Sonntag, 5. August 2012

Die Katze, der ich Futter gebe... [the cat that I feed...]


Beim Ausdenken einer Überschrift (das ist ja eh immer so eine Sache) für diesen Post, war der erste Gedanke "Meine Katze". Dann habe ich überlegt. Denn es ist ja irgendwie nicht meine Katze. Es ist die Katze, die bei uns in der Scheune wohnt. Und es ist die Katze, der ich Futter gebe. Es ist auch die Katze, für die ich mich verantwortlich fühle (und gesetzlich nun auch wohl bin, da ich sie täglich füttere).


Vor ein paar Wochen habe ich euch schon von ihr erzählt. Das Anfüttern hat prima funktioniert, nun wohnt sie hier. Und ich hoffe, sie bleibt länger (für immer). Sie ist immer noch super scheu. Näher als 5 - 6 Meter komme ich (noch) nicht an sie ran. Und wenn es dieser geringe Abstand ist, dann hat sie den bestimmt. Dann hab ich mich hingehockt und geduldig gewartet, bis sie zum Fressplatz gekommen ist. Hab sie vollgeblubbert und gelabert während sie gefressen hat. Manchmal kommt sie danach etwas näher zu mir, setzt sich kurz hin und guckt. Ganz, ganz selten legt sie sich hin und putzt sich. Ich darf dann zusehen und mit ihr reden. Aber wehe, ich versuche den Abstand zu verringern - dann ist sie weg. Sie bestimmt die Nähe, sie bestimmt die Distanz. 

Aber ich glaube, sie schätzt es sehr, dass sie täglich leckeres Futter und frisches Wasser von mir bekommt. Ab und zu legt sie mir zum Dank eine Maus oder Innereien einer Maus vor die Tür.

Für alle Tierfreunde aus dem Münsterland habe ich noch einen Veranstaltungstipp:



Am 26. August findet das alljährliche Sommerfest der Tierfreunde Münster statt. Schaut dort vorbei, feiert mit, genießt all die Leckereien und informiert euch über die vielfältigen Projekte und Arbeiten der ehrenamtlichen Helfer. 

Vor ein paar Tagen war ich dort zu einem besonderen Termin, von dem kann ich euch leider noch nichts erzählen. Aber ein kleines Foto hab ich euch mitgebracht. Und damit wünsche ich euch einen schönen Sonntag!



...


I was looking for the right title for this blog post. "My cat" is what I thought of at first. But that's not correct. It's not my cat. It's the cat that lives in our shed. And it's the cat that I feed. And it's the cat that I feel responsible for. 

I feed her every day. She won't let me get any closer than 5 or 6 meters. But she brings dead mice as presents to the doorstep. So I think she is grateful for the daily dose of cat food and fresh water. :o)

Kommentare:

tüftelchen hat gesagt…

Liebste Kathi,
da wohnt aber eine wahre Prinzessin in eurer Scheune!!!
Die Hoheit blitzt ihr aus allen Knopplöchern ;-))
Wir haben auch eine "Übergelaufene", sie hat sich uns als Familie ausgesucht, obwohl sie paar Nachbarn weiter ihr Zuhause hatte, sie ist 3-farbig, Glückskatze sagt man bei uns dazu, aber eine Hoheit ist sie nicht, dafür ein richtig durchtriebener Frechdachs, ein weiblicher Kater, eigentlich hätten wir sie Findus taufen sollen, das passt ;-)
Herzliebe Grüße
tüftelchen

*Polkadots* hat gesagt…

oh wie schöööön!
Ich finde es immer spannend, wenn Tiere zum Menschen eine Beziehung aufbauen. Also wenn man sie entscheiden lässt und nicht der Mensch bestimmt wo es lang geht.

So ist es jedenfalls bei unseren zwei Meerschweinchen. Sie lassen sich auch nur streicheln wenn sie wollen und bestimmen wann es genug ist.

Ganz lieb grüßt
Martina

Mara Zeitspieler hat gesagt…

Oh, Katzen sind tolle Haustiere! Die Schwarz-Weiße sieht unserer Fredda sehr ähnlich, die leider seit letztem Jahr nicht mehr bei uns ist...
Herzlichen Gruß
von
Mara Zeitspieler

tüftelchen hat gesagt…

Liebste Kathi,
ach, umso mehr freue ich mich für dich und später auch für mich ;-)
Und ich weiß ja, wenn irgendwann wieder etwas mehr Luft und Zeit ist, hören wir auch wieder ausführlicher voneinander.
Das Wiederfinden meines Vater ist jetzt fast 14 Jahre her. Ja, ein altes Mädchen ist das tüftelchen...
Aber pssssttt, nichts geht doch über jugendlichen Spirit und ein kindliches Herz ;-)
Herzliebe Grüße
dein tüftelchen