Freitag, 8. November 2013

Was machen eigentlich die Katzen?


Schon länger möchte ich euch von meiner Katzenbande berichten. Es hat sich einiges getan. 

Heute sind sie genau ein halbes Jahr alt. Seit ihrem zweiten Lebenstag begleite ich die Kleinen. Es war eine wirklich schöne Erfahrung, diese kleinen Wesen aufwachsen zu sehen, zu erleben, wie ursprünglich und wild so junge Kätzchen sind. Auch sie mussten erst gezähmt werden, genau wie Mama Munkel und Karlchen. Munkel ist durch das Umsiedeln vom gefährlichen Scheunenboden in einen sicheren Raum in der Scheune auch ganz zahm geworden. Karlchen hatte sich schon letzten Herbst als eher distanzlos (zumindest mit gegenüber) entpuppt. 

  Graui Graufuß

 Karla

 Kasimir

 Kasper

Ich hatte vor einigen Wochen erzählt, wie schwierig bzw. unmöglich es war, ein Zuhause für den Katzennachwuchs zu finden. Diesen Sommer gab es einfach zu viele! Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass alle Babys hier bleiben und fortan sechs Katzentiere hier umherspringen würden. Das hätte aber auch enorme Kosten bedeuet, denn alle Tiere müssen kastriert werden. Wie gesagt, es gibt einfach zu viele Katzen. Und wenn sich niemand kümmert, vermehren sie sich munter weiter.
 
Bei meinem Herbstfest im Oktober hab ich eine Spendendose aufgestellt, damit ich diese Behandlung beim Tierarzt bezahlen kann. Denn drei Katzen (300 Euro) + zwei Kater (100 Euro) und Karlchen, der schon eher in diesem Jahr "dran war" - das verkraftet mein Konto echt nicht! Zumal ich mit den Kleinen auch schon vorher wegen einiger Zwischenfälle (angeschwollenes Pfötchen, verklebtes Auge, Schnupfen...) zum Tierarzt musste. Puh!

Nun hatte ich das große Glück, dass ich zwei Kätzchen an den Verein "Lichtblick aller Pfoten" geben konnte. Karla und Kasimir wurden als erstes untersucht, entwurmt, geimpft und auch schon kastriert. Nun wird von dort aus ein neues Zuhause für sie gesucht. 

Karla und Kasimir

Einige von euch hatten den Wunsch geäußert, mir irgendwie zu helfen oder mir vorgeschlagen, einen Spendenaufruf zu machen.

Und darum habe ich folgende Idee:

Spendet für Karla und Kasmir an den Verein "Lichtblick aller Pfoten e.V."! Denn dort ist finanzielle Hilfe angesichts der Masse an Tierschicksalen einfach noch wichtiger.

Spendet an:
 
Lichtblick aller Pfoten e.V.
Kontonummer: 85147510
BLZ: 26551540
Kreissparkasse Bersenbrück

Verwendungszweck "Karla und Kasimir"

Jeder noch so kleine Euro hilft! 

Und unter allen Spendern verlose ich zu Weihnachten eins meiner Bücher (ihr dürft selbst aussuchen - Hund, Katze oder Pferd). Dann wäre es nur wichtig, dass ich eine Mail mit Name und Adresse bekomme, damit ich auslosen kann.

Dem Verein habe ich alle drei Bücher für Kinder-/Jugendprojekte zur Verfügung gestellt.

Graui Graufuß und Kasper dürfen hier bleiben. Von allen konnte ich mich schon gar nicht mehr trennen. Vier Katzen - das verkrafte ich wohl. Kasper und Munkel sind inzwischen kastriert, das haben sie gut weggesteckt. Graufüßchen ist im Dezember oder Januar dran.

Graufüßchen ist irgendwie eine ganz besondere Katze - noch nie habe ich so eine graue Katze gesehen. Als sie gerade frisch auf der Welt war, hatte sie einen weißen Fleck an der Kehle, mittlerweile ist da nur noch ein Rest Beige. Die Ballen an ihren Pfötchen sind nicht rosa sondern schwarz. Und nun wächst auch das Weiß aus den Schnurrhaaren heraus, sie wachsen schwarz nach. Außerdem hat sie bernsteinfarbene Augen. Kasper hat "normal gelbe", genau wie Munkel. Die Augen von Karlchen sind zitronengelb!


Wenn ihr überlegt, selbst mal ein Kätzchen aufzunehmen: Denkt dran, Katzen sind keine Einzelgänger. Sie mögen in der Regel Gesellschaft von Artgenossen. Wenn ich daran denke, wie sehr die 4er-Bande ihr Gruppenkuscheln genossen hat, kann ich nicht verstehen, wie manche Menschen meinen, ihnen den Artgnossen ersetzen zu können. Ich hab mich auch wirklich mies gefühlt, als ich die Geschwister getrennt habe. Graufüßchen und Kasper haben die anderen auch gesucht und waren in den ersten Tagen etwas unruhig. Ich hoffe so, dass Karla und Kasi zusammen vermittelt werden können. Aber wenn man solche Bilder sieht, wie das von Karla und Graui Graufuß, kann man doch gar nicht anders, als beide zu adoptieren oder?


1 Kommentar:

Halitha hat gesagt…

Danke für dein so herzliches Update! Sobald wir umgezogen sind möchten wir auch gern zwei Kätzchen und ich habe auch schon darüber nachgedacht dann Karla und Kasimir zu uns zu holen. Ich weiß wie das ist mit so vielen Kätzchen, im Kindheitsgarten werden es auch immer mehr die zulaufen....

Jedenfalls frage ich mich, ob sie die lange Autofahrt überstehen würden? Und ob sie sich dann trotzdem gut an uns und die Kinder gewöhnen würden? Wo sie doch vorher Freigänger waren? und dann in die Wohnung?

Du kannst mir ja mal schreiben :)

Glg
Halitha