Montag, 31. Oktober 2011

Nachgereicht: "Des Rätsels Lösung" und "Sonntagsfreuden"


Hier kommt die Auflösung meines "Bilderrätsels" aus dem letzten Blog-Beitrag. (Versprochen hatte ich es ja schon zu gestern, dumdiduuuu...)

Ich habe ein wohltuendes Erkältungsbalsam gerührt. Als Grundlage habe ich, angeregt durch die Naturkinder, ein selbstgemachtes Thymianöl verwendet. Ich habe dafür allerdings Olivenöl genommen, das klappt auch hervorragend!

Zu dem Thymian habe ich noch folgende Zutaten hineingemischt: Jojobaöl, Bienenwachs, ätherische Öle (Cajeput, Pfefferminz, Edeltanne, Thymian, Fenchel, Anis). Die Mischung der ätherischen Öle ist nich für Kinder geeignet, sie ist viel zu scharf! Wer für seine Kinder ein Balsam machen möchte, versucht vielleicht das Thymianbalsam der Naturkinder. Cajeput ist ein tolles ätherisches Öl, das auch sehr gut für Kinder geeignet ist, das dürfte auch in ein Balsam für Kinder. Fenchel und Anis natürlich auch, bei dem Edeltannenöl bin ich mir bezüglich der Verträglichkeit bei Kindern unsicher.

Ich habe vor ein paar Jahren mal zwei Kinder in einer Schule betreut, deren Mutter Aromatherapeutin ist. Die hat mir viele ätherische Öle und einige ihrer Wirkweisen vorgestellt. Von ihr kenne ich Cajeput, das seit dem in meine Hausapotheke gehört. Es kann auch ohne die grundlage eines Öls oder eines Balsams auf der (Kinder-) Brust verrieben werden. Falls ihr mehr darüber wissen mögt, kann ich gerne noch ein paar Informationen dazu zusammentragen.

Natürlich habe ich für die Döschen kleine Etiketten gemalt und gebastelt. Eins habe ich bereits verschenkt - momentan ist ja so eine Erkältungszeit, überall begegnen mir Schnupfnasen und Hustengeplagte. Falls es mich erwischen sollte, hab ich ja nun vorgesorgt...


Nun zu meiner nachträglichen Sonntagsfreude:

Einen ganzen Stapel (nämlichen den kompletten Jahrgang 2009) "kraut & rüben" habe ich am Wochenende geschenkt bekommen! Wow, da habe ich viel zu schmökern. Und vielleicht kann ich ja die ein oder andere Garten-Idee im nächsten Jahr in die Tat umsetzen...


Kürbisse werden im nächsten Jahr sicherlich wieder gepflanzt! Ich wünsche euch viel Spaß beim Schnitzen! ;o)

Samstag, 29. Oktober 2011

Für kleine Hände


Als Mitbringsel für die kleinen Zwillinge meiner ehemaligen Nachbarn, bei denen ich heute zum Kaffee eingeladen war, habe ich Mini-Traubenkernkissen genäht. Die können in der kalten Jahreszeit die Hände wärmen. Oder sie können im Tiefkühlfach aufbewahrt werden, für den Fall einer Aua-Beule.


Und weil so kleine Kinder ja nicht immer ganz saubere Hände haben, habe ich für die Innenkissen aus Leinen waschbare Bezüge gezaubert. Die habe ich noch mit den entsprechenden Namen versehen.


Ein einfacher "Hotelverschluss" hätte sicherlich ausgereicht. Aber für 2 1/2 jährige Kinder finde ich die Variante mit den Druckknöpfen doch etwas sicherer. So bleibt alles zusammen, wie es soll.

Ich denke, ich werde noch ein Paar davon für mich nähen, dann allerdings eine Nummer größer!


Und was wird das? Jemand eine Idee? Die Auflösung gibt es morgen! ;o)

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Sonnenstrahlen sammeln

Nach ein paar trüben, grauen und sehr nassen Tagen habe ich heute morgen die Chance genutzt und ein paar Sonnenstrahlen gesammelt. Vielleicht könnt auch ihr noch ein wenig Sonnenwärme und Sonnenlicht gebrauchen, darum nehme ich euch mit auf einen kleinen Spaziergang durch "meinen" Wald!

Auf geht's!


Der Weg liegt im Nebel. Im Schatten ist es kühl und frisch. Die kleinen Sonneninseln sind kleine Wärmeoasen im meinem herbstlichen Wald. Es ist still, niemand sonst ist hier. Ein paar Vögel zwitschern und der kleine Bach, der durch die Regentage wieder etwas mehr Wasser führt, plätschert unaufhörlich.


Im Herbst fühle ich mich immer ein bißchen wie Frederick die Maus. Ich möchte Sonnenstrahlen und Farben sammeln um sie im Winter zur passenden Zeit hervorzuholen. Hier habe ich schon jetzt ein paar für euch!


Noch sind die meisten Blätter der Bäume grün. Noch hört man den Wind durch die Blätter fegen.


Sonnenstrahlen bleiben an mir und meiner June hängen, wärmen uns. Andere scheinen an uns vorbei und malen unsere Schatten auf den Waldweg.


Genießt ihn, den letzten warmen Sonnenschein des Jahres. Und behaltet euch ein bißchen davon in euren Herzen und euren Gedanken!

Sonntag, 9. Oktober 2011

Sonntagsfreuden - 11


An Kleidung habe ich mich mit der Nähmaschine noch nicht wirklich gewagt. Vor ein paar Jahren habe ich mir zwei Schluffi-Hosen genäht, zum gemütlichen Abhängen auf dem heimischen Sofa. Vor ein paar Wochen habe ich dann ja die zwei Schlafi-Buxen genäht.

Und nun habe ich mich getraut und mir eine kuschelige Fleeceweste gezaubert. Ganz ohne fertiges Schnittmuster und ohne Schritt-für-Schritt Anleitung. Den Schnitt habe ich von einem ausgedienten Fleecehoodie abgenommen und nach meinen Vorstellungen und Bedürfnissen verändert. Dann habe ich mir einen groben Plan gemacht, in welcher Reihenfolge es wohl schlau wäre, alles aneinander zu fügen. Während des Nähens hat es sich manchmal herausgestellt, dass eine andere Reihenfolge doch etwas schlauer gewesen wäre. Und mir sind immer wieder ein paar Dinge eingefallen, die ich anders haben wollte. Darum ist die Weste weit entfernt von dem, was man perfekt nennen würde... Es ist viel gestückelt und geschummelt. Und ich habe mich auch noch nicht getraut, Seitentaschen einzusetzen. Denn die Weste gefällt mir an sich sehr gut und ich will sie mir jetzt zum Schluss nicht noch versauen... Darum trage ich sie jetzt schon und muss noch ein wenig Mut sammeln, um mit der Schere - zack! - die Schnitte zu machen und das gute Stück erneut unter meine Maschine zu legen...

Ein paar Highlights an der Weste sind unter anderem der Kinnschutz, damit der Reißverschluss nicht kratzt und der verstellbare Kragen, damit der Wind nicht hineinpfeifen kann.

Und nicht nur an diesem kalten Herbstsonntag ist so ein kuscheliges, selbstgemachtes Teil eine wahre Freude! :)

(Der Stoff für eine weitere Weste liegt übrigens schon parat!)


Dieses kleine Kackbeutel-Täschchen habe ich für eine liebe Kollegin genäht. Damit hat man bei den Hunderunden die Kackbeutel immer dabei (das wird mancherorts vom Ordnungsamt kontrolliert!), denn den Schlüssel nimmt man ja in der Regel mit, wenn man Gassi geht.

Und mit den Kamsnaps sind Verschlüsse wirklich easypeasy. Wunderbare Erfindung! (Die habe ich übrigens auch in meiner Weste verarbeitet + Reißverschluss.)


Und auch dieses Kirschkernkissen, bzw. der Bezug hat zwei dieser tollen Knöpfe abbekommen. "Piek-Steck-Piek-Steck-Quetsch" - so einfach geht's!

Das Kissen ist nun wirklich keine große Kunst und eigentlich kaum erwähnenswert. Aber ich finde den Stoff so toll! Den gab's in der Nähe im Stoffladen, ich hatte ihn dort vor Wochen schon entdeckt. Und zum 24. Geburtstag eines Landmaschinen-Fans, habe ich mich daran erinnert und ihm daraus das Kissen gemacht.



Ihr Lieben, ich wünsch euch einen schönen Sonntag!

Samstag, 8. Oktober 2011

Voll wild!


Heute habe ich im Wald einen Feuersalamander gesehen! Einen ganz schön großen Feuersalamander!


Einen von solch stattlicher Größe habe ich noch nie zuvor gesehen! Und das, obwohl ich wirklich viel draußen bin und schon immer war. Bin ja auf dem Land groß geworden und wirklich viel draußen gewesen. Feuersalamander sehe ich aber wirklich äußerst selten. Als ich klein war, hatten wir mal einen kleinen im Keller, daran kann ich mich gut erinnern. Wahrscheinlich, weil es eben ein recht seltenes Tier ist.

(Der Feuersalamander gilt in Deutschland derzeit wohl nicht als bedrohte Tierart, ist hier aber "besonders geschützt". Das bedeutet, dass man ihn nicht einfangen, verletzen oder gar töten darf.)


Tschüssi, Salamander!


*


Morgen zeige ich euch aber endlich wieder Selbstgemachtes!

Montag, 3. Oktober 2011

Den Sonnenschein genießen!


Unter anderem deshalb ist es derzeit sehr ruhig auf meiner Seite!

Der Herbst ist da! Und er will es uns richtig zeigen. Er strengt sich wirklich an und schenkt uns noch ein paar sommerlich warme Tage, bevor es entgültig kühler wird.

Und so liege ich dann zwischendurch in meiner Hängematte, lass mich von außen bis in meine Seele hinein wärmen, "züchte" noch ein paar Sommersprossen, während ich weiche Schafwolle durch meine Finger von Nadel zu Nadel gleiten lasse - in der Gewissheit, dass dies die letzten warmen Tage sein werden...
Ich möchte das Licht einsaugen, in mir speichern, um es im Winter an Tagen herausholen zu können, an denen mir die viele Dunkelheit zu schaffen machen wird. Das Geräusch vom Wind in den Blättern der Bäume will ich in mir behalten, um es an zu stillen Wintertagen abspielen zu können.

Zum ersten Mal habe ich in diesem Frühjahr gemerkt, dass mir das Blätterrauschen im Winter sehr fehlt. Diese Stille, besonders wenn es geschneit hat, ist faszinierend und auch darüber freu ich mich. Aber der Winter ist einfach zu lang. Es ist zu lange still, zu lange dunkel, zu lange kalt und zu lange grau... Und so gern ich den Herbst habe, mit all den Farben und seiner Reichhaltigkeit, so liegt hinter allem doch immer viel Melancholisches versteckt. Eben die Gewissheit, dass dies die letzten warmen Tage sein werden... Vor einem langen Winter.

*

Aber natürlich liege ich nicht bloß (strickend) in der Hängematte! ;)

Ich habe auch einiges genäht, habe tolle Flohmarktschätzchen aufgetan, halte tapfer meinen Schnitt von 7 km am Tag, habe wichtige Kontakte geknüpft und damit verbunden konkretisiere ich lang gesponnene Ideen. Ich lese ein gutes und wichtiges Buch, das ich euch sicherlich bald vorstellen werde, habe ein tolles Brotrezept ausprobiert und bereite ein kleines Fest vor. Ihr merkt, ich habe noch viel nachzureichen und muss hier einiges aufholen!

Aber erst mal geh ich gleich RAUS!