, dass es artgerecht leben kann und mehr als seine Grundbedürfnisse beachtet werden!

Ein Hund möchte nicht alleine im Keller schlafen und ab und an mal Gassi gehen oder zum Knuddeln ins Wohnzimmer geholt werden.

Eine Katze (besonders eine junge) möchte nicht alleine mit Menschen in einer Wohnung leben - ohne Kontakt zu Artgenossen.

Ein Kaninchen braucht mehr als einen Käfig und ab und zu Auslauf in einem Gitter auf der Wiese. Kaninchen brauchen mindestens einen Artgenossen, um glücklich zu sein!

Ein Meerschweinchen wird niemals alleine im Käfig glücklich, auch wenn sich der Mensch noch so sehr kümmert.

Einem Hamster reicht ein Laufrad im Käfig nicht aus. Hamster brauchen mehr Platz, als gängige Käfige aus der Zoohandlung uns vorgaukeln.

Und ganz besonders: Tiere möchten nicht irgendwann weitergegeben werden, wie ein Spielzeug, für das man zu alt geworden ist. Tiere brauchen ihre Menschen. Auch Kleintiere bauen eine Bindung zu uns auf, sie erkennen unseren Geruch, unsere Stimme.

Und mal ehrlich, sollen Kinder glauben, dass man sich einen Freund einfach so kaufen kann? Denn das sind die Tiere für Kinder im besten Fall: wichtige Freunde.

Anstelle eines Haustieres könnt ihr euren Kindern zu Weihnachten Bücher schenken, Ratgeber über die Tierart, die es sich so sehr wünscht. Geht diese Ratgeber gemeinsam mit den Kindern durch, lernt zusammen, wie dieses Tier gehalten werden muss. 

Ihr selber könnt euch prima im www über die Tierarten informieren. Infos über viele Nagetieren gibt es beispielsweise auf DIESER tollen Seite. Gute Infos gibt es auch in Foren oder auf den Internetseiten von Tierheimen.

Ist es schon beschlossene Sache, dass ein Tier bei euch einziehen soll, verschenkt das Zubehör, also ein Gehege, ein Spielzeug, Käfigeinrichtung und nicht das Tier. 

Erkundigt euch vorher, wo ihr ein Tier bekommt. Das aller Beste ist, ihr geht in ein Tierheim, schon vorher zur Information. Dort gibt es viele Tiere, die dringend ein neues Zuhause benötigen. Auch junge Tiere gibt es da. Kauft niemals Tiere auf Märkten oder von unseriösen Züchtern. Bei Hunden ist es wichtig, dass ihr euch vergewissert, dass das Muttertier wohlauf ist. Habt ihr Zweifel an der Seriösität der Halter, nehmt keinen Welpen mit! Auch nicht aus Mitleid, ihr unterstützt dadurch nur ein übles System, in dem dann weiter Welpen regelrecht produziert werden!

Gestaltet das Abholen des neuen Familienmitgliedes als Adoption und nicht als Einkauf, so vermittelt ihr direkt mehr Achtung vor dem Lebewesen.

Bereitet den Einzug für das Tier vor, richtet Käfig oder Schlafplätze ein. Lasst eure Kinder daran teilhaben, es macht ihnen Freude, an den Vorbereitungen beteiligt zu sein.

Für die erste Zeit im neuen Zuhause ist es wichtig, dass das Tier zur Ruhe kommen und sich zurückziehen kann. Natürlich möchte ein Kind seinen neuen Freund nun lieber betüddeln und bekuscheln. Darum überbrückt die Zeit mit thematisch passenden Aktivitäten. Bastelt gemeinsam etwas für das Tier, malt Bilder von ihm oder beginnt ein Tagebuch, in dem alles festgehalten werden kann.

Und was ganz wichtig ist: Begleitet euer Kind bei den notwendigen Tätigkeiten zur Versorgung des Tieres. Käfig ausmisten, füttern, Gassi gehen, Katzenklo sauber machen - macht es gemeinsam.

* * *

Nun habe ich viel mehr geschrieben, als ich eigentlich vor hatte. Aber dieses Thema beschäftigt mich einfach sehr. Ich könnte noch viel mehr dazu schreiben und das hier ist vielleicht auch bisschen wirr, führt teils zu weit und ist doch zu oberflächlich. Falls noch Fragen aufkommen, ergänze ich diesen Beitrag gerne im Nachhinein.

Ausgeschwärmt


Weihnachten ist eine gute Zeit, um Schutzengel zu verschenken, finde ich. Es ist eine ganze Schar geworden und bevor sie in alle Winde ausgeschwärmt sind, habe ich noch ein paar von ihnen fotografiert. Einige Mini-Engelchen wie DIESER sind auch wieder entstanden. 

Ihr wollt auch noch ein paar Engelchen basteln - als kleines Geschenk in letzter Minute, als Dekoration für's Weihnachtsfest oder vielleicht sogar für die Krippe? HIER ist meine Anleitung für die Korkenengelchen vom letzten Jahr.


Auch als Bote für Liebe, Frieden, Vertrauen, Hoffnung und Zuversicht ist ein Schutzengelchen zur Zeit des Jahreswechsels doch genau das Richtige - ganz egal in welcher Form. Verschenkt ihr auch gerne Engel an liebe Menschen?

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Strickliesel-Tannenbäumchen (mit Anleitung)


Ich hab wieder mit Stricklieselschnüren experimentiert und passend zur nahenden Weihnacht ein paar Tannenbäumchen daraus gebastelt.

Dafür habe ich 4-fädige und 6-fädige Sockenwolle in unterschiedlichen Grüntönen verwendet. Außerdem Holzperlen, Graupappe (Rückseite von einem Block Papier), frische Zweige, Tontöpfe und Sand (evtl. Vogelsand).

Die Schnur für ein Bäumchen muss etwa 2,5 Meter lang sein, man kann aber auch mehrere Schnüre aneinander stückeln. Die Perlen habe ich auf unterscheidliche Weise angebracht:


Beim 1. Bäumchen habe ich die Perlen vor dem Stricklieseln auf das Garn gefädelt und alle paar Zentimeter in das Gestrick rutschen lassen.

Für den Schmuck des 2. Bäumchens habe ich zuerst die Schnur hergestellt. Dann hab ich auf der Innenseite der Schnur ein Stück Garn entlang gefädelt und alle paar Zentimeter heraus kommen lassen, um eine Perle aufzufädeln.

Bäumchen No. 3 hab ich die Perlen erst im Anschluss aufgeklebt.

Probiert aus, was euch am ehesten gefällt. Bei der ersten Methode lässt sich die Schnur nicht so exakt und glatt wickeln. Und ich finde, genau dieses Weihnachtsbäumchen ist das Schönste! Eben weil es so unperfekt ist und viel lebendiger wirkt.

Für die Baumform habe ich einen Kreis mit 20 cm Durchmesser aus Graupappe geschnitten. Gedrittelt können drei Bäumchen daraus werden - einfach wie eine Spitztüte zusammenrollen und festkleben. (Ich habe Heißkleber genommen.)

Ein Ende der Stricklieselschnur wird oben an der Spitze festgeklebt und dann ganz dicht um die Form gewickelt. Alle paar Zentimeter muss die Schnur mit Kleber befestigt werden.

Für den Stamm wird ein passender Zweig mit dem Taschenmsser angespitzt. Darauf wird der Baum gesteckt. Das andere Ende kommt in einen Tontopf. Der muss dann nur noch mit Sand gefüllt werden und schon steht das Stricklieselbäumchen wie eine Eins! 

Also, drückt euren Kindern die Strickliesel in die Hand! Oder strickt selber lange Schnüre - auf dem Sofa, die Füße hochgelegt, duftender Tee dazu, gute Musik oder ein schönes Hörspiel. Klingt doch ganz gemütlich oder?

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Der Einfachheit halber...


Zum Abschluss vor den Weihnachtsferien wollte ich mit den Kindern meiner Wald-AG etwas Besonderes unternehmen. Lagerfeuer machen und Marshmallows rösten wurde schon am Schuljahresanfang gewünscht, das war dann für heute der Plan. 

Vor Wochen haben wir dafür schon das Feuerholz im Wald gesammelt, damit es einigermaßen durchtrocknen konnte. Letzte Woche haben wir uns von einer umgestürzten Weide Äste abgesägt, jedes Kind seinen eigenen Stock. Die Stöcke wurden heute von den Kindern mit Taschenmessern angespitzt. 

Feuermachen ist immer ein Highlight für die Kinder. Wir machen das Feuer extra nicht im Wald. Ich möchte nicht, dass die Kinder meinen, dass sie einfach so im Wald Feuer machen können. Darum machen wir das auf dem Gelände der Ganztagsbetreuung. Leider haben wir dort noch keine Feuerschale, wir machen das Feuer in einem einfachen Grill. (Ich hab schon meinen super Handwerker-Papa angebettelt, dass er mir aus unserem alten Wasserkessel für die Arbeit eine Feuerschale macht. Vielleicht klappt das ja irgendwann im Frühling.) 

Ein paar Kinder dürfen in der Grillschale ihr Glück versuchen. Andere Kinder, die sich auch mit dem Feuer beschäftigen wollen, dürfen mit trockenen Gräsern, kleinen Ästchen und allem, was sie sonst noch geeignet finden, auf einer Pappe mit einem Feuerstahl Flammen "zaubern" (klappt nicht oft, aber wenn, dann ist die Freude riesig).

Und weil all das recht viel Zeit einnimmt, ich konzentriert bei der Sache sein muss (Kinder mit Feuer und Messern...), nicht mal eben kurz weg kann, musste es heute beim Stockbrotteig schnell gehen. Stockbrot wollte ich zusätzlich zu den Marshmallows anbieten, weil einige der Kinder die nicht mögen (häää?). Und was macht man, wenn man keine Zeit hat, Stockbrotteig vorzubereiten? Ich habe fertigen Pizzateig aus dem Kühlregal eingekauft und in Streifen geschnitten. Die wurden dann um die angespitzten Stöcke gewickelt. Klappt perfekt und schmeckt ganz ok. Natürlich nicht so gut wie selbstgemachter Teig und längst nicht so gut wie dieses feine Zimtstockbrot, aber es ist ok und den Kindern hat es geschmeckt. 

Eigentlich steh ich nicht so auf dieses Fertigzeug, aber in diesem Fall war mir die Aktion einfach wichtiger. Falls ihr also auch mal Stockbrot machen möchtet, aber keine Möglichkeit habt, Teig vorzubereiten - fertiger Pizzateig ist dann eine ganz gute Möglichkeit. Den gibt es übrigens auch in Bioqualität, dann aber leider nicht im normalen Supermarkt. (Aus einer Rolle habe ich zehn Streifen schneiden können.)

Eine große Kanne heißen Fruchtpunsch gab es auch noch für alle - leuchtende Augen um  mich herum! Die Abenteurerseelen der Kinder konnte ich in den knapp zwei Stunden regelrecht aufladen. Schnitzen, Feuermachen, Kokeln, Essen vom Feuer - was will man mehr?

Sonntag, 15. Dezember 2013

Künstlerbedarf selbst gemacht: Eine Mischpalette aus Recyclingmaterial


Wenn ihr diesen mit Bastelmaterial (und Müll) gefüllten Karton zu Weihnachten verschenkt, könnt ihr an den Feiertagen doch gleich gemeinsam etwas basteln! Wie wäre es mit einer Mischpalette aus Recyclingmaterial? Dann können direkt viele schöne Farbtöne aus dem Grundsortiment der Bastelfarben gemischt werden, mit denen danach ein tolles Upcycling-Kunstobjekt angemalt werden kann. 

Meistens mische ich kleine Portionen Farbe einfach auf einem Stück Karton. Wenn ich aber einen größeren Klecks Farbe gebrauche, würde dieser darauf aber einfach zu schnell austrocknen, der Karton saugt ja die Feuchtigkeit auf. 


Irgendwann habe ich dann Farbe in Schraubdeckeln angerührt. Nervig ist das aber, wenn mehr als zwei bis drei Deckel auf dem Schreibtisch liegen. Es passiert doch zu schnell, dass man sie vom Tisch schubst. 

Also habe ich angefangen, die Deckel auf Kartonstücke zu kleben. So entsteht eine tolle Mischpalette, die man ganz nach seinen Bedürfnissen gestalten kann. So kann man unterschiedlich große Deckel verwenden, die Anzahl dieser Näpfchen ist variabel und auch auf dem Karton kann man Farben mischen, testen oder einfach den Pinsel abstreifen. Wer die Palette beim Malen gern in der Hand hält, kann natürlich noch ein Daumenloch hinein schneiden.

Ich habe die Deckel mit Heißkleber aufgeklebt. Uhu Alleskleber (der Klassiker, da schwör ich drauf!) ist auch gut geeignet, normaler Bastelkleber ist wahrscheinlich nicht so haltbar.


Freitag, 13. Dezember 2013

Endlich darf ich es ausplaudern...


Ich freu mich so sehr, denn heute kam von Velber Kinderbuch der Neuheiten-Katalog für das Frühjahr 2014 mit der Post! Und auch diesmal ist ein neues Buch von mir dabei! 

Diesmal geht es nicht um Haustiere...


"Outdoor-Nächte" Von Fledermäusen, Grusel und Lagerfeuer

Das Buch ist voll gepackt mir spannenden Abenteuern, die man erleben kann, sobald die Sonne untergeht! Tierbeobachtungen, Nachtwanderungen, Spiele, Lagerfeuer, Gruselgeschichten...

Gerade wird es gedruckt, ab April wird es dann im Buchhandel zu haben sein. Oh, Freude!


Auch diesmal habe ich die Illustrationen und Fotos zu meinen Ideen und Texten gemacht. Ein paar Tierfotos wurden dazu gekauft, wobei ich selber einige Ausflüge unternommen habe, um selber Tiere fotografieren zu können. Ich war zum Beispiel im Zoo Osnabrück, wo ich mit den Tierpflegern zu den Eulen durfte. Dort habe ich Waldohreulen, Schleiereulen und sogar Uhus fotografieren dürfen. Ach, die Bilder der Waschbären habe ich auch da gemacht. Dann war ich im Wildfreigehege Saerbeck, wo ich Wildschwein, Damwild und Co. abgelichtet habe. Seitdem bin ich übrigens ein großer Wildschwein-Fan!



Fototechnisch bin ich in den letzten Monaten ganz schön weiter gekommen. Ich habe viele Aufnahmen im Dunkeln gemacht, nur mit dem Licht, das in der Situation eben da war (also ohne Blitz). Da musste ich alles an Automatikeinstellungen ignorieren und mich durch die manuellen Einstellungsmöglichkeiten meiner Kamera probieren. Das war eine wirkliche Herausforderung! Aber, ich hab ein paar nette Aufnahmen machen können und bin insgesamt wirklich zufrieden. Nun habe ich nicht unbedingt viel mehr Ahnung, aber ich weiß zumidest meist, welches Rädchen ich verstellen muss, um dies und jenes zu erreichen.

Ich möchte mich an dieser Stelle schon mal bei den Leuten bedanken, die mich bei diesem tollen Projekt unterstützt haben (und hoffe sehr, dass ich niemanden vergesse):

Als allererstes möchte ich meinen Eltern danken, die müssen nämlich immer meine Ideenflut ertragen, dich ich verbal über ihnen ausschütte, bevor ich damit "an die Öffentlichkeit" gehe. Und das ganze Chaos, das hier herrscht, wenn ich so tief in meinem Projekt stecke, dass ich für andere Aufgaben kaum noch einen Blick habe, halten sie auch aus (mal mehr, mal weniger gelassen...;o) Danke, Mama und Papa!

Kristin, die beste Redakteurin, die man sich als Autorin wünschen kann, auch dir danke ich für deine Hilfe, deine tolle Unterstützung. Es ist unbezahlbar, dass wir so auf einer Wellenlänge sind. Mit dir macht das Büchermachen unglaublich viel Spaß!

Anne, dir danke ich Millionen mal (so macht man das in Irland)! Es ist so gut zu wissen, dass du nochmal alle meine Ideen durchgehst, mir beim Strukturieren hilfst und meinen roten Faden wiederfindest und entwirrst. Das könnte ich niemals alleine! 

Meine Fotokinder Katharina, Lotta, Merle, Jaan, Felix, Daniel und Christian - ihr seid großartig und ich bin froh, dass ihr dabei seid! Danke!

Astrid Springer und Marie Himstedt - euch danke ich für die Fotos, die ihr von mir gemacht habt. Ich mag mich in der Regel nicht gern fotografieren lassen. Ihr habt es trotzdem geschafft, dass mir die Fotos von mir gefallen. Vielen Dank dafür! (Dieses Bild ist von Astrid Springer.)


Nun heißt es nur noch warten... bis April. Obwohl ich mir die Zeit bis dahin eh nicht langweilig wird. Die "Outdoor-Nächte" sind der Anfang der neuen Buchreihe "Abenteuer Natur" - da kommt noch mehr! ;o)

Sonntag, 8. Dezember 2013

Frau Holle in jungen Jahren


Damals war auch sie ein bisschen aufmüpfig. Sollte eigentlich ihre Betten aufschütteln und ließ anstelle von Daunen Papierschnipselschnee und Scherenschnitteiskristalle rieseln...

Ihr glaubt gar nicht, wie ewig lang ich an diesem Bild gesessen habe... Es fing an mit einer schnellen Skizze auf einem etwas festeren Papier. Dann wollte ich "nur ein wenig" kolorieren. Und ich war einfach überhaupt nicht zufrieden. Also noch mehr Farbe. Dann also noch die Ölkreiden ausgepackt und gemalt und verschmiert. Immer noch nicht zufrieden. Noch mehr Ölkreideschichten. Vielleicht noch ein paar Sterne dazu? Fräulein Holle ist so alleine, wer kann ihr Gesellschaft leisten? Ein kleiner Vogel vielleicht? Der kann ja auch noch ein Lied trällern. Hm, immer noch irgendwie zu nackig, das Bild. Farbspritzer im Sternenhimmel. Und dazu noch blaue Farbspritzer. Und so ging das mehrere Stunden.

Meine Challenge war also, an einem Bild weiter zu arbeiten, obwohl ich es eigentlich gar nicht so gerne mochte. Ich bin nun zufriedener, aber noch nicht so ganz froh mit dem Ergebnis. 

Wenn ich so planlos anfange, hab ich oft das Problem, dass ich das Papier zu sehr ausfülle. Ich hätte gerne links und rechts noch etwas mehr Platz gehabt, dann wäre die "Wolke" (die auch gar nicht so vorgesehen war) nicht so an die Ränder gequetscht. 

Ich möchte eh gerne auf größeren Formaten malen, aber dann ist das mit dem Scannen so blöd. Doch müsste ich dann auch nicht mehr so fitzelig malen (z.B. bei Gesichtern oder Fingern). 

Naja, ein Erfolgserlebnis hatte ich jedenfalls beim Glätten des Bildes. Denn ich hatte auch nicht geplant, so viel Wasser auf dem Blatt zu verstreichen, wie ich zum Vermalen der Neocolor II gebraucht habe. Und weil das Papier nicht aufgeklebt war, hat es sich beim Trocknen gewellt und verzogen. Hab das fertige Bild dann von der Rückseite mit einem ganz feinen Wassernebel eingesprüht, zwischen zwei dicke Pappen gelegt und dann mit zwei schweren Büchern beschwert. Und nun ist das Bild glatt! Wunderbar! Immerhin hat das genauso geklappt, wie ich es mir gedacht hatte.

(Sorry für die Wasserzeichen, aber es wird einfach zu viel geklaut...)


Samstag, 7. Dezember 2013

Geschenk für kreative Bastelkinder

Sucht ihr nach einem passenden Geschenk für Kinder, die gerne basteln? Dann habe ich hier einen vielleicht etwas ungewöhnlichen Tipp für euch:

Verschenkt Müll!!! "Was? Ich soll Müll verschenken???" denkt ihr euch jetzt wahrscheinlich.

Na klar! Im Kühlschrank, im Vorratsschrank, im Badezimmer - überall wimmelt es nur so von Verpackungen und anderen Überbleibseln der Produkte, die wir ver- und gebrauchen. Und aus diesem Müll können phantasiereiche Kinder noch allerhand machen. Ihr wisst schon, aus dürren Zweigen lassen diese Kinder Rosen sprießen (frei nach Jean Paul). Und aus Klorollen bauen sie Raketen, aus Korken Piratenschiffe und aus einer Schachtel eine Badewanne für die Puppenstube. Warum soll man also nicht einfach mal dieses tolle Basismaterial sammeln und verschenken?

Also, fangt an zu sammeln! Fragt auch ruhig im Familien- und Bekanntenkreis, dass dort eifrig mit gesammelt wird. In anderen Haushalten werden meist auch einige andere Produkte eingekauft. So kommt man gut an Verpackungen, die man selber nie hat. Alle sollen mitsammeln. Wegschmeißen geht immer noch, da kann man ja aussortieren. Natürlich müssen alle Behälter, in denen feuchte Lebensmittel waren, gut ausgespült werden.


Tolles Recycling-Material zum Basteln ist zum Beispiel:
  • Papprollen (von Klopapier, Küchenpapier, Alufolie oder auch große, dicke Papprollen auf denen mal Teppiche aufgerollt waren - einfach mal im Baumarkt nachfragen)
  • Plastikbecher (von Joghurt, Quark etc.)
  • Korken (fragt doch mal im Restaurant um die Ecke, ob die für euch sammeln)
  • Plastikflaschen
  • Tetrapaks
  • Schraubdeckel von Flaschen und Einmachgläsern
  • Schachteln und Kartons in allen Formen und Größen
  • Wollreste oder von alten Stricksachen aufgeribbeltes Garn
  • schöne Papiere (gebrauchtes Geschenkpapier, Seiten aus Zeitschriften usw.)
  • Karton und Pappe (zurechtgeschnitte Platten aus größeren Kartons, Graupappe von Müslischachteln etc.)
  • Dosen (vom Katzenfutter, den Pizzatomaten oder auch den Ölsardinen)
  • Einmachgläser (für Schneekugeln oder einfach als Wasserbehälter für Pinsel) 
  • Zeitungen (als Unterlage oder für Pappmaché)
Diese Liste kann man wahrscheinlich noch viel weiter führen. Aber für den Anfang ist das doch schon mal eine wahnsinnige Grundlage, um als Bastler aus den Vollen schöpfen zu können.

Und bevor es in die Altkleidersammlung kommt, hebt ruhig ein aus der Mode gekommenes Herrenoberhemd auf, denn das ist ein prima Malkittel!


Bis hier her hat das Geschenk NICHTS gekostet!


Um aus dem ganzen Müll tolle Rosen, Raketen, Piratenschiffe und Puppenbadewannen basteln zu können, braucht man natürlich noch ein paar Werkzeuge, Hilfsmittel und Basic-Materialien. Und ihr wollt vielleicht auch nicht nur Müll verschenken. Und ein Kind möchte wahrscheinlich auch nicht nur Müll geschenkt bekommen... :o)


Hier eine Liste mit praktischen und tollen Dingen, die eine Müllsammlung gut ergänzen:
  • Tacker
  • Locher
  • Klebefilm + Abroller
  • Foldbackklammern
  • Büroklammern
  • Musterklammern
  • buntes Maskingtape
  • Bilderösen
  • bunte Perlen 
  • Glitzer
  • eine Packung weißes Kopierpapier
  • ein Block buntes Tonpapier
  • Bastelkleber (meine Empfehlung: weißen Bastelleim + Klebestift)
  • Acrylbastelfarbe (6 Flaschen, rot, gelb, blau, grün, weiß, schwarz)
  • ein Set Pinsel
Ich gehe davon aus, dass Bunt- und Bleistifte, Wasserfarben, Scheren etc. schon vorhanden sind. Und von den aufgelisteten Sachen habt ihr bestimmt auch schon was im Haus.

Ich habe mal ausgerechnet, was das Material meiner Liste kosten würde und bin auf ungefähr 55 Euro gekommen. 

Der Kleinkram an Büromaterial (die ganzen Klammern, Bilderösen) kostet je Packung so um die 2,50 Euro.

Tacker, Locher, Klebefilmabroller gibt es oft im Set für um die 10 Euro. Vielleicht hat aber auch ein Bekannter etwas über, manchmal haben Leute wirklich mehrere Exemplare davon in den Schubladen und brauchen sie aber gar nicht. So kann man a) ein paar Euros sparen und b) ist das Teilen oder Weiternutzen von Dingen viel ressourcenschonender, als das Neukaufen. Auch auf dem Flohmarkt kann man diese Sachen finden. 

Das Maskingtape ist recht teuer, zwei Rollen kosten um die 5,50 Euro. Aber hier bewährt sich wieder mal, das gute Zeug zu kaufen. Mit billigem Tape hab ich schlechte Erfahrungen gemacht - klebt entweder nicht gut oder zu gut... Aber Maskingtape ist einfach soooo toll und macht soooo viel Spaß. Ich finde, das gehört auf jeden Fall in eine Bastelkiste!

Kopierpapier gibt es häufig ganz günstig in Restpostenläden. Ein Block Tonpapier (DIN A4, 20 Blatt) kostet um die 4 Euro.

Für die Perlen habe ich je eine Sortimentsdose Holzperlen und Glasperlen gerechnet, das sind etwa 6 Euro. Sowas gibt es auch manchmal als 2. Wahl, finde ich auch ok, hab ich schon öfter mal für die Arbeit gekauft. Außerdem findet man mit etwas Glück auch Perlen auf dem Flohmarkt.

Die Acrylbastelfarben sind auf den ersten Blick recht teuer, etwa 10 Euro für die sechs Farben. Aber sie sind recht ergiebig, decken gut und verklumpen nicht so sehr (wie beispielsweise Voll- und Abtönfarbe). Da müssen die Kinder lernen, sparsam mit der Farbe umzugehen - also: Nur wenig aus den Flaschen heraus drücken, lieber nachnehmen. Dazu ein Set Pinsel, vielleicht nicht die allerbilligsten, denn die verlieren so viele Borsten/Haare, die dann unschön in der Farbe kleben bleiben. 

Glitzer kostet in Einzeldöschen pro Farbe an die 2 Euro. Es gibt aber auch Sets mit mehreren Farben, die auch etwa bei 2 Euro liegen.

Alle Bastelmaterialien (also Farben, Glitzer, Pinsel, Tonpapier usw.)  bekommt ihr z.B. bei Eckstein Kreativ - da kommen dann natürlich noch Versandkosten zu. Aber die Rennerei fällt weg. 

Vielleicht legt ihr noch einen Umschlag mit  aktuellen Fotos von dem Kind, der Familie, von Freunden und dem Haustier dazu - Kinder lieben Fotos und basteln auch gerne damit. So kann man seinen eigenen Kopf in die Rakete kleben (oder den von Mama, damit man sie auf den Mond schießen kann, wenn sie wieder nervt :o) oder man verwandelt sich und seine Freunde in eine Horde wilder Piraten...

Und wofür war der große Karton??? Na, da kommt natürlich alles rein!


Und ganz im Sinne von Zeit statt Zeug gibt es in den nächsten Tagen noch eine Bastelanleitung, was ihr zusammen mit dem beschenkten Kind an den Weihnachtstagen (oder danach in den Ferien) aus dem Müll basteln könnt!

Freitag, 6. Dezember 2013

Sucht schon mal einen großen Karton!


Und morgen packen wir den dann richtig voll!





Donnerstag, 5. Dezember 2013

Kerzenlicht


Mit der ersten brennenden Kerze am Adventskranz keimt auch in mir langsam so etwas wie Weihnachtsstimmung auf. :o)

Ich hab mir am Sonntag noch schnell, schnell, husch, husch - aus meinem Mooskranz, den ich schon 2012 und 2011 benutzt habe, einen frischen Adventskranz zusammengestellt. Naja, frisch ist etwas übertrieben. Ich denke, im nächsten Jahr muss ich wirklich frisches Moos um den Kranz wickeln (oder mal wieder was anderes ausprobieren). Auch die Bienenwachssternenpieker vom letzten Jahr sind wieder dabei. Die kleinen Fliegenpilze mag ich schon immer, fand ich schon als Kind am Weihnachtsbaum meiner Eltern so zauberhaft. Außerdem passen die so schön zu den tollen Filzpilzen, die ich von einer lieben Blogleserin geschenkt bekommen habe (danke, nochmal, liebe Evi!).


Dazu noch heißen Kakao mit weihnachtlichen Gewürzen oder einen feinen Saftpunsch, vielleicht einen duftenden Bratapfel... und jeden Tag eine Geschichte aus meinem Adventskalenderbuch = Adventsstimmung in der Piratenhöhle! (Und ich zeig euch lieber nicht, wie es außerhalb der Bildgrenzen aussieht... Nämlich wirklich wie in einer Piratenhöhle. Schlimmer, wahrscheinlich!)

Sonntag, 1. Dezember 2013

Wieder zu Hause, chillen in der Dezembersonne und ein Stirnband


Juhu! Gestern hab ich Kasimir nach Hause geholt. Die erwachsenen Katzen sind nicht so begeistert aber Graufüßchen blüht richtig auf mit ihrem Bruder an der Seite! 

Sie kuscheln, spielen, toben zusammen. Das ist einfach nur toll! Der Plan ist also aufgegangen. Nun hoffe und bete ich, dass nie mehr eine Katze von einem Auto erwischt wird! 

Heute habe ich viel draußen gearbeitet, dabei konnte ich die zwei ganz gut beobachten. Zwischendurch haben sie mir auch Gesellschaft geleistet und geprüft, ob ich auch alles richtig mache. :o) Ach, ich freu mich so!

Nach getaner Arbeit musste ich doch gleich selber testen, ob alles hält. Doppelt so schön, wenn einem die Dezembersonne mitten ins Gesicht scheint!


Das Stirnband hab ich mir übrigens nach dieser Anleitung gestrickt. Das ist ganz einfach und schnell gemacht. Ich stricke gerade auch ein weiteres Band, diesmal aber aus meiner Lieblingswolle Noro Kureyon - in Grüntönen und Türkis, damit ich ja waldig genug aussehe :o). Die ist aber etwas dicker, darum halte ich mich nicht ganz an die Angaben. 

Ich hab bei Mützen immer das Problem, dass mein Tüddelknoten nicht so richtig rein passt. Und so ein Beanie passt nicht zu mir, finde ich. Das Stirnband ist wirklich perfekt! Ohren und Stirn sind schön warm und mein Tüddel ist frei. 

Das blaue Band ist aus Drops Alaska, davon hab ich auch noch ein Knäuel in Grün hier liegen, vielleicht mach ich gleich noch eins hinterher.