Sonntag, 4. August 2013

Leuchtsterne aus Karton - Anleitung


Ich experimentiere gerade mit unterschiedlichen Nachleucht-Materialien. (Ja, es heißt wirklich NACHleucht, nicht nachTleucht. Aber das ist scheinbar sogar einigen Herstellerfirmen nicht bekannt. Egal...)

Ich habe zwei verschiedene Farben zum Basteln ausprobiert: Das Nachtleucht-Medium von Rayher und diese gelb-grüne Nachleuchtfarbe von Neon Nights.

Absolut unschlagbar von der Leuchtkraft ist die Farbe von Neon Nights! Gut von Licht aufgeladen, leuchten bemalte Objekte wirklich mehrere Stunden nach! Wow! Auf dem Foto seht ihr, dass diese Farbe eher grünlich leuchtet.

Aber auch die Farbe von Rayher leuchtet erstaunlich gut. Der Farbton ist etwas gelblicher, als von der anderen Farbe. Frisch aufgeladen leuchtet das Nachtleucht-Medium krass hell. Die Leuchtkraft nimmt dann aber recht schnell ab und die Farbe leuchtet dann über eine längere Zeit schwächer nach. Trotzdem ist das eine gute Qualität zum basteln.

Beide Farben müssen in mehreren Schichten aufgetragen werden (mit Zwischentrocknung), damit sie richtig gut leuchten können. Und am besten wird die gewünschte Fläche vorher mit weißer Acryl-Bastelfarbe grundiert. Je heller der Untergrund, umso heller leuchtet das Objekt später.

Das Fimo habe ich noch nicht verarbeitet, aber ihr seht, es leuchtet. ;o)

Falls ihr noch Tipps für nachleuchtendes Bastelmaterial habt - immer her damit!!!

Hier kommt aber erst mal mein Basteltipp für euch:


Dafür benötigt ihr:
  • Karton (am besten zweiwellig, dann stehen die Sterne etwas von der Wand ab)
  • Acryl-Bastelfarbe in Weiß
  • Nachleuchtfarbe
  • Bleistift
  • Schneideunterlage + Cutter
  • breiten, weichen Borstenpinsel + Malunterlage
1. Zuerst zeichnet ihr freestyle ein paar Sterne in gewünschter Größe auf den Karton und schneidet sie vorsichtig mit dem Cutter aus. Das geht am besten, wenn ihr den Cutter dabei hin und her bewegt (als würdet ihr ein Steak oder so schneiden), also nicht die Klinge in eins durchzieht. 

2. Grundiert als nächstes die Sterne satt mit weißer Farbe und lasst sie gut trocknen.

3. Nun werden mindestens drei Schichten Leuchtfarbe aufgetragen. Lasst die Schichten jeweils antrocknen, bevor ihr die nächste auftragt. Ob die gewünschte Leuchtkraft erreicht ist, kriegt ihr raus, indem ihr einen Stern mit Licht bestrahlt und dann an einem dunklen Ort (ganz hinten im Kleiderscharank zum Beispiel) betrachtet. Leuchtet er zu schwach, tragt noch eine weitere Schicht Leuchtfarbe auf.

Zum Befestigen an der Wand nehme ich BluTack - damals im Kindergarten haben wir es "Hafti" genannt...

So, auf geht's! Wer leuchtet am hellsten?

Kommentare:

Rüttenscheids next Top-Institut hat gesagt…

Kannst du mir sagen ob man das Nachtleucht-Medium von Rayher auch mit Acrylfarbe mischen kann? Laut Herrsteller soll man ja hintereinanderauftragen. Ich würde es aber gerne zum stempeln nutzen so das dies etwas schwierig werden könnte. Vieleicht kannst du mir berichten in wie weit sich die Leuchtkraft verringert wenn ich es z.B. mit einer hellen Farbe wie z.B. rosa mischen würde.

Kathi Pirati hat gesagt…

Ich befürchte, dass die Leuchtkraft erheblich nachlassen wird, wenn du es mit Acrylfarbe mischst. Beim Stempeln würde auch viel zu wenig aufgetragen, denn selbst eine Schicht Leuchtmedium reicht nicht aus.