Sonntag, 3. November 2013

Herbstwoche 2013 - Sonntag


Zum Abschluss der Herbstwoche 2013 gibt es einen Klassiker: Kastanien-Kometen!

Die habe ich schon im Kindergarten gebastelt, also vor 25 Jahren. Wir haben den Schweif damals aus Krepppapier gemacht, und das ist wohl auch immer noch üblich. Ich fand das als Kind schon ungünstig, wo dich die Wiesen im Herbst recht feucht sind. Da weichen die Papierbänder sofort auf und färben teilweise sogar ab. 

Darum mach ich die bunten Schwänzchen nun viel lieber aus Plastiktüten und aufbewahrten Geschenkbändern. So hat man viel länger was von seinem Kometen, selbst wenn er in eine Pfütze fliegt. Und alte Tüten kann man so auch wunderbar recyclen. Selbst wenn ich im Laden nie Plastiktüten mitnehme (ich hab natürlich immer die gute Jute dabei oder auch meinen großen Rucksack), so sammeln sich doch im Lauf der Zeit ein paar Tüten an. Ihr habt bestimmt auch welche da.

Und auch wenn jetzt die Kastanienzeit eigentlich schon vorbei ist, so findet ihr unter dem ein oder anderen Baum sicherlich noch ein paar dicke Kastanien. Und dann kann's auch schon losgehen.


Ihr braucht:
  • Kastanien
  • bunte Plastiktüten und Geschenkbänder
  • Nagelbohrer
  • Schere
  • Garn (Jute, Paketband oder so)
  • Klebefilm, evtl. ein Stück Maskingtape
Zuerst wird die Kastanie mit dem Nagelbohrer durchbohrt. Kinder legen die Kastanie dafür am besten auf eine feste Unterlage (Boden, Baumstamm, Bastelmatte...). 

Dann schneidet ihr ein paar Streifen von den Tüten ab. Die dürfen unterschiedlich dick und lang sein. Die Enden kann man spitz einschneiden, das sieht hübsch aus.

Fädelt nun das Garn durch das Loch und knotet die Tütenstreifen und Geschenkbänder mittig daran fest (Doppelknoten), dass die Bänder zu beiden Seiten etwa gleich lang sind.

Nehmt alle Bänder zusammen und umwickelt nah an der Kastanie etwa zwei Zentimeter der Bänder stramm mit Klebefilm. Ruhig mehrmals umwickeln, das hält besser. Diese Stelle kann man nun noch mit buntem Maskingtape verzieren.


Schon könnt ihr die Kometen durch die Luft sausen lassen! So ist der graue Herbsthimmel längst nicht mehr so trist!

Mit den Kastanien-Kometen kann man natürlich tolle Spiele spielen:

Zielwurf: Wer (am häufigsten) in den Eimer trifft, hat gewonnen!

Weitwurf: Klar - hier ist Sieger, wer den Kometen am weitesten werfen kann.

Kometen-Golf: Erst wird eine Strecke festgelegt, zum Beispiel einmal um das Haus, vom Apfelbaum zur Schaukel oder so. Dann wird am Zielpunkt ein Eimer o.ä. aufgestellt. Wer die wenigsten Würfe braucht, um seinen Kometen in den Eimer zu befördern, gewinnt.

Blindtreffen: Hier wird erst ein auffälliger Stein (oder auch ein kleiner Ball) über einen Zaun oder eine Mauer geworfen und zwar so, dass man ihn nicht mehr sehen kann. Nun müssen die Kometen so nah wie möglich an diesen Stein geworfen werden. Wer am nächsten dran ist, gewinnt die Runde.

Fallen euch noch mehr Spiele ein?

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