Freitag, 1. März 2013

Papierkram


Zur Zeit beschäftige ich mich viel mit Papier als Material zum kreativen Gestalten. All die unterschiedlichen Papiere, die ich hier gerade liegen habe, inspirieren mich sehr. Nun habe ich mich mal an einer Collage probiert. Ich hab zuerst einige weiße (oder "altweiße") Papierschnipsel auf ein Stück dicke Graupappe geklebt - alte Buchseiten, alte Schreib- und Rechenpapiere. Dann habe ich immer mehr hinzugefügt, ganz planlos. Manche Schnipsel habe ich wieder überklebt zum Beispiel mit Transparent- oder Spitzenpapier. Die Fotos habe ich erst zum Schluss heraus gekramt und verarbeitet. Irgendwie finde ich es schwer, dann ein Ende zu finden. Aber ich bin zufrieden und werde noch eine Bilderöse ankleben, dann kann ich meine erste Schnipselcollage aufhängen.


Außerdem bereite ich immer noch meine Kartentauschprojekte vor. Vor allem im Ganztag brauche ich ein wenig "Lockmittel", die Kinder müssen sich ja vorstellen können, wie solche "Künstlerkarten zum Sammeln und Tauschen" aussehen können. Ich habe festgestellt, dass ich kleine Zeichnungen aus dem Skizzenbuch auch schnell zu netten ATCs verarbeiten kann.


Gestern war ich etwas aufgeregt, weil Karlchen den ganzen Tag nirgends zu sehen war. Er kam nicht zum Fressen und Munkel kam aus der Scheune, in der er sonst schläft. Ich dachte schon, Munkel hätte ihn vertrieben. Oder ein Auto hätte ihn angefahren. Ich bin die Straßen entlang gegangen, um zu schauen, ob er irgendwo im Graben lag. Es ist schon komisch, wie sehr ich an so einem Streuner hänge! Heute früh kam er endlich auf mein Rufen. Er hatte aber gar keinen Hunger, hat nur einmal kurz an seinem Frühstück geschleckt. Und sein weißer Hals war rot... Ich vermute, dass er ein Kaninchen oder so gefangen und den ganzen Tag davon genascht hat. Mit so einer Beute gibt's natürlich keinen Grund, nach Hause zu kommen... Nun bin ich jedenfalls wieder froh! :o)

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