Freitag, 31. Mai 2013

Katzen haben sieben Leben...


Eins unserer kleinen Kätzchen hat nun wohl schon eins davon aufgebraucht...

Irgendwie ist es doch in den tiefen Spalt gerutscht, in die Hohlschicht der Scheunenwand. :o(

Jämmerliches Schreien von dem Baby tief unten und aufgeregtes Antworten der drei Geschwister (die beinahe hinterher gestürzt wären) in einem neuen Nest im Zwischenboden haben meine Nerven gestern abend arg strapaziert... Dazu die überaus angespannte Munkelmama, die nervös und knurrend umher lief. 

Wir mußten zwei Löcher in die Außenwand meißeln und vom Dachboden aus mit einer langen Stange die kleine Pechkatze irgendwie Richtung Loch schieben. Dauernd ist sie zurück in die falsche Richtung gekrabbelt. Hier seht ihr den schmalen Spalt und hinten ein Stück von der Stange. Wir hatten leider keinen ausreichend breiten Gegenstand in dieser Länge, so konnte sich das wuselige Tierchen immer an der Stange vorbei mogeln.


Irgendwann hat es dann doch geklappt, ich konnte meinen Arm recht weit in das Loch schieben und um die Ecke greifen, die schreiende Mieze packen und endlich befreien! 

Danach habe ich die drei Geschwister aus ihrem Nest gefischt, was auch ewig gedauert hat, weil die Kleinen aus Angst immer weiter nach hinten in den Zwischenboden gekrabbelt sind.

Ich habe sie in einen Raum in der Scheune gesperrt, der komplett dicht ist, Munkel hinein gelockt und eine warme Kartonhöhle bereit gestellt. Munkel hat so wütend geknurrt und gejault - Laute, die echt durch Mark und Bein gehen, besonders wenn man weiß, dass sie Angst um das Leben ihrer Babys hat (und wahrscheinlich um ihr eigenes). Irgendwann war sie dann in einem Versteck und hat keinen Mucks mehr von sich gegeben und die Babys haben immernoch jämmerlich gerufen. Bin dann gegangen, um Ruhe einkehren lassen zu können.

Heute morgen war ich davon überzeugt, dass Munkelchen mich nun wohl nicht mehr mögen und große Angst vor mir haben würde. Aber nein! Als ich die Tür aufgemacht hatte, kam sie raus, hat sich ausgiebig sreicheln lassen. Ihren Babys geht es gut. Ich lasse sie jetzt erstmal nur zwei- bis dreimal am Tag unter Aufsicht nach draußen, damit sie ihre Kinder nicht wieder in das alte Versteck schleppt. 

Also, alles ist nochmal gut gegangen. Und ich hoffe, dass die kleine graue Tigerkatze mit ihren weiteren sechs Leben etwas sparsamer umgehen wird...


Sonntag, 26. Mai 2013

Hot Dogs

Meine Hunde sind heiß! Heiß auf Würstchen! Und bevor sie heute diese besondere Leckerei von mir bekommen haben, hab ich mir ein paar Fotospäße erlaubt! 



Bevor Joki solche Spezialitäten verspeist, legt er sie vor sich hin, schnüffelt dran, schleckt dran, trägt sie ein paar Meter weit weg, legt sie wieder hin, schnüffelt wieder dran, schleckt sie wieder ab,... Das dauert dann eine Weile, bis er wirklich rein beißt. Und das tut er dann mit großem Genuss und es ist für mich eine Freude, seiner Hundeseele auf diese Art eine Freude zu machen (win-win)!


Joki - mein liebster Schnüfftibär!


Und Junechen? Dieser kleine Gierschlund mußte noch nie Hunger leiden (im Gegensatz zu Joker, meinem ehemaligen Straßenhund aus Spanien).




Wenn June ein Würstchen bekommt, dauert es vielleicht zwei Sekunden, dann ist es schon eingeatmet. Und das sieht etwa so aus:

Donnerstag, 23. Mai 2013

Covermädels als Comic-Heldinnen


Meine Covermädchen hatten vor ein paar Tagen ein großes Fest, sie haben ihre Erstkommunion gefeiert.

Ich habe ihnen Bilderrahmen gebastelt. Und aus dem Foto meines Pferdebuchs mit dem Zeichentablett und Gimp ein Comicbild gezeichnet.


Ich glaube, das ist eine schöne Erinnerung an unsere gemeinsamen Fototermine.


Montag, 20. Mai 2013

Neuigkeiten von den Mini-Tigern

So, nun gibt es eine Bilderflut für euch! Die kleinen Kätzchen sind nun 14 Tage alt - zwei Wochen sind sie schon auf der Welt!
 
Tag 8 - meinen Besuch haben sie verschlafen.

Außerdem haben wir an dem Tag den Spalt abgesichert. Nun kann kein Katzenbaby mehr heinfallen!


Tag 9

Wieder schlummern alle Vier aneinander gekuschelt. Vorne seht ihr meinen "Liebling" mit dem großen, weißen Nackenfleck.

  Tag 10

Schlummer, schnarch.... Ich dachte schon, sie würden wieder verschlafen. Doch dann...


Kiekuk! Da blitzen mich doch glatt kleine Tigeraugen entgegen! Exakt nach "Entwicklungsplan" gingen am zehnten Tag die Augen auf!

 Tag 11

Die Kleinen kriegen nun mit, wenn ich komme. Mini-Karlchen ist irgendwie heiß auf die Kamera, die anderen drehen sich lieber um.Wenn ich sie besuche, gähnen sie und manchmal lassen sie eine Art Fauchen hören.

 Tag 12

 Samstag waren die Minis wieder etwas schläfrig. Aber sie werden immer kräftiger!

 Tag 13

Dieses Bild ist der Knüller! Und ich glaube, das ist mein Lieblingstigerchen, das da so lustig in die Kamera lacht.


Ich finde es so lustig, wie die Öhrchen zu den Seiten stehen...
 
 Tag 14

Heute sind sie ganz wild übereinander und umeinander herum gekrabbelt. Dabei haben sie wieder lustige Schnaufgeräusche gemacht. 


Es unglaublich spannend, wie rasant sich die kleinen Fellbündel entwickeln. Abgeben will ich sie in zehn Wochen. Leider werden kleine Kätzchen häufig zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt (z.B. mit acht Wochen). Dabei lernen sie zwischen der 8. und der 13. Woche noch so viele wichtige Dinge von ihrer Familie. Darum suche ich neue Besitzer für die Kleinen, die ihnen diese wichtige Prägephase gönnen. Hoffentlich finde ich die auch...

Samstag, 18. Mai 2013

Das Geheimnis wird gelüftet!


Was für eine schöne Überraschung zum langen Pfingstwochenende! Gestern kam der neue Katalog von "Velber Kinderbuch" und"Kinder kreativ" aus dem Christophorus Verlag mit der Post. Juhu!!!

Endlich darf ich das Geheimnis lüften und euch mein neues Projekt vorstellen! Nach "Das mach ich selbst für meinen Hund" und "Das mach ich selbst für meine Katze" habe ich die Reihe fortgesetzt. Und so wird Anfang Juli mein Buch "Das mach ich selbst für mein Pferd" in den Handel kommen! Ich freu mich!!!


Durch die intensive Arbeit an diesem Buch, hatte ich viel Kontakt mit Pferden. Und das Ausdenken und Basteln der Modelle hat mich so in meine Kindheit und Jugend versetzt, ich schwebe seitdem irgendwie wieder total auf einer "rosaroten Ponywolke", wie damals!


Obwohl Hunde meine liebsten Tierfreunde geworden sind, finde ich dieses Buch irgendwie noch besonderererer ;o) als die Vorgänger.


Und das liegt bestimmt auch an den besonderen Menschen und Tieren, mit denen ich die Fotos gemacht habe. Meine "Covermädchen" und deren tolle Ponys waren super, super Fotomodels. Ich habe wirklich sehr, sehr schöne und stimmungsvolle Aufnahmen machen können. Und das, obwohl wir echt arge Probleme hatten - die Licht- und Wetterverhältnisse waren über die entscheidenden Monate alles andere als gut. Und trotzdem ist ein Buch heraus gekommen, dem man den trüben Winter überhaupt nicht ansieht. Jeden Sonnenstrahl haben wir ausgenutzt. (Und ich habe zwei Fotos von einem Fotografen kaufen können, der dort letzten Sommer bereits tolle Bilder gemacht hat.)

Ich möchte mich an dieser Stelle noch mal ganz, ganz doll bei euch bedanken. Auch bei dir, Andrea! Ich weiß nicht, was ich ohne euch gemacht hätte! DANKE, DANKE, DANKE!!! :o)

Zum Buch:

Auch wenn es heißt "Das mach ich selbst für MEIN Pferd", ist es nicht nur für Kinder geeignet, die ein eigenes Pony haben. Ich habe darauf geachtet, dass alle Pferdefans Spaß daran haben werden. 
Viele Dinge können abgewandelt werden, so dass man sie für sein Zimmer (Glücksbringergarderobe) oder auch für ein Spielpferd (Halfter, Zügel...) anfertigen kann. Es gibt außerdem wieder ein paar Bastelanleitungen, die man für sich selbst nachbasteln kann (beispielsweise eine tolles persönliches Brettspiel).
Durch die vielen Fotos ist es auch ein tolles "Bilderbuch". Und wieder lernen junge Tierfreunde viel Neues über ihr Lieblingstier. Zu den einzelnen Kapitel gibt es extra Wissensseiten. Und auf jeder Anleitungsseite gibt es entweder eine spannende Info oder Ideen zum Umgang mit dem Pferd (ob eigenes oder Reitschulpferd - egal).

Außerdem eignet sich dieses Buch (wie auch der Hunde- und der Katzentitel) für Menschen, die im Bereich der Tiergestützten Pädagogik und Tiergestützten Therapie arbeiten.

Das Buch könnt ihr für 9,99 Euro in jedem Buchladen und bei amazon bekommen. Natürlich könnt ihr es auch bei mir bestellen, dann bekommt ihr es signiert und gerne auch mit Widmung. :o) 
(Dazu kommen noch 1,45 Euro Portokosten.)

Und jetzt warte ich ganz, ganz gespannt auf meine Belegexemplare! Das ist nämlich das Tollste beim Büchermachen: Endlich das richtige, wirklich echte Buch in den Händen halten und durchblättern zu können!

Schöne Pfingsten wünsche ich euch!

Montag, 13. Mai 2013

Die Minis an Tag 5, 6 und 7!

Ich zeige euch noch ein paar neue Bilder von den Kätzchen. Jeden Tag mache ich welche, um die Entwicklung zu doumentieren. Vielleicht gefällt es euch ja, wenn ich euch daran teilhaben lasse.

Die Minis sind nun sieben Tage alt! Und alle vier sind offensichtlich gesund. Keins ist auffällig schwächer als seine Geschwister, Munkel versorgt ihre Kinder also gerecht mit ihrer Milch.

 Tag 5

 Ein Minitiger von ganz nah!

Gestern habe ich versucht, die Kleinen in ein etwas besseres Nestchen umzusiedeln (Kartonhöhle mit weichem Katzenbett). Weg von der Glaswolle und weg vom tiefen Spalt. Ich hab die kleinen Würmchen einzeln aus dem Lager gefischt. Sie sind so klein und zart! Und wie sie schon schnurren! Und ganz piepsig miauen! Hach! Leider hat Munkel das neue Heim nicht akzeptiert und ihre Babys SOFORT zurück getragen. Also bleiben sie nun in ihrem Versteck, das Einzige, was ich verbessern kann, ist den Spalt zu schließen. Das mache ich morgen Nachmittag mit Kaninchendraht.

Tag 6

Tag 6

 Tag 7

Natürlich gehe ich nur so nah an die Minis heran, wenn Munkel nicht dabei ist. Wenn sie sich draußen den Bauch vollschlägt, um Energie zu tanken und um genug Milch zu produzieren, wage ich mich an das Katzenlager. Ansonsten hat sie aber nichts dagegen, dass ich mich manchmal in ihrer Nähe auf dem Scheunenboden aufhalte. Wenn ihre Babys sie lassen, kommt sie auch schon mal ran, um sich kraulen zu lassen. Wenn sie auf der Seite liegt und die Kleinen säugt, streckt sie manchmal laut schnurrend etwas den Kopf aus ihrem Versteck, nach dem Motto "Schön, dass du dich blicken läßt. Aber ich kann gerade nicht." 

Das ist alles so rührend. Und spannend. Wenn sie erst mal anfangen zu laufen, wird es noch spannender.


Freitag, 10. Mai 2013

Es sind echte Babys!

Munkel hat Nachwuchs bekommen! Am Dienstag hat sie vier kleine Minikatzen zur Welt gebracht. Munkel hat alles gut überstanden und kümmert sich toll um ihre Babys! Wenn sie fressen kommt, schaue ich einmal am Tag bei den Kleinen nach dem Rechten.

Leider liegen sie an einem denkbar ungünstigen Ort - im Zwischenboden der Scheune in der Glaswolle neben einem tiefen Spalt... Am Wochenende muss ich sie umquartieren und den Spalt provisorisch mit Brettern abdichten. Das wird Munkel sicher gar nicht gut gefallen, aber ich hoffe, sie nimmt ihre neue Höhle an. 

Sie liegen jetzt noch so versteckt, dass ich gar nicht direkt in das Lager schauen kann. Ich muss immer mit der Kamera auf gut Glück hineinfotografieren, um dann auf dem Bildschirm zu sehen, wie es ihnen geht. Darum habe ich nun von jedem Tag (außer natürlich dem Geburtstag) ein Bild für euch:

 Tag 2


Tag 3

Tag 4

Montag, 6. Mai 2013

Von Zitronen und strickenden Kühen


Heute hat meine Mama Geburtstag. Und ich hab ein Bild für sie gemalt. Das hier ist der "Tatort". ;o) 

Meine Mama hat einen Lieblingswitz, schon mindestens 20 Jahre, seit wir ihn damals aus der Grundschule  mit nach Hause gebracht haben. Vor ein paar Tagen haben wir diesen Witz wieder mal "hervorgekramt", da kam mir die Idee, ihn für sie zu illustrieren. 

Als mein Papa den Entwurf gesehen hat, erinnerte er mich: "Es gab da mal so einen Vorfall mit einer Zitrone...."

Vor Jahren habe ich meiner Mama zum Geburtstag einen Blumenstrauß vom Floristen geschenkt. So einen richtig toll gebundenen, recht groß. Als Deko hatte die Floristin eine halbe Zitrone auf Draht gespießt und eingearbeitet, das war aber auch bei allen anderen Sträußen an dem Tag so, war wohl gerade eine neue Mode. 
Meine Mama hatte dann dieser Zitrone eine tiefere Bedeutung zugesprochen und meinte, sie wäre also jemand, der saure Zitronen verdient und hat sich über den Strauß nicht wirklich freuen können. 

Naja, jedenfalls dachte mein lieber Papa gestern Abend, dass sie mein Bild vielleicht auch falsch verstehen könnte. Aber er kennt ihren Lieblingswitz ja auch nicht, das ist nicht sein Humor.

Eben habe ich also meiner Mama ihr Geschenk überreicht, vorsichtshalber mit den Worten: "Das ist aber keine Zitrone."

Es dauerte ein paar Sekunden, bis sie begriffen hatte, WAS ich da gemalt hatte. Und seitdem kriegt sie sich nicht mehr ein. Ich hab sie schon lange nicht mehr so lachen hören!

Damit ihr auch was davon habt, hier der Witz mit Bild:


SITZ 'NE KUH AUF 'NEM BAUM UND STRICKT...