Sonntag, 14. Oktober 2012

Herbstwoche - Sonntag


Heute ist Sonntag - der letzte Tag der Herbstwoche. Ich freue mich sehr über eure positive Rückmeldung. Schön, dass ich euch ein paar neue herbstliche Aktionen vorstellen konnte! 

Heute bekommt ihr ein besonderes Rezept. Das kenne ich seit meiner Kindheit, seit ich mit vier Jahren mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester auf's Land gezogen bin. Das gibt es immer zur Apfelzeit bei Nachbarn, bei denen ich ganz oft zu Besuch war. Als ich als Jugendliche selber anfing zu backen, habe ich mir natürlich das Rezept geben lassen. Nun teile ich es mit euch:


Appelstuten

Folgende Zutaten braucht ihr für den Teig:
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Hefe
  • etwa 75 g Zucker
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 50 g zerlassene Butter
  • 1 Prise Salz
 Und das wird die Füllung:
  • 6 mittelgroße, säuerliche Äpfel
  • Zimtzucker
  • etwas Butter
Außerdem etwas Mehl zum Ausrollen


 1. Verarbeite die Zutaten zu einem geschmeidigen Hefeteig und lasse ihn etwa eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen.
2.  Forme aus dem Teig eine Rolle und teile sie in sechs gleichgroße Stücke. Rolle sie auf der bemehlten Arbeitsfläche aus.
3. Stich mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse aus den Äpfeln und setze sie auf die vorbereiteten Teigfladen. Gib in jeden Apfel einen kleinen Stich Butter und etwa einen EL Zimtzucker. Schlage den Teig um den Apfel und drücke ihn besonders am Boden gut zusammen. Setze die Äpfel mit der flacheren Seite nach unten auf ein Backblech und lasse sie eine weitere halbe Stunde gehen.
4. Backe die Appelstuten im vorgeheizten Backofen für 30 bis 40 Minuten bei 200 °C.

Ein paar Tipps noch dazu: Am allerbesten schmecken die Appelstuten, wenn sie noch warm sind. Wer es gerne sehr süß mag, streut noch etwas Zimtzucker auf die Hälften. Und für alle Rosinenfans: Rosinen in der Füllung sind auch sehr lecker! Da die Äpfel mit Schale gebacken werden, sind Äpfel mit dünner Schale natürlich besonders gut geeignet.

 
Und dann war da doch noch...


Des Rätsels Lösung

1. Aus diesem Zapfen hat sich der Specht in seiner Spechtschmiede die Samen herausgeschmiedet.
2. Hier hat sich ein Eichhörnchen an den leckeren Fichtensamen bedient.
3. Und diesen Zapfen hat die Maus mit ihren winzigkleinen Zähnchen bearbeitet.

Schaut doch selber mal im Wald unter Fichten nach, von welchen Tieren ihr Fraßspuren an den Zapfen finden könnt.

Kommentare:

Franzi (Gemüseregal) hat gesagt…

Lecker!!! :)

Was eine tolle Woche, die hättest du gern noch verlängern können *g*

Marieke hat gesagt…

Naja, wenigstens mit dem Eichhörnchen hatte ich recht! ;-) Essen den Rehlein keine Zapfen? Wenn doch, wie sieht dann ein Zapfen aus, den ein Rehlein geknabbert hat?

Die Apfelstuten sehen lecker aus!

glg,
Marieke

Kathi Pirati hat gesagt…

Ja, Franzi, ich hätte auch noch Ideen für eine weitere Woche. Vielleicht nächstes Jahr?

Marieke, ja, Eichhörnchen war richtig! Ob Rehe Fichtenzapfen fressen, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass sie die abknabbern. Denn das meiste an so einem Zapfen wird ja gar nicht gegessen sondern abgeknabbert, damit das Tier an den winzigen Samen kommt. Ein Reh würde davon niemals nicht satt werden. Darum glaube ich, dass ein Reh so einen Zapfen nicht frisst. Aber wie gesagt, ich weiß es nicht genau. Liebe Grüße!