Mittwoch, 31. Oktober 2012

Beim Frühstück gestört


Ich war heute morgen wegen eines neuen Projekts bei einem tierischen Termin in der Nachbarschaft unterwegs. Und zwar hat es mich auf den Tiererlebnishof Seeste gezogen. 


Dort gibt es Pferde, Ponys, Esel, Ziegen, Hunde, Katzen, Meerschweinchen und Kaninchen - alle leben natürlich in artgerechter Haltung. 


Ich hab sie alle beim Frühstück "gestört"... ;o)  

Ach, wenn ich diesen Ponys so nah bin, möchte ich doch super gerne auch wieder selber reiten. Das habe ich von ungefähr 10 Jahren bis ich 18 war, regelmäßig gemacht. In einer Reitschule war ich nur kurz, das hat mir nicht gefallen. Dort hatte ich auch als Kind immer irgendwie das Gefühl, dass die Tiere nur ausgebeutet werden und gar keine Lust an ihrem "Job" hatten. Das Beste war das Reiten bei meiner Nachbarin Melanie. Sie hat mir auf ihren eigenen Pferden -Mücke und Lord- das Reiten beigebracht - immer mit Rücksicht auf die Bedürfnisse der Tiere. Dort habe ich auch gelernt, wie wichtig Bodenarbeit ist. Sie hat mir beigebracht, die Tiere einfach mal "nur" zu beobachten, um ihre Wesen besser zu verstehen. Und oft war ich gar nicht zum Reiten da, sondern einfach zum Putzen der Pferde, zur Stallhilfe und Sattelpflege. Irgendwie träume ich auch immernoch von einem eigenen Pferd... irgendwann... wenn ich mal groß bin....


Eselwanderungen finde ich auch unglaublich spannend. Der Tiererlebnishof Seeste bietet im November einige Wanderungen an. Mal schauen, ob mein Terminkalender es zuläßt, an einer davon teilzunehmen. Vielleicht wäre das ja auch was für euch, wenn ihr nicht allzu weit einfernt wohnt.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Kathi Piratis Lädchen


Nun hab ich mich endlich getraut und einen kleinen SHOP bei DaWanda eröffnet! Dort gibt es nach und nach eine bunte Mischung meiner Werkeleien. Zu Beginn gibt es meine Lieblingspostkarten und ein paar filzige Schreibgeräte. In den nächsten Tagen werde ich weitere tolle Sachen einstellen.

Und dazu habe ich mir ein Logo gebastelt. Ich hatte mir vor ein paar Jahren schon mal ein T-Shirt mit diesem Motiv aufgehübscht.

Samstag, 27. Oktober 2012

Kalt geworden...


Gestern Abend hatte ich das erste Mal in diesem Herbst dieses Stechen in der Nase, das die kalte Luft mit sich bringt. Es ist Herbst, es wird wieder mal Winter, die warmen Tage sind wohl vorbei. Ein bißchen Wehmut ist dabei. Aber gleichzeitig auch die Freude über mehr Gemütlichkeit im Haus, kuschelige Stunden auf dem Sofa und auch auf meine Stricknadeln. Stricken ist für mich eher eine Tätigkeit für die kalten Monate. Leider ist es oft so, dass ich die Sachen, die ich mir dann stricke, eigentlich schon bräuchte, wenn sie noch an den Nadeln wachsen. So auch diesmal...


Hier wächst gerade ein Schalkragen. Ganz simpel gestrickt - drei rechts, drei links. Die Wolle ist meine erste selbstgesponnene Wolle vom Spinnrad. Sie ist so schön geworden und macht ein Streifenmuster. Vom Spinnrad und dem Spinnen muss ich euch ohnehin bald endlich berichten.


Dass die Dinge, die ich wirklich dringend gebrauche, nicht passend zu Beginn der kalten Tage fertig werden, liegt wohl auch mit daran, dass ich nebenbei so allerlei andere Sachen ausprobiere. Da sind immernoch die Experimente mit der Strickliesel. Stricklieselschnüre kann man sehr gut als Arme und Beine (und Schwänzchen) von Kuscheltieren nutzen. Da eperimentiere ich auch noch weiter, obwohl ich eigentlich noch den zweiten Puschen (in dem ersten sitzt gerade die Stricklieselkatze) stricken und filzen muss, damit ich keine kalten Füße mehr haben muss.

Leider habe ich keine Zeit,  mir ein "richtiges" Paar Filzpuschen wie DIESE zu fertigen. Ich habe da ein Strickmuster von Drops, das einfach nur völlig dämlich geschrieben ist. Bei Ravelry habe ich durch die Notizen anderer Stricker aber doch den ersten Puschen hinbekommen. Und ich bin wirklich positiv überrascht, was aus diesem schlabberigen und irgendwie unförmigen Lappen geworden ist. Ich werde den zweiten Puschen mal Schritt für Schritt für euch dokumentieren.Mal sehen, ein paar Tage werde ich noch brauchen. So lange müssen meine Füße eben noch frieren.

Also Sohle möchte ich gerne Hüttenschuhsohlen aus Leder nähen. So, wie ich die Sohlen SONST für meine Filzpuschen mache, wird das bei Strickfilzpuschen leider nicht gehen, die sind einfach zu "schlabberig" dafür. Leder habe ich hier. Aber ich glaube, ich muss mir noch eine Ledernadel für die Nähmaschine besorgen. 


Ich glaube, Karlchen ist es auch ein bißchen kalt. Er schläft ja unter unserem Scheunendach, da ist es aber schon etwas zugig. Letzten Winter hat er da auch gewohnt und ihm ging es gut dabei. Jetzt wo er zahm geworden ist und uns alle kennt, kommt er aber an die Türen und möchte gerne rein. Da spielen ja leider meine Hunde nicht mit... Nun schaue ich, dass ich eine Thermobox bekomme, die ich ein bißchen mit Decken und Kissen ausstatten werde. Die stelle ich ihm in die Scheune, dort wird er dann gut vor Kälte geschützt schlafen können. Wenn die Sonne scheint, legt er sich auf Sonnenplätze in die Beete, dann ist sein schwarzes Fell auch ganz warm. Und guckt mal, Karlchen will unbedingt zur Schleck-Schreck-Bande gehören und übt. Vielleicht will er auf diese Weise June und Joker beweisen, dass er gut in die "Gang" passt...

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Äpfel und ein Naseweis(s)


In den letzten Tagen haben wir die letzten Äpfel vom Baum geholt. Im frühen Sommer sahen die Bäume noch vielversprechend aus. Viele Äpfel sind es geblieben, allerdings sind die meisten davon doch eher mickerig. Für Apfelsaft reicht es jedenfalls. Apfelmus ist schon eingekocht und es sind sogar noch Reste an den Bäumen für die Tiere. Dieses Jahr lasse ich auch Apfel-Quittensaft machen. Darauf freu ich mich ganz besonders. 

Bei der Arbeit haben ich auch einige Äpfel gepflückt, die ich mit zur Mosterei nehmen werde. Den Kindern bringe ich dann nächste Woche Saft zum Probieren mit .

Das hier war letztes Jahr: KLICK

Und wer war natürlich im Garten mit dabei? Unser Naseweis(s) Karlchen ;o)



Sonntag, 21. Oktober 2012

Abzugeben

 Ich habe zwei neue Bücher abzugeben. Ich habe sie lediglich durchgeblättert. Und bevor sie weiter ungenutzt im Bücherregal verstauben, finden sie vielleicht hier jemanden, der mehr damit anfangen kann.

Zum Färben komme ich einfach nicht. Das Thema ist absolut spannend und dieses Buch ist eine Fundgrube an Möglichkeiten und Anregungen. Es handelt sich um die Taschenbuchausgabe (der Buchrücken ist sogar noch völlig glatt, ohne Knicke). (Klick auf den Titel, dort erfährst du mehr über das Buch.)



RESERVIERT!


Und dieses Buch passt einfach nicht zu mir. Also, es ist wunderschön anzusehen, keine Frage. Aber es inspiriert mich nicht so sehr. Die gezeigten Werke sind wirklich schön, aber sie passen nicht zu meiner Art zu malen. Es sind wirklich schöne Ideen für Mixed Media Künstler drin, es werden Materialieln und Techniken erklärt, tolle Anregungen gegeben, die vielleicht den ein oder anderen von euch zu eigenen Kunstwerken inspirieren können. (Für mehr Infos zum Buch, klick auf den Titel.)



 Falls du es gern hättest, mail deine Preisvorstellung an
hallo(ät)kathipirati.de

Freitag, 19. Oktober 2012

Astgabel-Rassel

Jeden Freitag sammeln die NATURKINDER Ideen, was man in der Natur und mit Naturmaterial machen kann. Meine Astgabel-Rassel habe ich exra für euch gemacht, liebe NATURKINDER! Vielleicht habt ihr ja mal Lust, sie nachzubasteln.





 Material: 
1 Astgabel
mehrere Astscheiben
1 dünnen, sehr geraden und glatten Zweig
Paketschnur

Werkzeug und Hilfsmittel:
Taschenmesser oder Rundraspel
kleinen und großen Nagelbohrer
evtl Wasserfarbe und Pinsel


1. Kerbt die Astgabel mit dem Taschenmesser oder der Rundraspel ein (s. Bild).

2. Durchbohrt die Astscheiben in der Mitte mit dem Nagelbohrer. Am besten macht ihr das erst mit dem kleinen, dann mit dem großen Bohrer. So platzt das Holz nicht auf. Die Astscheiben können nun z.B. mit Wasserfarbe bemalt werden


3. Fädelt die Astscheiben auf den dünnen Zweig. Legt den Zweig in die Kerben der Astgabel und wickelt darum die Schnur (s. Bild). 

Viel Spaß beim Nachbasteln! :o)

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Foldback-Klammern und ein Daumenkino

 Ich möchte euch ab jetzt immer mal wieder Material, Hilfsmittel und Werkzeug vorstellen, mit dem ich gerne bastele und arbeite, und das ich auch für Kinder super geeignet finde. Den Anfang machen diese tollen Dinger:





Kennt ihr Foldback-Klammern (oder Vielzweck-Klemmen)? Ich finde sie überaus praktisch und gebrauche sie für allerlei Zwecke (eben Vielzweck...). 

Ich nutze sie zum einfachen Aneinanderheften von Zetteln, man kann dann immer ganz einfach weitere Zettel hinzufügen oder auch welche rausnehmen. Man kann (je nach Klammergröße) dicke Stapel zusammenhalten ohne dass sie verrutschen, das schafft eine einfache Büroklammer nicht.

Außerdem nutze ich sie um Karton damit zu zwingen. Basteleien aus Kartons klebe ich gerne mit Holzleim, das hält einfach bombe! Damit die Teile nicht verrutschen und fest aufeinander gedrückt werden, beschwere ich sie mit Büchern oder zwinge sie eben mit den Foldback-Klammern. (Große Klammern gibt es zum Beispiel beim "Schweden". Die sind super als Zwinge.)

Weil man mit diesen Klemmen so gut Papierstapel heften kann, bastele ich gerne einfache Notizheftchen damit. Und darum finde ich sie auch so toll für Kinder. Ganz leicht kann man alle möglichen Alben, Heftchen, Büchlein etc. damit basteln. Sowas habe ich als Kind geliebt. Buntes Büromaterial fand ich eh immer super. Und selbstgemachte Hefte sowieso! Die Haken kann man ganz leicht entfernen, dann stören sie nicht beim Blättern. Man sollte sie aber aufheben, damit man die Klemmen weiter gebrauchen kann. 

Wenn man einen Kalender basteln will, kann man die einzelnen Kalenderblätter damit zusamenhalten. Da läßt man aber die Häkchen drin, denn das ist gleich eine gute Aufhängung! 

Und hier kommt mein Spezial-Basteltipp mit Foldback-Klammern:


Bastelt ein Daumenkino!!!

Teilt dafür DIN A4 Blätter (etwas festeres Kopierpapier) in 6 gleich breite Streifen auf und markiert die Mittellinie (dort wird gefaltet). Schneidet die Streifen auseinander, faltet sie in der Mitte und legt sie zu einem Stapel aufeinander. Den Stapel könnt ihr schon mal provisorisch mit einer Klammer zusammen heften.



Die Zeichnung beginnt am Ende des Büchleins. Ich weiß nicht, ob das immer so ist, aber ich finde es so einfacher zu "fächern". Ihr braucht ein Motiv, das beim nächsten Bild immer ein Stückchen weiter bewegt ist. Am besten zeichnet ihr auf einem Papier vor und übertragt das Ganze dann mit Pauspapier auf die Seiten des Daumenkinos. 

Falls ihr nicht selber zeichnen wollt, könnt ihr euch HIER meine Katze runterladen. Das sind 6 JPG Dateien. Druckt sie randlos in A4 aus. Druckt Bild 2 auf die Rückseite von Bild 1, Bild 4 auf die Rückseite von Bild 3 und Bild 6 auf die Rückseite von Bild 5. So sind nachher die einzelnen Bilder genau in der richtigen Reihenfolge. Achtet aber darauf, dass ihr die bereits bedruckten Seiten auch wirklich richtig herum in den Drucker legt. ;o)

Als Umschlag könnt ihr einen langen Streifen in gleicher Größe wie die Doppelseiten aus farbigem Tonpapier ausschneiden, in der Mitte auseinander schneiden und als Deckel und Rücken um die Seiten legen, bevor ihr das Büchlein mit den Klammern heftet. Das kann dann beschriftet werden, vielleicht mit einem lieben Gruß an jemanden, der sich über ein Daumenkino freuen würde.

Zum Schluss werden die Häkchen heraus genommen, die stören beim "Filmgucken".


Übrigens: Die Foldback-Klammern kann man sehr gut mit Washitape aufhübschen!

Dienstag, 16. Oktober 2012

Quatsch mit Hund


Zurecht zieht Junechen so eine Schnute. Umgeben von Wolle und Strickzeug mußte sie eine Quatschlaune meinerseits aushalten und eine Mütze testen. Nein, Mützen mag sie nicht. Aber süß isses trotzdem!

Sonntag, 14. Oktober 2012

Herbstwoche - Sonntag


Heute ist Sonntag - der letzte Tag der Herbstwoche. Ich freue mich sehr über eure positive Rückmeldung. Schön, dass ich euch ein paar neue herbstliche Aktionen vorstellen konnte! 

Heute bekommt ihr ein besonderes Rezept. Das kenne ich seit meiner Kindheit, seit ich mit vier Jahren mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester auf's Land gezogen bin. Das gibt es immer zur Apfelzeit bei Nachbarn, bei denen ich ganz oft zu Besuch war. Als ich als Jugendliche selber anfing zu backen, habe ich mir natürlich das Rezept geben lassen. Nun teile ich es mit euch:


Appelstuten

Folgende Zutaten braucht ihr für den Teig:
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Hefe
  • etwa 75 g Zucker
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 50 g zerlassene Butter
  • 1 Prise Salz
 Und das wird die Füllung:
  • 6 mittelgroße, säuerliche Äpfel
  • Zimtzucker
  • etwas Butter
Außerdem etwas Mehl zum Ausrollen


 1. Verarbeite die Zutaten zu einem geschmeidigen Hefeteig und lasse ihn etwa eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen.
2.  Forme aus dem Teig eine Rolle und teile sie in sechs gleichgroße Stücke. Rolle sie auf der bemehlten Arbeitsfläche aus.
3. Stich mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse aus den Äpfeln und setze sie auf die vorbereiteten Teigfladen. Gib in jeden Apfel einen kleinen Stich Butter und etwa einen EL Zimtzucker. Schlage den Teig um den Apfel und drücke ihn besonders am Boden gut zusammen. Setze die Äpfel mit der flacheren Seite nach unten auf ein Backblech und lasse sie eine weitere halbe Stunde gehen.
4. Backe die Appelstuten im vorgeheizten Backofen für 30 bis 40 Minuten bei 200 °C.

Ein paar Tipps noch dazu: Am allerbesten schmecken die Appelstuten, wenn sie noch warm sind. Wer es gerne sehr süß mag, streut noch etwas Zimtzucker auf die Hälften. Und für alle Rosinenfans: Rosinen in der Füllung sind auch sehr lecker! Da die Äpfel mit Schale gebacken werden, sind Äpfel mit dünner Schale natürlich besonders gut geeignet.

 
Und dann war da doch noch...


Des Rätsels Lösung

1. Aus diesem Zapfen hat sich der Specht in seiner Spechtschmiede die Samen herausgeschmiedet.
2. Hier hat sich ein Eichhörnchen an den leckeren Fichtensamen bedient.
3. Und diesen Zapfen hat die Maus mit ihren winzigkleinen Zähnchen bearbeitet.

Schaut doch selber mal im Wald unter Fichten nach, von welchen Tieren ihr Fraßspuren an den Zapfen finden könnt.

Samstag, 13. Oktober 2012

Herbstwoche - Samstag


Misch dein eigenes Waldparfum!

Am Samstag dieser Herbstwoche geht es raus in den Wald. Nehmt euch ein kleines Döschen mit Deckel mit. Darin sammelt ihr dann allerlei Zutaten, die ihr für euer persönliches Waldparfum benötigt. Ihr glaubt gar nicht, wie unterschiedlich die Ergebnisse duften können! Und je nachdem, wie man die einzelnen Teile "behandelt", also ob man zum Beispiel Blätter zerpflückt oder zerreibt  oder ob man etwas Wasser dazu mischt,  ergibt es wieder andere Duftnoten. 

Ich habe mir einen "Fichtenduft" kreiert. Darin war etwas vom Waldboden, auf dem die Fichte stand (also direkt von der Wurzel), zerrupfte Fichtennadeln, etwas aufgefasertes Fichtenzweigholz und Harz, das ich von der Rinde abgeschabt hatte.


Natürlich hält der Duft nicht über Tage und einsprühen kann man sich damit auch nicht. Aber für ein paar Stündchen kann man sich sein Waldparfum aufbewahren und daran schnuppern. 

Diese Idee habe ich von meiner Waldpädagogik-Fortbildung mitgebracht. Manche Teilnehmer hatten ganz fruchtige, süßliche Düfte gemischt. Zum Beispiel mit Blüten und Brombeeren. Andere füllten ihr Döschen mit richtig herben Düften - Pilzen, Erde, Wildkräutern... Einige brauchten nur ganz wenige Zutaten, vielleicht sogar nur eine Einzige. Andere mixten ihr Parfum aus vielen unterschiedlichen Komponenten. Spannend wäre es bestimmt, in jeder Jahreszeit ein anderes Parfum zu mischen.

Und jetzt seid ihr dran! Raus in den Wald mit euch!

Freitag, 12. Oktober 2012

Herbstwoche - Freitag





Schon lange mag ich diese Filzeicheln mit echtem Eichelhütchen.Die Hütchen sind nicht von einer Stieleiche (typische Deutsche Eiche) sondern von einer Roteiche. Diese Hütchen sind fester und haltbarer, darum eignen sie sich sehr gut zum Basteln.




Die Idee, daraus  eine Kette zu basteln, hatte ich bereits vor ein paar Jahren. Bei Etsy bin ich vor ein paar Tagen über eine Eichelkette "gestolpert" und wurde an die alte Idee erinnert. Meine ist doch etwas anders geworden, einfacher, schlichter. Für alle, die auch gern eine solche Herbstkette basteln wollen - so geht's:

Material:
  • Filzkugel
  • Eichelhütchen (am besten von der Roteiche)
  • Lederband
  • Perle
  • dicke Nadel
  • Nagelbohrer
  • evtl etwas Holzleim


1. Stich die Nadel weit oben an der Kugel durch den Filz. Es muss ein Loch entstehen, durch das das Lederband gefädelt werden kann.
2. Bohre mit dem Nagelbohrer vorsichtig ein kleines Loch in die Mitte des Eichelhütchens.
3. Fädele das Lederband durch die Perle, von oben durch das Hütchen und durch das Loch in der Filzkugel. Fädele das Lederband dann von unten zurück durch das Eichelhütchen und wieder durch die Perle. 
4. Verknote das Lederband knapp oberhalb der Perle. Verknote auch die Enden, schmücke dich mit dieser wundervollen Kette und genieße den Herbst!


Donnerstag, 11. Oktober 2012

Herbstwoche - Donnerstag



An diesem sonnigen Donnerstag geht es mit Kastanien weiter! Habt ihr schon mal Seife aus Kastanien hergestellt? Ja, das geht wirklich! Und zwar so:

Knackt etwa 10 Kastanien mit einem Nussknacker, pult die Schale ab und schneidet das helle Fleisch in kleine Stückchen. Gebt sie mit ca. einem Liter Wasser in ein Gefäß. Sofort bildet sich Schaum! Mit diesem schaumigen Wasser könnt ihr euch nun die Hände waschen!


In der Rosskastanie sind sogenannte Saponine enthalten, die in Wasser eine Art seifige Waschsubstanz bilden. Vielleicht kennt ihr Waschnüsse, mit denen man auch Wäsche waschen kann. So ähnlich ist das auch mit der Kastanie.


Diesen tollen Tipp kannte ich zwar schon, aber er ist mit vielen, vielen anderen tollen Ideen und Anleitungen in diesem wundervollen Buch zu finden: Früchtepunsch und Blütenpflaster 

Ich kann euch die ganze Reihe absolut empfehlen! Vor allem sind viele Anregungen dabei, die man auch mit kleineren Kindern umsetzen kann. Die wunderschönen Fotos machen große Lust, alles auszuprobieren. 

(Wundert euch nicht, ich habe hier einen riesigen Stapel "Naturbücher" liegen. Daraus suche ich mir Aktionen für die Natur AG, die ich wöchentlich mit einer Kindergruppe durchführe. Ich stelle euch bestimmt noch ein paar Werke vor, wenn ihr Interesse habt.)

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Herbstwoche - Mittwoch


Ich liebe Kastanien! Ich kann im Herbst an keinem Kastanienbaum vorbei gehen, ohne unter ihm nach diesen wunderschönen, glänzenden und glatten Kugeln zu suchen. Damals in meiner Au Pair Zeit in Irland habe ich mit den Kindern Kastanien gesammelt - eine davon habe ich noch (ein Geschenk vom Jüngsten an mich :). In den letzten Wochen haben wir bei der Arbeit auch viele Kastanien gesammelt und verarbeitet. Wir haben neben den typischen Figuren zum Beispiel auch Kastanien Fangbecher gebastelt. Das Spiel damit macht Spaß und fördert die Geschicklichkeit der Kinder. Bestimmt kennt ihr dieses Spiel, normalerweise nimmt man eine gefaltete Tüte aus Papier. Wir haben Joghurtbecher genommen - so bleibt das Spiel haltbarer, auch wenn die Kinder etwas ruppig spielen. Und wenn das Wetter etwas feucht ist, kann nichts aufweichen. Außerdem ist es doch nett, einem Stück Plastikmüll einen neuen Sinn zu geben. ;o) Also hier die kurze Anleitung:


Kastanien Fangspiel

Benötigtes Material:
  •  Kastanie
  • Joghurtbecher
  • etwa 35 cm Schnur
  • Nagelbohrer
  • evtl. Nussknacker (einer zum Drehen)
  • Brettchen als Bohrunterlage

1. Bohre ein Loch durch die Kastanie. Kinder klemmen die Kastanie am besten in einem Nussknacker fest, dann rutscht sie nicht weg.
2. Bohre ein Loch durch den Boden des Joghurtbechers. Lege das Brettchen als Schutz für den Tisch darunter.
3. Fädele die Schnur durch die Kastanie und verknote das Ende. Fädele das andere Ende der Schnur von unten durch das Loch im Joghurtbecher und verknote das Ende.

Nun kann losgespielt werden. Die Kastanie muss in den Becher - gar nicht so leicht oder? Aber mit ein bißchen Übung klappt es bestimmt. Wenn es zu einfach wird, kann man die Länge der Schnur verändern - kürzer, länger, vielleicht sogar eine Gummischnur anbringen. Andere "Fang-Gegenstände" wie Filzkugeln, Eicheln, Holzperlen (oder...) stellen weitere spannende Varianten dar. Viel Spaß beim Basteln und Fangen!

Dienstag, 9. Oktober 2012

Herbstwoche - Dienstag



Heute habe ich ein kleines Rätsel für euch. Für die Naturdetektive unter euch ist das bestimmt kein harte Nuss. Für alle anderen: Wer hat sich hier an den Fichtenzapfen zu schaffen gemacht?


Wenn man im Wald auf Spurensuche geht, sind es nicht nur die Fußspuren der Tiere, nach denen man schauen sollte. Auch solche Fraßspuren sind ein Beweis für bestimmte Tierarten. Außerdem findet der aufmerksame Naturfreund Höhlen, Bauten, Nester, Schlafplätze von unterschiedlichen Tierarten. Ein tolles Buch zum Thema für junge Entdecker ist das hier: Spuren lesen - Geheimtipps für Fährtensucher



So, ab nach draußen mit euch! Berichtet mir von den Spuren, die ihr gefunde habt!

Montag, 8. Oktober 2012

Herbstwoche - Montag


Heute und morgen habe ich zwei Fortbildungstage zum Thema Wald- und Naturpädagogik. Ich bin ganz gespannt, wie es wird und freue mich sehr darauf. Auch, weil es in meiner alten Nachbarschaft stattfindet, in einem Wald, in dem ich bis vor etwa zwei Jahren täglich mit meinen Hunden unterwegs war. Außerdem soll ja das Wetter wunderbar werden. 

Für euch und eure Kinder habe ich mir jedenfalls auch etwas Schönes augedacht.  In der ersten Herbstferienwoche (in NRW) werde ich jeden Tag eine herbstliche Idee, Aktivität oder etwas in der Art posten. 

Den Anfang macht ein Eichhörnchen Ausmalbild. HIER könnt ihr die PDF Datei runterladen. Natürlich könnt ihr die Umrisse auch anders nutzen, vielleicht als Stickvorlage o.ä. (Allerdings stelle ich sie euch nur für den privaten Gebrauch zur Verfügung!) Viel Spaß wünsche ich euch damit!


Samstag, 6. Oktober 2012

Wasserfarben


Am liebsten male ich mit Wasserfarben. Ich habe bloß einen Hobby-Aquarellkasten (Lukas Studio Aquarell). Die richtigen Künstlerfarben sind mir einfach zu teuer. Vielleicht werde ich nach und nach die einzelnen Farben ersetzen. Aber die verhalten sich dann ja auch wieder anders. Die Farben, die ich jetzt nutze, kenne ich nun schon ganz gut. Ich weiß, wie ich sie mischen muss, um betimmte Farbtöne zu erzielen.

Unglaublich, aber wahr - Ockergelb ist tatsächlich die Farbe, die ich am häufigsten nutze. Für Holz oder Haut ist Ockergelb meine Basis. In viele andere Farbtöne mische ich oft ein bißchen Ocker. So ganz und gar ungemischt nutze ich eigentlich keine Farbe aus dem Farbkasten.


 Ein ganz tolles Werk (nicht nur für Gestalter) über Wasserfarben und deren Gebrauch ist "Wasserfarben für Gestalter". Der Einband selber ist schon so ungaublich toll. Der Autor und Künstler hat jedes Cover mit einem Klecks Aquarellfarbe versehen. Wow! Und ich, wo ich ja nur hobbymäßig male, lerne viel über Aquarelltechniken und Farblehre. Allerdings weit entfernt von dem, was sonst so typisch für Aquarellmalerei ist - darauf steh ich nämlich gar nicht.
 

Freitag, 5. Oktober 2012

Licht


Heute Nacht noch gemalt und gebastelt und viele Gedanken hinein gegeben. Den braucht heute jemand. 

Dienstag, 2. Oktober 2012

Das Eis ist gebrochen...


... oder: Mit Speck fängt man Mäuse und mit Katzenfutter wilde Katzen.

Vor drei Monaten habe ich mich dazu entschlossen, die Katze anzufüttern, die sich unsere Scheune als Zuhause ausgesucht hat. Nah bin ich nicht an sie heran gekommen. Hier hab ich ganz schön rangezoomt, aber man sieht an ihrem Blick, dass selbst das ihr zu nah war. Sie ist immer abgezischt, wenn einer von uns in ihre Nähe kam. Ich habe es dann so angefangen, dass ich immer gerufen habe, wenn ich ihr Futter brachte. "Katze, Katze. Hier kommt dein Futter!" oder so in der Art. Bißchen verrückt, aber das kriegt hier auf dem Land ja keiner mit. ;o) Dann bin ich manchmal in der Nähe geblieben und hab auf sie gewartet.  Habe mit ihr gesprochen und bin auf und ab gegangen, um sie an meine Gesellschaft zu gewöhnen. Schon bald hatten wir das ein oder andere Mäuschen vor der Tür liegen. Aber scheu blieb die Katze trotzdem. Seit einiger Zeit traut sie sich, recht nah an mir vorbei zu laufen. Da habe ich auch feststellen können, dass es sich um einen Kater handelt. Nun heißt er Karlchen.

Am Sonntag war es dann soweit. Mit verführerisch duftendem Nassfutter konnte ich ihn locken. Erst war es ihm suspekt, dass seine Mahlzeit nicht im Napf an der üblichen Stelle zu finden war. Schnell hat er gemerkt, dass er zu mir kommen und das letzte bisschen Angst vor mir überwinden muss. Dann hat er aus der Schale gefressen, die ich in meiner Hand hielt! Danach saß ich am Boden und Karlchen ist um mich herum geschlichen. Ich hab ihn dann einfach gestreichelt. Er hat sofort richtig laut geschnurrt und sich auf den Boden geschmissen und sich da herumgerollt. Und er ist er mir sogar mehrmals auf den Schoß gesprungen und wäre am liebsten noch unter meine Weste gekrabbelt! Unglaublich! 

Nur wenn ich neben ihm her gehe, ist es ihm nicht geheuer. Dann geht er auf Angriff und haut seine Krallen in meine Beine. Autsch! Ansonsten folgt er mir über den Hof und läßt sich streicheln, maunzt mich an und springt weiter auf den Schoß. Toll, toll, toll! Und jetzt aber noch ein paar Beweisfotos:




Ist er nicht süß?