Freitag, 29. November 2013

Weihnachtsstimmung???


Schon fast Dezember... Bald Winteranfang... Und ich hänge irgendwie immer noch dem Herbst hinterher. Hab noch viel zu tun und fühl mich ganz und gar nicht adventlich. Eigentlich hatte ich vor, einen Adventskalender für Freunde zu gestalten, einen aus Papier mit Bildern hinter den Kläppchen. Und vor ein paar Tagen habe ich dann realisiert, dass es damit wohl nichts mehr werden wird, zumindest nicht für 2013. Überraschungsbildchen malen, Vorderseite gestalten, scannen, bearbeiten, drucken, schneiden, kleben und dann alles so postfertig machen, dass die Kalender vor dem 1. Dezember an ihren Bestimmungsorten sind - unmöglich zu schaffen. Ich kann mich einfach nicht früher mit Weihnachtlichem beschäftigen. Und bewundere alle, die das zum Beispiel für Märkte, Fotoreportagen etc. Monate im Voraus hinbekommen. In meiner Küche hängt noch der Osterhase (von 2012...) - ups! 

Damit aber zumindest ein kleiner Gruß in den Briefkästen landen kann, habe ich heute meine Weihnachtskarte gestaltet, gescannt, bearbeitet und bei der Druckerei in Auftrag gegeben. Das ist eigentlich auch schon reichlich spät, aber es langt gerade noch, dass ich meine Post vor Weihnachten erledigen kann. Hoffentlich. 

Wirklich geplant war das gar nicht. Ich habe vor ein paar Tagen ein großes Paket mit Künstlerkram bekommen, einmal quer durch den Onlineshop sozusagen. Acrylfarben, unterschiedliche Pinsel, Papiere, Blöcke, ein ganz besonderes Skizzenbuch (dazu schreib ich vielleicht nochmal was), Nassklebeband (zum Aufziehen von Papier), ein groooooßes Set Caran d'Ache Neopastel Ölkreiden (LIEBLINGSKREIDE!) und aus Neugierde ein 30er Set Neocolor II, auch von Caran d'Ache. Das sind wasservermalbare Wachskreiden. Aquarellstifte haben mich bisher nicht überzeugen können, davon war ich immer irgendwie
enttäuscht. Das, was ich mir von denen gewünscht habe, erfüllen aber die Neocolor II absolut! Ach was, die übertreffen meine Vorstellungen! Damit macht das Malen gleich noch viel mehr Spaß! Die Farben kann man bei Bedarf mit den Fingern oder einem Wischer verschmieren, bevor man sie mit einem nassen Pinsel vermalt. Und dabei entsteht (je nach Wassermenge) eine farbintensive "Paste", die man gut mit dem Pinsel verteilen kann. Die nasse Farbe trocknet auch nicht so schnell aus, man kann gut korrigieren. Ich bin ganz begeistert! 

Jedenfalls ist meine Weihnachtskarte beim Ausprobieren der neuen Stifte entstanden, quasi nebenbei. Manchmal ist das so, ganz ungeplant und wie von selbst entstehen tolle Sachen. Hier lag ein Foto mit interessantem Motiv und dort ein brauner Umschlag, den ich falsch adressiert hatte. Dazu die Wachskreiden, Ölkreiden, Buntstifte... Und dann der Gedanke: Das könnte ich ja als Weihnachtsgruß nutzen! Ich zeige sie hier aber noch nicht, das mach ich erst, wenn alle Post verschickt ist. ;o)

Dann hab ich noch zwei Buchtipps für euch:


Um dann doch bald in die richtige Stimmung zu kommen, habe ich mir "Weihnachten so wunderschön - Ein literarischer Adventskalender" bestellt. Darin sind Geschichten für die Zeit vom 1. bis zum 26. Dezember. Es ist ein Buch für Kinder, Familien, Kinderbuchliebhaber. Für gemütliche Lese- und Vorlesezeit im Advent und an den Weihnachtstagen. Illustriert ist es von Silke Leffler. Ich bin jetzt kein großer Fan von ihr, ist halt alles Geschmacksache. Und ich könnte mir dieses Buch auch gut von anderen Illustratoren vorstellen. Die Tierdarstellungen finde ich ganz toll, ich mag meist die Gesichter der menschlichen Figuren nicht so gerne. Trotzdem ist dies ein wundervolles Buch und ich freu mich drauf! Wenn ihr nun auch interessiert seid, vielleicht schafft ihr noch, es auf den allerletzten Drücker zu besorgen - für euch selbst oder als Geschenk. (Es gibt auch noch "Weihnachten ganz wunderbar" vom gleichen Verlag.)


Für Menschen ab etwa 8 Jahre ist "Hinter verzauberten Fenstern - Eine geheimnisvolle Adventsgeschichte" von Cornelia Funke genau das Richtige für diese Zeit. Das ist eine ganz spannende Geschichte über Julia, die bloß einen blöden Adventskalender aus Papier bekommt und keinen mit Schokolade. Die ihren Kalender aus Wut und Traurigkeit eigentlich gar nicht öffnen will aber magisch von ihm angezogen wird. Und dann in eine geheimnisvolle Welt hinter den Türchen eintaucht und in ihr Abenteuer erlebt, mit den Bewohnern dieser Welt, die ihre Freunde werden. 
Man könnte das Buch "häppchenweise" in der Adventszeit lesen. Aber dafür ist es eigentlich zu spannend. Auch ich konnte nicht anders, konnte es nicht aus der Hand legen, bis ich das letzte Wort gelsen hatte.

Und wo ich grad schon bei Tipps bin, kann ich euch auch meine zwei mittlerweile liebsten Kinderflime in der Weihnachtszeit vorstellen:

Ein Pferd für Winky - hier der Trailer zum Film

und die Fortsetzung 

Wo ist Winkys Pferd? - auch hier der Trailer dazu

Es gibt sie beide auf DVD. Aber sie laufen bestimmt auch demnächst wieder auf Kika, das war zumindest in den letzten Jahren so.

Freitag, 22. November 2013

Trauriger Tag :-(


Gestern ist mein kleiner Kasper gestorben.

Als ich am Morgen nach draußen ging, um die Katzenbande zu füttern, war es schon sehr komisch, dass er nicht wild angerannt kam. Ihn musste ich nicht einmal rufen, er kam immer, sobald ich draußen war. Und gestern eben nicht mal, als ich ums ganze Haus herum gelaufen bin und nach ihm gerufen habe. 

Als ich dann mit June die Gassirunde machen wollte, fand ich ihn tot in der Einfahrt zu unserem Hof. Er war ganz steif gefroren. So wie er da lag, denke ich, dass er von einem Auto voll erwischt wurde und nicht leiden musste. Er sah aus, als würde er schlafen und hatte keine sichtbaren Verletzungen. Ihm war nur ein wenig Blut aus den Augen gelaufen. 

Ich bin unglaublich traurig. Er war das kuscheligste und anhänglichste Kätzchen aus dem Wurf. 

Seine Schwester, das kleine Graufüßchen, ist nun ganz schön verloren. Die alten Katzen können mit ihrer Wildheit und Verspieltheit nichts anfangen. Sie ruft nach ihrem Bruder, bestenfalls antworte ich ihr dann. Ich kümmere mich etwas intensiver um sie, bin mehr draußen, dass sie Gesellschaft hat.

Ich hab mich ganz schnell entschlossen, Kasimir wieder aufzunehmen, der nämlich noch nicht weiter vermittelt wurde. Karla hat eine Interessentin. Und für Kasimir ist es schöner, wenn er bei einem seiner Geschwister bleiben kann. Er muss nur noch eine Erkältung auskurieren, dann hole ich ihn zurück nach Hause.

Ich wünsch mir so, dass ich nicht noch mal eine Katze von der Straße auflesen muss...


Samstag, 16. November 2013

Leckeres Zimt-Stockbrot


Beim heutigen Fototermin haben wir Stockbrot gemacht. Ich LIEBE Stockbrot! Das könnte ich echt jeden Tag essen - frisch gebackenes Brot vom Feuer. Mmmmh!

Heute gab es süßes Stockbrot mit Zimt, das roch so köstlich und schmeckte fast kuchenartig. Wenn ihr das auch mal probieren mögt, so hab ich's gemacht:

500 g Mehl 
1/2 Würfel Hefe
100 g Zucker
4 TL Zimt
1 Prise Salz
1 großer Stich Butter (flüssig)
etwa 250 ml lauwarmes Wasser

Zuerst muss die Hefe mit etwas Zucker im Wasser aufgelöst werden. Ich lasse das Hefewasser dann etwa 10 Min. an einem warmen Ort gehen.

Dann werden alle Zutaten dazu gemischt und ein geschmeidiger Teig geknetet, der nicht klebt. Der muss wieder gehen, so ungefähr eine halbe Stunde. Nun noch einmal durchkneten und schon können die zurechtgeschnitzen Stöcke mit Teigstücken umwickelt werden. 

Viele machen leider den Fehler und halten ihre Stockbrote über oder in das Feuer. Wartet, bis nur noch Glut, kein Feuer da ist. So wird das Brot perfekt. Okay, gleichmäßig drehen müsst ihr es natürlich auch. Und dann: Pusten und reinbeißen! Mmmmh...

Und hier noch eine kleine Auswahl von der "Kinder-Kamera" von heute:


Freitag, 15. November 2013

Bei der Arbeit


Ich fange gerade mit einem neuen Buch an. Jaha! Eins ist gerade druckfertig, da geht's schon fleißig weiter! 

Heute war ein Fototermin dafür, einer von vielen. Damit den Jungs in den Wartezeiten nicht so langweilig wurde, hab ich meine Lumix mitgenommen und ihnen in die Hand gedrückt. Seit ich die DSLR nutze, bin ich mit der Bridgekamera von Panasonic nicht mehr so pingelig. Die kommt einfach in den Rucksack (natürlich etwas gepolstert) und die Kinder dürfen damit auch Fotos machen (wenn ich das Gefühl habe, dass sie damit verantwortungsvoll umgehen). Ich nehm die selber eigentlich nur noch mit, wenn mir meine Kanone zu groß und unhandlich ist. 

So gibt's dann heute mal ein Bild von mir bei der Arbeit. Es gibt schlechtere Arbeitsbedingungen oder? Obwohl ich doch ganz schön dreckig geworden bin. Aber so manche Szene wirkt eben besonders gut, wenn ich halb am Boden liege.

Übrigens meinte doch letztens tatsächlich ein Kind zu mir (erster Wald-AG Termin im neuen Schuljahr): "Machst du die Wald-AG?" Ich dann: "Klar!" Das Kind darauf: "Aha. Du siehst auch schon ganz schön waldig aus!" Super oder? Ich mag voll gerne waldig aussehen! (Ich seh meistens so aus wie auf diesem Foto.)


Donnerstag, 14. November 2013

Komet ohne Kastanie


Vor den Herbstferien wollte ich mit meiner Wald-AG Kastanienkometen basteln. In dem Wald, in dem wir meistens spielen, gibt es aber leider keinen einzigen Kastanienbaum. Wie schade! Also haben wir die Bastelaktion verschoben.

Nun finden wir aber natürlich keine Kastanien mehr. Oder wenn doch noch welche unter den Bäumen liegen, sind die schon etwas gammelig. Also habe ich mir was anderes überlegt:

Wir haben den Ast einer Weide (ca. 3 bis 4 cm dick) in etwa 5 cm lange Stücke gesägt. Die Kinder durften natürlich selber sägen.

Kinder, die ihr Hölzchen schnitzen wollten, haben ein längeres Stück bekommen, damit sie es beim Schnitzen halten konnten. Das haben wir erst danach auf die passende Länge gesägt.

Mit dem Nagelbohrer haben wir ein Loch für die Schnur gebohrt und an der dann die Tütenstreifen festgeknotet.

Diese Kometen fliegen auch ganz toll. So ist man nicht auf eine bestimmte Jahreszeit festgelegt und die Kinder können noch mehr mit Werkzeugen hantieren (sägen, schnitzen).

Nächste Woche wollen wir dann damit ein paar Spiele spielen. (Die sind auch im oben verlinkten Beitrag zum Kastanienkometen beschrieben.)

Ich finde es immer toll, wenn wir solche Sachen direkt vor Ort herstellen können, also Werkzeuge und Material dabei haben. Nagelbohrer habe ich immer im Rucksack und einen Satz Taschenmesser auch (Opinel Kindermesser mit abgerundeter Spitze). Außerdem nehme ich auch Jutegarn mit, manchmal auch dickeres Sisalseil. Nicht zu vergessen die Säge. Und das ist mein spezieller Werkzeugtipp für euch:

Ich habe bei der AG immer meine Opinel Klappsäge dabei. Die ist wirklich perfekt! Man kann sehr glatte Schnitte damit machen, es lassen sich auch dünne Astscheiben damit herstellen. Sie ist klein und handlich, passt auch in die Seitentasche einer Cargohose. Und die Kinder können sehr gut selber damit sägen. Das Sägeblatt lässt sich genauso mit einem Ring feststellen, wie die Klinge beim Taschenmesser. So kann sie nicht unkontrolliert zuklappen.

Sonntag, 10. November 2013

Ausmalbild: Ich geh mit meiner Laterne


Passend zu Sankt Martin habe ich für euch ein Ausmalbild. Aber halt! Wo sind die Laternen? Da können eure Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen!

Klar, so einträchtig können Katz und Maus wohl nur auf dem Papier miteinander durch die Nacht spazieren. Das haben wir heute wieder live erleben können. Ein Vogel, der vor die Scheibe geflogen ist, wurde wurde direkt von einer unserer (Monster-)Katzen geschnappt. Kurz drauf marschierte ein anderes Kätzchen stolz mit einer Maus vorbei. Das kann ich nicht gut haben - aber auch nicht ändern. 

Gut, dass ich meine Phantasie habe. Und Stift und Papier!

HIER könnt ihr das Ausmalbild runterladen (PDF) und dann in A4 ausdrucken.

(Vielleicht zeigt ihr mir ja die fertigen Werke mit Laternenkreationen eurer Kinder.)

Freitag, 8. November 2013

Was machen eigentlich die Katzen?


Schon länger möchte ich euch von meiner Katzenbande berichten. Es hat sich einiges getan. 

Heute sind sie genau ein halbes Jahr alt. Seit ihrem zweiten Lebenstag begleite ich die Kleinen. Es war eine wirklich schöne Erfahrung, diese kleinen Wesen aufwachsen zu sehen, zu erleben, wie ursprünglich und wild so junge Kätzchen sind. Auch sie mussten erst gezähmt werden, genau wie Mama Munkel und Karlchen. Munkel ist durch das Umsiedeln vom gefährlichen Scheunenboden in einen sicheren Raum in der Scheune auch ganz zahm geworden. Karlchen hatte sich schon letzten Herbst als eher distanzlos (zumindest mit gegenüber) entpuppt. 

  Graui Graufuß

 Karla

 Kasimir

 Kasper

Ich hatte vor einigen Wochen erzählt, wie schwierig bzw. unmöglich es war, ein Zuhause für den Katzennachwuchs zu finden. Diesen Sommer gab es einfach zu viele! Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass alle Babys hier bleiben und fortan sechs Katzentiere hier umherspringen würden. Das hätte aber auch enorme Kosten bedeuet, denn alle Tiere müssen kastriert werden. Wie gesagt, es gibt einfach zu viele Katzen. Und wenn sich niemand kümmert, vermehren sie sich munter weiter.
 
Bei meinem Herbstfest im Oktober hab ich eine Spendendose aufgestellt, damit ich diese Behandlung beim Tierarzt bezahlen kann. Denn drei Katzen (300 Euro) + zwei Kater (100 Euro) und Karlchen, der schon eher in diesem Jahr "dran war" - das verkraftet mein Konto echt nicht! Zumal ich mit den Kleinen auch schon vorher wegen einiger Zwischenfälle (angeschwollenes Pfötchen, verklebtes Auge, Schnupfen...) zum Tierarzt musste. Puh!

Nun hatte ich das große Glück, dass ich zwei Kätzchen an den Verein "Lichtblick aller Pfoten" geben konnte. Karla und Kasimir wurden als erstes untersucht, entwurmt, geimpft und auch schon kastriert. Nun wird von dort aus ein neues Zuhause für sie gesucht. 

Karla und Kasimir

Einige von euch hatten den Wunsch geäußert, mir irgendwie zu helfen oder mir vorgeschlagen, einen Spendenaufruf zu machen.

Und darum habe ich folgende Idee:

Spendet für Karla und Kasmir an den Verein "Lichtblick aller Pfoten e.V."! Denn dort ist finanzielle Hilfe angesichts der Masse an Tierschicksalen einfach noch wichtiger.

Spendet an:
 
Lichtblick aller Pfoten e.V.
Kontonummer: 85147510
BLZ: 26551540
Kreissparkasse Bersenbrück

Verwendungszweck "Karla und Kasimir"

Jeder noch so kleine Euro hilft! 

Und unter allen Spendern verlose ich zu Weihnachten eins meiner Bücher (ihr dürft selbst aussuchen - Hund, Katze oder Pferd). Dann wäre es nur wichtig, dass ich eine Mail mit Name und Adresse bekomme, damit ich auslosen kann.

Dem Verein habe ich alle drei Bücher für Kinder-/Jugendprojekte zur Verfügung gestellt.

Graui Graufuß und Kasper dürfen hier bleiben. Von allen konnte ich mich schon gar nicht mehr trennen. Vier Katzen - das verkrafte ich wohl. Kasper und Munkel sind inzwischen kastriert, das haben sie gut weggesteckt. Graufüßchen ist im Dezember oder Januar dran.

Graufüßchen ist irgendwie eine ganz besondere Katze - noch nie habe ich so eine graue Katze gesehen. Als sie gerade frisch auf der Welt war, hatte sie einen weißen Fleck an der Kehle, mittlerweile ist da nur noch ein Rest Beige. Die Ballen an ihren Pfötchen sind nicht rosa sondern schwarz. Und nun wächst auch das Weiß aus den Schnurrhaaren heraus, sie wachsen schwarz nach. Außerdem hat sie bernsteinfarbene Augen. Kasper hat "normal gelbe", genau wie Munkel. Die Augen von Karlchen sind zitronengelb!


Wenn ihr überlegt, selbst mal ein Kätzchen aufzunehmen: Denkt dran, Katzen sind keine Einzelgänger. Sie mögen in der Regel Gesellschaft von Artgenossen. Wenn ich daran denke, wie sehr die 4er-Bande ihr Gruppenkuscheln genossen hat, kann ich nicht verstehen, wie manche Menschen meinen, ihnen den Artgnossen ersetzen zu können. Ich hab mich auch wirklich mies gefühlt, als ich die Geschwister getrennt habe. Graufüßchen und Kasper haben die anderen auch gesucht und waren in den ersten Tagen etwas unruhig. Ich hoffe so, dass Karla und Kasi zusammen vermittelt werden können. Aber wenn man solche Bilder sieht, wie das von Karla und Graui Graufuß, kann man doch gar nicht anders, als beide zu adoptieren oder?


Montag, 4. November 2013

Und gewonnen hat...


Das Buchpaket, das die liebe Anne und ich verlost haben, geht an Halitha!

Halitha schrieb als Kommentar zur Verlosung:
Oh, da mache auch ich natürlich sehr, sehr gern mit :)
Um ehrlich zu sein, verbindet mich selbst mit Pferden nicht so richtig viel. zweimal war ich in den Reiterferien, aber sonst hatte ich nie eine besonders große Pferdeliebe - allerdings habe ich zwei Töchter und die Große ist ein echter Pferdenarr! Wie Kathi weiß haben wir zuhause (mangels echten Pferden) zwei richtig große Spielpferde und bald soll die Große auch echten Reitunterricht nehmen. Bis dahin malt sie Einhörner und Pferde und liebt alle Geschichten über sie.
ich würde also gern für meine große Tochter gewinnen :)


Halitha, bitte schick mir doch eine Mail mit dem Namen deiner Tochter. Dann können Anne und ich die Bücher mit einer persönlichen Widmung versehen. Und bald geht dann ein tolles Pferdepäckchen an euch raus! Anne und ich würden uns natürlich total freuen, wenn ihr uns schreibt, wie euch die Bücher gefallen!

Sonntag, 3. November 2013

Herbstwoche 2013 - Sonntag


Zum Abschluss der Herbstwoche 2013 gibt es einen Klassiker: Kastanien-Kometen!

Die habe ich schon im Kindergarten gebastelt, also vor 25 Jahren. Wir haben den Schweif damals aus Krepppapier gemacht, und das ist wohl auch immer noch üblich. Ich fand das als Kind schon ungünstig, wo dich die Wiesen im Herbst recht feucht sind. Da weichen die Papierbänder sofort auf und färben teilweise sogar ab. 

Darum mach ich die bunten Schwänzchen nun viel lieber aus Plastiktüten und aufbewahrten Geschenkbändern. So hat man viel länger was von seinem Kometen, selbst wenn er in eine Pfütze fliegt. Und alte Tüten kann man so auch wunderbar recyclen. Selbst wenn ich im Laden nie Plastiktüten mitnehme (ich hab natürlich immer die gute Jute dabei oder auch meinen großen Rucksack), so sammeln sich doch im Lauf der Zeit ein paar Tüten an. Ihr habt bestimmt auch welche da.

Und auch wenn jetzt die Kastanienzeit eigentlich schon vorbei ist, so findet ihr unter dem ein oder anderen Baum sicherlich noch ein paar dicke Kastanien. Und dann kann's auch schon losgehen.


Ihr braucht:
  • Kastanien
  • bunte Plastiktüten und Geschenkbänder
  • Nagelbohrer
  • Schere
  • Garn (Jute, Paketband oder so)
  • Klebefilm, evtl. ein Stück Maskingtape
Zuerst wird die Kastanie mit dem Nagelbohrer durchbohrt. Kinder legen die Kastanie dafür am besten auf eine feste Unterlage (Boden, Baumstamm, Bastelmatte...). 

Dann schneidet ihr ein paar Streifen von den Tüten ab. Die dürfen unterschiedlich dick und lang sein. Die Enden kann man spitz einschneiden, das sieht hübsch aus.

Fädelt nun das Garn durch das Loch und knotet die Tütenstreifen und Geschenkbänder mittig daran fest (Doppelknoten), dass die Bänder zu beiden Seiten etwa gleich lang sind.

Nehmt alle Bänder zusammen und umwickelt nah an der Kastanie etwa zwei Zentimeter der Bänder stramm mit Klebefilm. Ruhig mehrmals umwickeln, das hält besser. Diese Stelle kann man nun noch mit buntem Maskingtape verzieren.


Schon könnt ihr die Kometen durch die Luft sausen lassen! So ist der graue Herbsthimmel längst nicht mehr so trist!

Mit den Kastanien-Kometen kann man natürlich tolle Spiele spielen:

Zielwurf: Wer (am häufigsten) in den Eimer trifft, hat gewonnen!

Weitwurf: Klar - hier ist Sieger, wer den Kometen am weitesten werfen kann.

Kometen-Golf: Erst wird eine Strecke festgelegt, zum Beispiel einmal um das Haus, vom Apfelbaum zur Schaukel oder so. Dann wird am Zielpunkt ein Eimer o.ä. aufgestellt. Wer die wenigsten Würfe braucht, um seinen Kometen in den Eimer zu befördern, gewinnt.

Blindtreffen: Hier wird erst ein auffälliger Stein (oder auch ein kleiner Ball) über einen Zaun oder eine Mauer geworfen und zwar so, dass man ihn nicht mehr sehen kann. Nun müssen die Kometen so nah wie möglich an diesen Stein geworfen werden. Wer am nächsten dran ist, gewinnt die Runde.

Fallen euch noch mehr Spiele ein?

Samstag, 2. November 2013

Herbstwoche 2013 - Samstag


Spazierengehen und Wandern - das gefällt nicht unbedingt allen Kindern. Jedenfalls nicht, wenn es einfach um das Zurücklegen einer Strecke geht. Für Kinder muss so eine Tour abwechslungsreich und ein bisschen abenteuerlich sein. Man kann unterwegs ein paar Spiele spielen, Ausschau nach interessanten Fundstücken halten, in Pausen ein wenig (am Wanderstock) schnitzen. Und an manchen Stellen können Kinder mit allerschönsten Puppenstuben spielen:


Viele Bäume haben so urige Wurzeln, die sehen bald aus wie Höhlen oder Zwergenhäuser mit unterschiedlichen Kammern. Die Wurzeln von umgestürzten Bäumen, Astlöcher, von Moos bewachsene Baumstümpfe - all das bietet phantasievolle Möglichkeiten für Behausungen. Findet man keinen geeigneten Unterschlupf für die Spielfiguren, baut man eben selber ein Häuschen. Da können die Eltern mal eine Weile die Füße hochlegen und die Kinder einfach spielen lassen. Jetzt im Herbst kann so eine Natur-Puppenstube auch wunderbar mit allerlei Naturmaterial eingerichtet werden. Aus Eichelkäppchen werden Tassen und Schalen, Laub wird zu einem weichen Bett, Rindenstücke zu Türen und Möbeln.


Also, nehmt doch zur nächsten Wanderung einfach ein paar Spielfiguren mit. Diese Zwerge könnt ihr ganz einfach selber machen. Und wenn eure Kinder schon mit dem Taschenmesser umgehen können, wollen sie es ja vielleicht selbst versuchen.


Als Erstes wird das Stück Ast angespitzt. Dann könnt ihr entweder ein etwa ovales Stück Rinde raus schneiden oder (und das ist noch einfacher) die Rinde bis zur Mütze raus schnitzen. 

Kindern fällt es leichter, an einem längeren Ast zu schitzen. Sägt ihn einfach danach auf die richtige Länge.

(Mehr zum Thema "Schnitzen mit Kindern" könnt ihr HIER lesen.)

Danach kann der Zwerg angemalt werden. Ich empfehle Acryl-Bastelfarbe, die deckt gut und hat eine gute Haltbarkeit. 

Und wer die Spielfiguren für die Puppenstube in der Natur nicht selber basteln mag, nimmt einfach ein paar Figuren aus der Spielzeugkiste mit. Da gibt es sicher einiges, das in die Hosentasche passt - Lego, Playmo oder auch besonders passend: Waldtiere!



Freitag, 1. November 2013

Herbstwoche 2013 - Freitag


Heute denken wir schon an Weihnachten! 

Die Erwachsenen machen schon eifrig Pläne, was sie ihren Lieben zu Weihnachten schenken wollen, haben vielleicht schon Geschenke besorgt oder sogar welche selbst gemacht. Die Kinder tragen eifrig Wünsche zusammen, für ihre Wunschzettel ans Christkind. 

Wir sammeln heute Weihnachtsgeschenke draußen in der Natur. Nicht für uns, nicht für Mama, Papa, Oma, Opa, Tante, Nichte, beste Freundin... Nein, heute sammeln wir Weihnachtsgeschenke für die Wintertiere in unserem Garten! 

Vögel, Eichhörnchen und Co. werden sich freuen, wenn sie an Weihnachten ein paar besondere Leckereien im Garten finden werden! 

Bei einem schönen Spaziergang durch Wald und Feld findet ihr sicherlich noch einige gute Dinge, zum Beispiel die letzten Holunderbeeren, Brombeeren, Himbeeren. Schlehen gibt es auch noch, Hagebutten blitzen überall aus den Hecken hervor. An Rändern von abgeernteten Maisfeldern könnt ihr einzelne Maiskörner aufsammeln. Vielleicht habt ihr Glück und findet ein paar Haselnüsse - hier waren die aber im Sommer schon alle von den Büschen stibitzt.

Im Garten (oder auch an öffentlichen Obstwiesen) könnt ihr die letzten Äpfel und Birnen aufsammeln und auch über ein paar Walnüsse freuen sich manche Tiere sicherlich! Aus den Sonnenblumen pult ihr die Kerne heraus.

Sammelt und pflückt aber nicht alles, was ihr findet. Schließlich brauchen die Tiere auch jetzt Futter!


Die Nüsse werden etwas gesäubert und zum Trocknen zur Seite gelegt. Auch Mais und Sonnenblumenkerne werden luftig und trocken gelagert. Die Früchte können eingefroren werden. Äpfel und Birnen dafür am besten halbieren. Wer keine Kühltruhe hat, kann die Früchte auch trocknen, da müsst ihr aber drauf achten, dass sie nicht schimmeln.

Und dann kann Weihnachten für die Tiere kommen!