Dienstag, 27. November 2012

Fast 7 Jahre... und nun ist Schluss.


Mein treuester Weggefährte hat seinen Dienst quittiert. :o(

Mein geliebter und äußerst robuster Rucksack ist kaputt. Fast 7 Jahre lang hat er mir fast täglich meine Klamotten eingehüllt. Angeschafft hatte ich ihn hauptsächlich als Fahrradrucksack, habe ich doch in Münster alles mit dem Rad erledigt. Aber auch bei Wanderungen war er sehr bequem. Mit ihm habe ich nun jahrelang meine Einkäufe nach Hause transportiert. Mich gab es unterwegs eigentlich nicht ohne ihn. Bei längeren Hundemärschen hatte ich in ihm immer die wichtigsten Sachen mit dabei. Er war mit in den Alpen und an der Nordsee. Und war einfach so unglaublich praktisch!

Auf den ersten Blick sieht er ja noch ganz fit aus. Aber die Reißverschlüsse machen nicht mehr mit. Schon länger ist der des oberen kleinen Fachs ausgefranst. Nun sind auch noch ein paar Zähnchen (genau in der Mitte...) vom Reißverschluss des Hauptfachs ausgerissen. 

Erst habe ich ja überlegt, neue Reißverschlüsse einnähen zu lassen. Aber wißt ihr, was das kostet? Und bei so einem alten Ding treten nach jahrelanger Beanspruchung wirklich immer wieder neue Zipperlein auf. Dann hätte ich vielleicht neue Reißverschlüsse gehabt, aber eine andere Stelle wäre vielleicht bald brüchig geworden oder so. Da wäre mir das zu teuer gewesen. Eigentlich finde ich es doof, da ich nun einen Haufen Kunststoff wegwerfen muss und neuen Kunststoff einkaufe. Nachhaltiger wäre eine Reparatur. Aber ich denke, "mein Alter" ist wirklich auf. Und darum habe ich auch nicht soooo ein schlechtes Gewissen. Ich hab aus dem guten Stück rausgeholt, was rauszuholen war.

Zu allem Überfluss ist mir vor ein paar Wochen beim Einkaufen ein Päckchen Sahne im Rucksack aufgegangen. Ich konnte leider nicht alles herauswaschen und nun stinkt das Teil ganz fürchterlich. Also kam eins zum anderen. Eigentlich wollte ich ja noch bis Weihnachten warten. Aber es ging echt nicht mehr. Nun habe ich einen neuen, hoffentlich ebenso treuen Begleiter.


Diesmal ist es ein Wanderrucksack, fahr ja schließlich kaum noch Rad. Es passt etwas mehr hinein. Das Tollste: Er ist GRÜN! Die olle Plastikblume wird natürlich noch durch eine Filzblume ersetzt. Bißchen Style muss schließlich sein. ;o)

Ich bin übrigens kein "Taschen-Typ". Ich mag keine Handtaschen und auch keine Schultertaschen oder Umhängetaschen. Ich brauche freie Hände und will meinen Rücken nicht einseitig belasten. Und auch, wenn ich nur wenig Zeug mitnehmen muss, das mach ich immer mit dem Rucksack (es sei denn, es passt in die Gürteltasche). Ich habe keinen Taschentick, ich habe einen Rucksacktick - aber nicht in dem Sinne, dass ich ganz viele davon brauche, sondern dass ich meinen einen immer brauche. Und dass ich hier im Internet einen Beitrag über meinen alten und meinen neuen Rucksack schreibe...


Nun muss ich es nur noch über's Herz bringen "den Alten" in die Tonne zu schmeißen. Vorher werde ich allerdings alle noch verwendbaren Teile abbauen (Schnallen und so). Mein Protestbutton gegen Genfood muss ich natürlich auch noch vom einen an den anderen "umheften".

Tschüss, lieber alter Rucksack. Schön, dass du so lange durchgehalten hast. Ich weiß es zu schätzen, denn das ist heutzutage nicht selbstverständlich! Das muss dir der Neue erst mal nachmachen.Also, Adieu...

Sonntag, 25. November 2012

Noch grün hinter den Ohren


... ist dieser Zwerg, den ich aus Grünholz (Haselnuss) geschnitzt habe. 

... bin ich, was das Schnitzen von Figuren angeht. 

Meine erste kleine, dreidimensionale Schnitzfigur! Ein kleiner Zwerg, ein Haselzwerg. Nicht perfekt, aber irgendwie total süß! Er hat eine gezwirbelte Zipfelmütze und ein kleines Stupsnäschen. Ich werde ihn noch ein Weilchen trocknen lassen und dann bemalen. Ich bemale Holz gerne mit Wasserfarben oder Aquarellfarben. Die kann man so dünn auftragen, dass die Maserung und Struktur des Holzes noch durchscheint. Soll die Farbe etwas haltbarer sein und etwas glänzen, reibe ich sie zusätzlich mit etwas (Speise-) Öl ein.

In dieser Woche haben wir in der Natur-AG Würstchen gegrillert, nebenbei gespielt und geklettert. In dem kleinen Wäldchen, das wir uns mit den Kindern für unsere AG ausgesucht haben, liegt eine große, umgestürzte Weide. Darauf klettert es sich besonders gut. Und die Baumkrone liegt wie eine Bude aus Ästen auf dem Boden. Wenn sie im Frühling wieder grün wird (die Wurzeln können den Baum immernoch versorgen), wird das bestimmt ein wunderbar dichtes Versteck sein!

Natürlich haben wir auch wieder geschnitzt. Es ist eigentlich immer so, dass die Kinder erst frei spielen und durch das Wäldchen strolchen. Irgendwann kommen sie dann aber, um zu schnitzen. Ich sitze dann auch oft dabei und schnitze an einem Zweig oder Ast herum - auch, um den Kindern Anregung zu geben. Sie sind interessiert und wollen zum Beispiel lernen, wie man Verzierungen in die Rinde schnitzen kann.

Ich mache es nun auch so, dass ich längere Zeit an einem Schnitzwerk arbeiten, es also jedes Mal wieder mit in den Wald nehme werde. Irgendwie möchte ich versuchen, die Kinder auch dazu zu bringen. Oft ist es bei uns in der Einrichtung so, dass einfach konsumiert wird. Es wird Material verschwendet - ein bißchen (oder gerne auch ein bißchen mehr) Glitzer auf ein buntes Papier geklatscht, um es zwei Tage später in den Müll zu donnern, weil es zu viel Aufwand ist, es in den Aufbewahrungskasten oder den Tonni zu packen. Das Gleiche gilt für Schnitzholz, zumindest bei einigen Kindern. Da empfinde ich es zum Teil sogar noch stärker, weil die Kinder wissen, dass es "umsonst" ist. Natürlich bringe ich den Kindern bei, dass man nicht einfach so alle möglichen lebenden Äste abschneiden darf. Nur, wenn sie wirklich schnitzen wollen, schneide ich einen frischen Ast von Hasel oder Weide ab.


Um die Schnitzereien der Kinder und die Messer nicht immer lose im Rucksack rumfliegen zu haben, habe ich einen einfachen Beutel genäht und mit Textilfarbe bestempelt.

Meine Schnitzarbeit passt allerdings nicht in den Beutel. Ich mache mir einen langen Wanderstock. Den kann ich immer dabei haben, wenn wir unterwegs sind. Und wenn es gerade passt, kann ich daran weiter schnitzen. Und vielleicht möchte ja auch mal eins der Natur-AG Kindern einen Wanderstock schnitzen.


Mittwoch, 21. November 2012

Ich bin eine Nachteule


Spät abends und auch nachts bin ich oft noch mit allen möglichen Basteleien beschäftigt. Ich habe in den letzten Monaten so viel gebastelt und gemalt wie noch nie. Und zeigen konnte ich euch davon gar nicht so viel. Ihr wisst schon, mein Geheimprojekt... Zu gern würde ich euch davon bald berichten, euch endlich einweihen. Ein ganz, ganz paar wissen es schon. Der ein oder andere ahnt vielleicht auch schon was? Naja, allzu lange werde ich euch wohl nicht mehr auf die Folter spannen müssen, denke ich. 

Jetzt gerade bastel ich jedenfalls auch wieder. Und ich fand den Abdruck auf der Malunterlage irgendwie schön. Mal sehen, vielleicht kann ich ja sogar daraus noch etwas machen... Erst mal arbeite ich an der ursprünglichen Idee weiter, die Farbe ist getrocknet, nun ruft mich der Kleber... ;o) Und schlafen muss ich auch bald mal wieder.

Dienstag, 20. November 2012

Taschenmesser Etuis

 

Weil ich mir so viele Gedanken über das Schnitzen mit Kindern gemacht habe, habe ich für mein Lädchen ein paar farbenfrohe Taschenmesser-Etuis gefilzt.


Es gibt ein rotes Fliegenpilz-Etui, ein piratiges in Blau und ein grünes Täschchen mit Streifen. Das mit der Blume ist meins... Alle haben einen bunten, auffälligen Druckknopf (KamSnap - beste Erfindung für den Selbermacher). Mit der Schlaufe lasse sie sich am Gürtel befestigen. Man kann auch Taschenmesser-Etuis in Wunschfarben bestellen. Und es gibt sogar ein Set:


Entweder mit einem Opinel Kindermesser mit abgerundeter Klinge oder dem normalen, spitzen Opinel Nr. 7, einem Etui in Wunschfarbe, einem kleinen Briefchen mit den wichtigsten Schnitzregeln (es liest ja nicht jeder meinen Blog) und sogar mit ein paar unterschiedlich dicken und langen Haselnussästen zum sofort losschnitzen. 

Also, wer noch ein abenteuerliches Geschenk für Weihnachten sucht... ;o) Meldet euch!

Sonntag, 18. November 2012

Ella Hü


 Juhu!!! Ich habe ein Pferd! Endlich ein eigenes Pferd! :o) 

Dass es nur aus Holz ist, stört mich fast gar nicht. Im Gegenteil - schon damals im Kindergarten habe ich mein Herz an ein Pferd aus Holz verschenkt. Dort hatten wir das Holzpferd Ella, mit der man die tollsten Pferdegeschichten spielen konnte. Mit echtem Sattel und Zaumzeug! Ich war ein sehr schwieriges Kind und hatte schon damals einen starken Willen - da hab ich mich mit der ein oder anderen Pferdefreundin auch wohl mal richtig drum gekloppt, wer denn nun reiten durfte... Oh je, meine armen Kindergärtnerinnen.

(Wer hat sich denn da mit auf's Bild gemogelt?)

Nun ja, jetzt habe ich meine eigene Ella - Ella Hü. Bei Ebay hab ich für sie einen Ponysattel ersteigert, dazu fehlen nur noch Sattelgurt und Steigbügel. Ella hat übrigens ein Stockmaß (beim Holzpferd auch die Sitzhöhe) von etwa 120 cm, sie ist also schon recht groß. 

Warum ich mit meinen knapp 30 Jahren unbedingt ein Holzpferd haben muss, kann ich euch leider noch gar nicht verraten. Es hat wieder was mit meinem Geheimprojekt zu tun, mit dem ich sehr beschäftigt bin. Und dann hat sich noch ein weiteres, ganz anderes Großprojekt für 2013 ergeben, das ich gerade plane und vorbereite. Dafür kann ich Ella auch wunderbar gebrauchen. Bis ich euch einweihen kann, dauert es allerdings noch ein Weilchen...

Ich habe Ella übrigens aus diesem "Stall": Dein Holzpferd

Erst habe ich überlegt, ob ich für meine Projekte selber ein Pferd bauen soll. Allerdings habe ich leider wirklich kaum Zeit, obwohl es mir viel Spaß machen würde, ein solches Pferd zu bauen. Im Internet habe ich dann ein wenig gestöbert und bin bei der Firma Dein Holzpferd hängen geblieben. Ich finde dieses Pferd von allen dieser Art, die ich im Netz bisher gesehen habe, am allerallerschönsten! Der Kopf ist einfach toll gelungen und außerdem beweglich, das ist bei vielen anderen nicht der Fall. Und auch die Proportionen finde ich gut abgestimmt. 

Ihr glaubt gar nicht, wie intensiv Kinder mit solch einem Holzpferd spielen. In einigen Einrichtungen werden "Pflegedienste" eingeteilt, damit sich die Kinder nicht streiten, wer das Pferd versorgen darf. Häufig wird sogar noch ein Zweitpferd dazu gestellt. Und es ist keine kurze Phase, in der dieses Spielzeug heiß begehrt ist. In Einrichtungen und auch bei Kindern zu Hause ist es über mehrere Jahre DAS Spielgerät. Besonders pferdeverrückte Mädchen, die kein eigenes Pony (wer hat das schon...) und vielleicht nur einmal in der Woche eine Reitstunde haben, finden in dem Holzpferd einen richtigen Freund und können gemeinsam mit ihm viele Phantasie-Abenteuer erleben. Ella ist auch auf jeden Fall so stabil (und groß), dass man Voltigier-Übungen drauf üben kann.


Und dann muss ich noch was loswerden. Bestimmt denken viele "Wow, aber ganz schön teuer." Mal ehrlich, wenn man sich überlegt, welche hochpreisigen Geschenke heute für Kinder fast schon ganz normal sind, da ist so ein Holzpferd gar nicht mehr teuer. Wenn man dann noch bedenkt, dass es aus Holz (Lärche übrigens) ist und von Hand gebaut wurde, ist es den Preis allemal wert! Ich glaube, ich wäre absolut ausgeflippt, wenn mir das Christkind solch ein tolles Pony gebracht hätte!

Ella ist so robust, dass sie draußen stehen kann. Wobei ein Pferd im Kinderzimmer natürlich auch "was her macht"!

So, ich geh dann mal eine Runde ausreiten! ;o)

Samstag, 17. November 2012

Mit Kindern schnitzen


Für unsere Natur-AG haben wir im Sommer mehrere Schnitzmesser angeschafft. Wir nehmen sie auch jedesmal mit, wenn wir im Wald unterwegs sind. Die Kinder wissen das und fragen häufig, ob sie schnitzen dürfen. Oft schälen sie einfach die Rinde ab, das ist auch schon abenteuerlich genug. Ich finde schnitzen macht so ein abenteuerliches Gefühl, und das finde ich schon immer. Auch das Messer nur dabei zu haben (in meinem selbstgemachten Messeretui) erfüllt mich mit einem verrückten Wildnisabenteuer-Gefühl. Und den Kindern geht es genauso.

Ich erlebe oft, dass Kinder erstmal total ungeschickt und auch ängstlich mit scharfen/spitzen Werkzeugen sind. Zuhause lernen sie den Umgang damit oft gar nicht, die Eltern sind zu ängstlich und wollen solche Gefahren von ihren Kindern fern halten. Ich finde allerdings, dass Kinder unbedingt schnitzen sollten. Und hämmern, sägen, bohren... Einmal natürlich um diese Fertigkeiten an sich zu erlernen. Aber auch um Selbstvertrauen zu bekommen, schließlich wird dem Kind der Umgang mit dem "gefährlichen" Werkzeug zugetraut. Allein daran kann es wachsen. Es lernt aber auch, selber Risiken einschätzen zu können. Kinder, für die alle Entscheidungen gefällt werden, denen keine risikoreichen Unternehmungen gestattet werden, lernen ihre Grenzen nicht kennen, sind auch im Leben als Erwachsene oft nicht sehr entscheidungsfähig. 

Natürlich soll niemand seinem Kind einfach ein Taschenmesser in die Hand drücken und es dann unkontrolliert experimentieren lassen. Es gibt gewisse Sicherheitsregeln, die unbedingt beachtet und eingehalten werden müssen. 

1. Geschnitzt wird nur im Sitzen.
2. Immer vom Körper weg schnitzen. (Die Hand, die das Werkstück hält, ist immer hinter dem Messer.)
3. Auf ausreichend Abstand zu anderen Personen achten (mindestens eine Armlänge).
4. Niemals mit geöffnetem Messer laufen.
5. Spielkameraden, die nicht schnitzen, müssen auch aufpassen (z.B. nicht rennen, wo geschnitzt wird).
6. Nur mit einem scharfen Messer schnitzen, Verletzungen enstehen eher durch stumpfe Klingen.
7. Ein kleines 1.-Hilfe-Päckchen sollte dabei sein, falls doch mal in den Finger geschnitzt wird (und ja, das passiert schon mal...)
8. Ein Erwachsener sollte in der Nähe sein.

Schnitzt gemeinsam mit euren Kindern. Beobachtet eure Kinder dabei, ihr werdet merken, dass euer Kind immer sicherer im Umgang mit dem Messer wird. Erinnert es ruhig immer wieder an die wichtigen Regeln. Kinder im Grundschulalter, die gut mit dem Messer umgehen können und alles beachten, können meiner Meinung nach auch ein spitzes Messer benutzen. Ansonsten empfehle ich gerne das Kinderschnitzmesser mit abgerundeter Spitze von Opinel. Da läßt sich die Klinge sichern, so klappt es nicht ausversehen zu. 

Was sind eure Erfahrungen, wenn's um Schnitzende Kinder geht? Wie seht ihr dieses Thema? 

Dazu noch eine sehr lustige Situation aus meiner Natur-AG:
Ich rufe die Kinder zusammen, da die Stunde fast zu Ende ist. Ein Junge antwortet: "Frau R*tter, Frau R*tter, ich muss aber erst noch den Ast nackt machen!" Haha, herrlich oder?

Donnerstag, 15. November 2012

June hat ein Veilchen...


Oh je, meine arme June hat sich wohl gestern im Wald einen Ast vor's Auge gedonnert. Erst hat sie nur ein bißchen geblinzelt und zum Nachmittag konnte sie ihr linkes Auge kaum noch öffnen und es wurde von außen auch ganz schön dick. Wenn's um das Auge geht, sollte man nicht lange fackeln, finde ich, und sofort zum Tierarzt fahren. Schließlich weiß man nie, ob ein Fremdkörper drin steckt.

Naja, meine Tierärztin hatte gestern geschlossen, so bin ich in den Nachbarort gefahren und habe eine andere Tierärztin kennengelernt. Da werde ich in Zukunft weiter mit meinen Tieren hingehen. Die Frau ist so toll auf meine absolut ängstliche und wehrige Hündin eingegangen. Und auf mich mit meiner Aufregung auch. Sie hat mir auch angeboten, dass ich dort in der Praxis mit June "Tierarzt-Training" machen könnte. Mal sehen, June merkt ja leider immer sofort den Unterschied zwischen Übung und Ernstfall (als Kinder haben wir gesagt "in Spiel" und "in Echt"). Da hat bisher alles Üben nicht wirklich geholfen.

Jedenfalls hat June "nur" ein blaues Auge. Wir haben Traumeel Tabletten bekommen, die gebe ich ihr zerrieben mit etwas Smoothie. Die antibiotischen Augentropfen allerdings kann ich ihr nicht verabreichen. Die klemmt ihr Auge einfach sooo dolle zusammen, das würde niemals klappen. Über Nacht ist es alles etwas besser geworden. Die Schwellung ist zurück gegangen und sie kann schon wieder gucken, schont ihr Auge allerdings noch. Also noch mal gut gegenagen, das alles...


Dienstag, 13. November 2012

Ich habe mein Lädchen...


... nun mit bunten Filzschnüren bestückt. Bestimmt kommen bald noch ein paar Farben hinzu. Außer zum Flechten eignen sie sich auch wunderbar zum Dekorieren und Basteln. Bestimmt machen sie sich auch gut als Adventskranzdeko. Und Adventskalender-Säckchen kann man sicher auch gut daran aufhängen. Wer gerne welche kaufen möchte, HIER entlang. Für die Selbermacher unter euch gibt's HIER die Anleitung zum Selberfilzen.

Montag, 12. November 2012

Besuch bei einer alten Omi


Es geht ja derzeit ganz schön tierisch zu in meinem Leben. Gestern habe ich ein ganz besonderes Tier besucht. Meine gute, alte Mücke. Mein Reitlern- und Pflegepony. Sie hat mich acht Jahre meiner Kindheit und Jugend treu begleitet, mich sicher durch die Wälder und über die Felder der Nachbarschaft getragen. Als ich nach der Schule erst als Au Pair in Irland war und danach zum Studieren nach Münster zog, habe ich das Reiten aufgegeben und auch leider den Kontakt zur Besitzerin einschlafen lassen. Die ist auch vor ein paar Jahren mitsamt ihrer Pferde weggezogen. 

Vor ein paar Wochen habe ich den Kontakt "reaktiviert" und erfahren, dass mein Lieblingspony noch lebt! Sie ist schon unglaubliche 31 Jahre alt, etwa ein Jahr älter als ich! Darum war ich davon ausgegangen, dass sie schon längst nicht mehr lebt. Das ist doch der Wahnsinn oder? Gestern hab ich die alte Dame besucht und sie ist noch genauso frech und stur wie eh und je. Gleichzeitig ist sie aber auch wirklich lieb und einfach süß! Mücke ist übrigens ein Dülmener Mix, stammt also von den Dülmener Wildpferden ab. Ich freu mich so! :o)



Sonntag, 11. November 2012

Gefilzte Flechtschnüre


Flechten macht vielen Kindern Spaß. Besonders Mädchen flechten gerne. Eine Zeit lang waren ja diese furchtbaren Flechtschnüre aus Plastik total angesagt - nachher kam raus, dass die ganz schön gesundheitsschädlich waren (sind). Eine tolle Alternative dazu sind Flechtschnüre aus Filz. Je nachdem wie doll sie gefilzt werden, hat man flauschige oder festere Schnüre. Und mit denen kann man dann viele Flechttechniken ausprobieren.


Die Schnüre sind ganz einfach und schnell selber gemacht. Dafür braucht man :
  • bunte Filzwolle im Kammzug
  • Noppenfolie als Filzunterlage
  • heiße Seifenlauge (für Kinder nicht ganz so heiß)
  • kaltes Essigwasser zum Auswaschen


1. Als erstes wird der Kammzug in mehrere gleich dicke Stränge geteilt. Wie dick, das hängt davon ab, wie die Schnur nachher sein soll. Probiere einfach aus, wie es für dich passt.
2. Lege einen Strang Wolle auf die Noppenfolie und gib etwas (wirklich nur etwas) Seifenlauge darüber. Rolle die Wolle (yay, das reimt sich!) wie eine Knetewurst auf und ab. Dabei verfilzen sich die Fasern, die Schnur wird fester.
3. Filze so bis zum Ende des Strangs. Lasse ein paar Zentimeter ungefilzt, dort legst du den nächsten Strang Wolle an. So lassen sich richtig lange Schnüre filzen.
4. Wenn deine Schnur lang genug ist, knete sie wie eine Teigkugel, drücke und quetsche sie in den Händen, rubbele sie auf der Noppenfolie - das nennt man "walken" und macht die Schnur ganz fest. Zwischendurch solltest du die Schnur enttüddeln, damit sie sich nicht schon beim Filzen verknotet.
5. Spüle die Schnur erst unter fließendem Wasser und dann in dem Essigwasser aus. Ist die Seifenlauge ausgewaschen, wringe die Schnur aus und hänge sie zum Trocknen auf.

Für alle, die nicht gerne selber filzen möchten, stelle ich in den nächsten Tagen ein paar gefilzte Flechtschnüre in mein Lädchen ein. Vielleicht ist das ja auch noch eine nette Überraschung für den Adventskalender.

Donnerstag, 8. November 2012

Überarbeitet

Nein, nicht ich! Ich bin ganz fit und voller Tatendrang! Und ein bißchen von meiner Energie stecke ich derzeit in meinen Blog, denn der wird überarbeitet. Vielleicht habt ihr es schon gemerkt, ich gestalte gerade ein wenig um, versuche etwas mehr Ordnung zu schaffen (fällt mir hier im Netz leichter als "in echt"). Ich habe endlich meine "Über mich"-Seite gefüllt, damit ihr auch wißt, mit wem ihr es hier zu tun habt! ;o) Unter "Material-Tipps" findet ihr in Zukunft alle Anregungen von mir zu Materialien, die ich für Kinder (hauptsächlich im Grundschulalter) besonders geeignet finde. Die Bastel-Ecke hat sich in die Seite "Anleitungen" verwandelt, auch die habe ich aktualisiert und alle Anleitungen der letzten Zeit hinzugefügt. Ein bißchen muss ich aber noch dran basteln. Was meint ihr dazu?

Sonntag, 4. November 2012

Schreibtischutensilo


Lottas und Merles Schreibtischutensilo mit Bilderhalter

Heute habe ich eine super schöne Bastelanleitung für euch - und die ist diesmal nicht von mir. Ich habe zwei ganz kreative Mädchen kennengelernt, von denen hab ich die Idee. Ich habe noch ein ganz bißchen daran gefeilt. Merle und Lotta haben mir erlaubt, eine Anleitung für euch und eure Kinder zu schreiben. Hier kommt sie:


Dieses Material brauchst du:
  • Stück Karton, auf das genau drei Klopapierrollen passen 
  • 3 Klopapierrollen
  • buntes Tonpapier in Lieblingsfarben 
  • Foto
Außerdem brauchst du eine Schere und flüssigen Bastelkleber.


1. Schneide das bunte Papier so zurecht, dass du es um die Papprollen wickeln kannst. Beklebe die Rollen mit dem Papier.
2. Bestreiche den Rand jeweils einer Seite der Papprollen dick mit Kleber und klebe die Rollen auf das Stück Karton.
3. Schneide das Foto etwas in Form. Gib etwas Kleber auf die Vorderseiten des Utensilos und klebe das Foto an.

Und hier noch ein paar Ideen, die uns während des Bastelns gekommen sind: 
  • Man kann die Rollen zurecht schneiden, damit man unterschiedlich lange Gegenstände darin unterbringen kann.Gut geeignet sind auch die längeren Rollen vom Küchenpapier.
  • Anstelle von Tonpapier kann man die Rollen auch gut mit (gebrauchtem) Geschenkpapier bekleben oder sie bemalen. 
  • Natürlich kann man das Utensilo auch aus mehr als drei Rollen basteln. Zwei sollten es aber mindestens sein, sonst kippt es um.

Viel Spaß beim Basteln wünschen Merle, Lotta und Kathi Pirati! :o)