Mittwoch, 31. August 2011

Ich rüste mich...


... für die richtig kalten Tage - und stricke Mützen! Und weil ich es jetzt schon recht kalt finde, hole ich mir meine kleinen Muckelhunde auf's Sofa! Schön gemütlich so!

Und mein Muckelhund June hat heute ihren 3. Geburtstag! Gefeiert haben wir das mit einer ordentlichen Leberwurst-Stulle! :)

Sonntag, 28. August 2011

Sonntagsfreuden - 8


Öfter mal was Neues ausprobieren

Ich habe heute meine neue Slackline ausprobiert. :o) Von der Arbeit kenne ich das Teil ja schon. Nun habe ich selber eine. Und anstatt sonst einfach als "Stütze" da zu sein, versuche ich mich selber im... nun ja... STEHEN. Vom Gehen will ich noch gar nicht reden... Ich schaffe gerade mal zwei Sekunden auf dem rechten (mit links gehts gar nicht) Bein zu stehen, wobei das andere dabei erst 1 cm vom Boden entfernt ist. Puh, da muss ich noch ganz schön viel üben. Und auch wenn der Weg noch weit ist, bis ich es einigermaßen sicher über die Slackline schaffe, freue ich mich sehr über diese neue Herausforderung!

Sonntagsfreuden - eine Idee von Maria
"Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind."
Wer noch dabei ist, seht ihr in Marias Blog: kreativberg

Samstag, 27. August 2011

Erste Testphase bestanden!


Meine Gürteltasche (über die ich mich HIER schon mal aufgeregt und die ich euch HIER ganz fertig vorgestellt habe) hat sich im Alltag bereits echt bewährt! Alles was rein soll, passt rein. Es drück, rutscht und stört nichts. Sogar beim Joggen hindert sie die Bewegungen nicht. Tippi-toppi also! :o)
LinkUnd darum gibt es heute mal ein Bild "am lebenden Objekt".

Morgen hab ich was tolles vor, hoffentlich ist es dann trocken. Jetzt gerade regnet es nämlich wieder wie aus Eimern...

Freitag, 26. August 2011

Mit Kindern im Wald...


... wird jeder Käfer ganz genau betrachtet.


... wird jede Spinne untersucht und bestaunt.


... wird jeder Schnecken-Fund zu einem Ereignis!


Die Nachbarkinder haben mich heute auf meiner Hunderunde im Wald begleitet. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie aufmerksam die kleinsten Details von ihnen wahrgenommen und regelrecht aufgesogen werden!

Ich habe ihnen meine kleine Ixus in die Hand gedrückt und ihnen die Makroeinstellung erklärt. So konnten sie ihre Funde gleich dokumentieren.


Total spannend fanden wir dieses Pilz-Dorf. "Das haben bestimmt Schlümpfe gebaut!" - "Oder Zwerge!" ;o)


Herzen haben wir auch wieder entdeckt. Eins ganz unten auf dem Boden...


... und eins weiter oben an einem Baum. :o)

Sonntag, 21. August 2011

Sonntagsfreuden - 7


Meine Freude an frischer Minze aus dem Garten teile ich heute mit euch. Hab nämlich ein sehr erfrischendes Rezept für euch - genau passend für heiße Hochsommer-Tage!


Pfefferminz-Apfel-Eistee


Für einen Liter braucht ihr:

Eine Hand voll frische Minzeblätter aus dem Garten
600 ml Wasser
400 ml Apfelsaft (am besten, na ihr wißt schon... bio und so ;)
Eiswürfel nach Belieben

Die Minzeblätter werden mit dem kochenden Wasser übergossen, dieser Tee darf schön lange durchziehen. Wenn der Tee abgekühlt ist, wird er mit dem Apfelsaft gemischt und mit ein paar weiteren Blättern der Minze in eine Flasche gefüllt. Nun wird der Eistee bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahrt. Ich gebe am liebsten noch ein paar Eiswürfel hinein und genieße ihn richtig kalt.

Probiert's aus. Dann seid ihr auch an heißen Tagen frisch genug für ein bißchen Quatsch! ;)


Ich wünsche euch eine frische Woche!

Samstag, 20. August 2011

Helfertag auf dem Ziegenhof

Davon muss ich euch nun endlich berichten! Letztes Wochenende habe ich meinen Samstag Vormittag mal etwas anders verbracht, als ich es gewöhnlich mache. Ich war nämlich beim Helfertag vom Ziegenhof Haus Hülshoff in Tecklenburg.

Der Ziegenhof Haus Hülshoff ist ein Demeter-Betrieb, der von Ludger Weiligmann und Dunja Kaiser bewirtschaftet wird. Es leben nicht nur Ziegen auf dem Hof, es gibt auch Esel (gerade ist ein Eselfohlen geboren worden), Schweine, Hühner, Hunde, Katzen...
Schaut euch mal die Homepage des Hofs an, dort seht ihr die tollen Hofgebäude, die alten Mauern und die wunderbare Landschaft, in der er liegt.
Es führen schöne Wanderwege am Hof vorbei. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Wanderung mit Freundinnen, die ich vor kurzem gemacht habe. Da habe ich euch schon Esel und Ziegen von dort vorgestellt!
Und natürlich könnt ihr die hofeigenen Köstlichkeiten im kleinen Hoflädchen auch kaufen. Ich sage euch, der Ziegenkäse ist ganz phantastisch! Und auch die Ziegenbratwurst ist ein wahrer Gaumenschmauß! Nachdem ich beim Grillen nur noch Schaf- und Ziegenwürstchen gegessen habe, mag ich Schweinewurst gar nicht mehr so gern. Probiert sie mal aus! Wenn ihr im Tecklenburger Land unterwegs seid, macht einen Abstecher dort hin und deckt euch mit Käse und Würstchen ein.
(Für diese "Werbung" bekomme ich übrigens nichts, es liegt mir nur am Herzen, dass mehr Menschen Produkte von artgerecht gehaltenen Tieren essen. Und wenn diese dann noch so köstlich und außergewöhnlich sind, von so einem netten Hof aus der Nachbarschft kommen, dann muss ich einfach ein wenig öffentlich schwärmen!)

Jetzt aber zurück zum Helfertag: Auf dem Hof Hülshoff wird etwa ein Mal im Monat ein Helfertag organisiert, an dem sich Freiwillige für einen Vormittag (von 10 bis 13 h) an den Arbeiten beteiligen, die auf dem Hof anfallen. Im Anschluss an die Arbeit gibt es ein gemeinsames Mittagessen, bei dem es natürlich allerlei "zickiges" zu kosten gibt.


ernten, sortieren, schälen

Letztes Wochenende stand die Apfelernte an. Einige Freiwillige halfen bei der Ernte, andere zerkleinerten und schälten Äpfel für Apfelmus (vorne links das bin ich).


Äpfel, Äpfel und kein Ende in Sicht! ;)

Außerdem wurde nach Größe, Sorte, Zustand sortiert. Die Schönsten waren für den Hofladen bestimmt.


Nette Menschen in geselliger Runde.

Wir hatten ganz schön viel zu tun. Und immer wieder wurden weitere Karren herangeschoben!


Hier freuen sich die Hühner über die Reste, die beim Schälen daneben gefallen sind:


Es drehte sich aber nicht alles um Äpfel. Einige Helfer haben die Malerrollen geschwungen und die Scheune in leuchtendes Gelb verwandelt. (Auf dem Bild kommt die Farbe wegen des trüben Wetters nicht ganz so gut rüber.) Viele Hände, schnelles Ende!

Nun wurde ich bereits von einigen Leuten kritisch befragt: "Warum machst du das denn? Ihr habt doch selber genug Äpfel."
Erst mal finde ich, es ist eine tolle Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen, die ähnliche Interessen und Neigungen haben. Die naturverbunden, ökologisch denkend und tierlieb sind.
Außerdem finde ich, dass solch ein Hof, so ein Wahnsinnsprojekt, einfach unterstützenswert ist. Ich bin sehr angetan von dem Gemeinschafts-Gedanken, der darin steckt. (Komisch, dass dieser immer eher bei den "Ökos" zu finden ist...)

Und bin dankbar, dass es wirklich so toll war, wie erhofft. Dass ich dort nette Menschen kennenlernen durfte, mit denen ich in Zukunft sicherlich noch weitere Berührungspunkte haben werde. Und Familie Weiligmann Kaiser ist dankbar für die vielen Helfer und jede tatkräftige Unterstützung. So sind alle gut bedient und happy. Yay!


Neuer Anstrich


Feierabend!


Neugierige Ziege


Müde Zicklein


Hühner auf dem Mist


Wie im Bilderbuch!


Ausruhen nach dem aufregenden Vormittag.


So, und wenn ihr nun Lust bekommen habt, auch mal mit anzupacken (oder einfach auf leckeren Ziegenkäse...) dann kommt nach Tecklenburg zum

Ziegenhof



Der nächste Helfertag ist am

17. September

10 bis 13 h

(danach gibts Mittagessen)

Freitag, 19. August 2011

Moos-Bilder



Passend zum letzen Natur-Herzen Beitrag habe ich heute im Wald ein weiteres Herz entdeckt - ein Herz aus Moos.



Der Nachbarjunge Max hat einen Moos-Dinosaurier gefunden. Erkennt ihr ihn?

Es ist toll, in zufälligen Formen mit etwas Phantasie Dinge zu erkennen. Ich schau auch sehr gern in die Wolken und suche dort nach wunderbaren Wolken-Wesen...



Diese Wesen schaue ich auch gern an. Es sind meine lieben Nachbarn. Ich sag euch, ich hätte auch gern ein Pferd... Irgendwann einmal...

Donnerstag, 18. August 2011

Herz

Die Naturkinder sammeln Herzen. Da mache ich doch wirklich gerne mit und habe ganz unterschiedliche Herzen beizusteuern:



Dieses Herz ist ein Land Art Werk eines geistig behinderten Mädchens. Es ist während einer Ferienfreizeit vor zwei Jahren entstanden. Und auch wenn es nicht unbedingt danach aussieht - alle Bestandteile wurden sorgsam und mit Bedacht ausgewählt und platziert.



Meine Lieblinge - Herzen aus Stein. Das große, helle Herz habe ich vor fünf Jahren beim Wandern in Österreich gefunden. Es lag plötzlich vor meinen Füßen, hüpfte irgendwie in meinen Blick. Seitdem ist es bei mir. Das kleine Stein-Herz habe ich irgendwann bei uns auf dem Hof gefunden.



Und dieses schwimmende Herz habe ich heute im Wald gemacht - extra für die Aktion. June ist derweil durchs Unterholz gewuselt, hat auch mit einem anderen Hund im Bach gespielt. Als ich fertig war und das Herz zu Wasser gelassn habe, mußte sie natürlich auch nachsehen, was ich da gemacht hatte.





Und das hier wird...




MAMMELAAAAADE!!! ;o)

Pflaumenmarmelade nach meinem höchst persönlichen Geheimrezept! Ich weine immer fast, wenn ich das letzte Glas davon anbreche und bin auch ein wenig geizig mit dem Vorrat. ;o) Einfach zuuuu lecker! Yummy!


Mittwoch, 17. August 2011

Street-Art...



... im Dorf - irgendwie nett.

Ich mag das Motiv und den Spruch dazu. Die Umsetzung ist noch verbesserungswürdig, da geht noch was. Aber wer weiß, vielleicht probiert sich da gerade der Street-Art-Künster-Nachwuchs am Schulgebäude aus...



Ich mag's jedefalls, ist nicht so angepasst... ;o)

Dienstag, 16. August 2011

Ja, ich will...



... dein Freund sein, Freezer Paper!

;o)


Hier hatte ich das kleine Projekt ja bereits angekündigt. Und das ist draus geworden - ein Apfel Shirt.

Ich finde es chic und die Schablonier-Technik mit dem Freezer-Paper hat gut geklappt. Das Ganze funktioniert so:



Man schneidet aus dem Papier die Formen aus, die später farbig sein sollen (eben wie bei einer Schablone). Das Motiv wird dann auf den Stoff aufgebügelt, dabei muss man darauf achten, dass es besonders an den Schnittkanten auf dem Stoff haftet. Nun kann mit einem Pinsel die Stoffmalfarbe in mehreren Schichten aufgetragen werden. Ich habe auf dem grauen Shirt zunächst mit Weiß grundiert, damit die anderen Farben mehr leuchten.
Kleiner Tipp: nehmt kein Feinripp-Klamöttchen (wie beim Apfel-Shirt...), da reißt die Farbe später sofort auf.
Wenn ausreichend Farbschichten aufgetragen wurden und das Motiv gut getrocknet ist (wenn's schnell gehen soll: fönen!), kann man das Papier vorsichtig abziehen. Fertig!

Ich habe gelesen, dass man die Schablone danach wieder benutzen, also noch mal aufbügeln kann. Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Die filigrane Baustein-Männchen-Schablone konnte ich ohnehin nicht im Ganzen lösen...


Am Besten eignen sich Baumwollstoffe, darauf haftet das Freezer-Paper ganz wunderbar. Mein Pulli hat leider einen geringen Anteil an Kunstfaser, darum hat die Schablone nicht überall ganz so gut gepappt und es ist an einigen Stellen doch ein wenig Farbe drunter gelaufen (rechte Hand). Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit meinen aufgemotzten (super 80er Wort oder?) Basics!



Montag, 15. August 2011

:'(

Mein kleiner Grauschnäpper ist heute Abend gestorben.

Ich war so zuversichtlich, dass er es schafft. Er war so munter, agil und hat sich toll entwickelt.

Seit Samstag ging es ihm immer wieder nicht so gut. Er hatte Schwierigkeiten mit der Verdauung, piepste nicht mehr so laut. Und doch hat er viel gelernt in den letzten Tagen. Er konnte schon selbstständig trinken und hat sogar ein Mal ganz genüßlich gebadet.

Gestern habe ich ihn zwei Stunden bei mir auf dem Sofa sitzen gehabt, da war er sehr müde. Ich habe gestrickt, als er auf meinem Schoß schlief. Zwischendurch habe ich meine Hand an seinen kleinen Körper gelegt, um ihm ein wenig Wärme zu geben.

Heute morgen war er wieder ganz munter, hatte aber immer noch Verdauungsbeschwerden. Im Lauf des Tages wurde er müder und alles hat ihn sehr angestrengt. Er hat nicht mehr vor Aufregung wie wild geflattert, wenn ich zum Füttern kam. Er saß nur da und hat den Schnabel aufgesperrt. Wenn ich ihn aus dem Käfig genommen und auf den Tisch gesetzt habe, ist er mehrmals umgekippt und steif auf dem Rücken liegen geblieben. Kein gutes Zeichen. Auch heute habe ich ihn wieder neben mich auf das Sofa gesetzt, ins warme Sonnenlicht. Ich habe gestrickt und er hat versucht zu mir hoch zu kommen. Dann saß er eine Weile auf meinem Schoß. Nachdem ich ihn zurück in den Käfig gebracht hatte, war ich noch zwei Mal zum Füttern da.

Und dann habe ich ihn eben gefunden, als er gerade gestorben war. Er war noch warm und ganz leicht. Ich habe ihn einen Moment in meinen Händen gehalten und ein bißchen um ihn geweint. Ich habe dieser kleinen Vogelseele so gewünscht, dass alles gut wird. Es ist so schade.

Und ich bin traurig.





Anmerkung:

Ich freue mich sehr über eure mitfühlenden Kommentare.

Klar, er ist "bloß" ein kleiner Wildvogel. Und klar, so spielt die Natur. Trotzdem finde ich, hat es der kleine Piepmatz verdient, dass man ein bißchen um ihn trauert.

Die Nachbarkinder, die wieder frischen Fliegen-Nachschub vorbei bringen wollten, und ich haben ihn eben beerdigt. Die Kinder haben jeder eine kleine Blume auf sein Grab gelegt.

@ Needful Friends: Ich hoffe, du bist nicht böse, dass ich deinen Kommentar entfernt habe. Dein Rat ist sicherlich gut gemeint, er ist jedoch nicht richtig. Und da andere "Vogelbabyfinder" eventuell über eine Suchmaschine diese Aussage finden könnten, lösche ich sie lieber. Und schreibe noch ein bißchen was dazu.

Vogeljunge MÜSSEN Wasser trinken! Das Erste, was ein Fund-Vogel bekommen soll, ist Wasser! Wenn sie noch so klein sind, dass sie Weichfutter bekommen, reicht das darin enthaltene Wasser aus, aber als erstes müssen sie Wasser haben. Oder eine Traubenzucker-Lösung in einem speziellen Mischungsverhältnis. Der Grauschnäpper hat von Anfang an ganze Insekten bekommen, weshalb er zusätzliches Wasser bekommen mußte. Er war nun kurz davor, fliegen zu können. In dieser Zeit mußte er auch lernen, selbstständig zu fressen und zu trinken. Und da der Grauschnäpper ein Insektenfresser ist, sollte er auf gar keinen Fall Beeren oder Bananen bekommen! Mehlwürmer darf man nur in Maßen füttern, und auch nie lebend (entweder Kopf ab oder überbrühen). Auch Regenwürmer sind nur für wenige Vogelarten gesund (Amseln z.B.). Für einen insektenfressenden Vogel sind am Besten Fliegen und Motten etc. geeignet, die hat er hier auch reichlich bekommen.
Natürlich ist das Risiko hoch, dass mit all den Fliegen auch Keime und Bakterien vom Vogel aufgenommen werden. Aber so spielt eben die Natur.
Wenn man einen Wildvogel aufzieht, sollte man sich ganz am Anfang sehr genau informieren, was, wieviel und wie oft dieser fressen soll. Was für eine Meise gut ist, ist nicht für jede andere Art gleich gut. Und man muss sich auch bewußt sein, dass man ihn nicht zu sehr betüddeln darf, damit er später wieder eine natürliche Scheu zum Menschen entwickeln kann, damit er draußen eine Überlebenschance hat.

Ich denke, mein Grauschnäpper ist an irgendetwas erkrankt und hatte dadurch keine Kraft mehr.

Samstag, 13. August 2011

Blub


Geburtstags-Gruß an meine Schwester!

Freitag, 12. August 2011

Gartenbewohner


Bei uns in der Gegend und in unserem Garten wohnen zwei Eichelhäher Paare. Es ist total spannend, sie zu beobachten.

Heute Morgen konnte ich ihnen eine ganze Weile lang zuschauen, wie sie Würmer "erlegt" haben.

Die Kamera hatte ich in greifbarer Nähe, leider konnte ich nicht weiter ranzoomen. Klickt euch die Bilder groß, dann könnt ihr sehen, was die wundervollen Vögel genau machen.

Hier habe ich gleich zwei von ihnen vor die Linse bekommen.



"Meinem" kleinen Grauschnäpper geht es prächtig! Er ist schon so groß geworden, die Federn entwickeln sich unglaublich schnell. Heute hat er das erste Mal kontinuierlich selbst nach seinem Futter geschnappt. In den letzten Tagen hat er das eher durch Zufall geschafft. Nun schnappt er ganz zielgerichtet nach seinen Futtertieren, die ich mit der Pinzette vor dem Schnabel hin und her wedel. Er muss ja bald im Flug lebende Insekten fangen können. Auch die ebenso zufälligen "Flug-Sprünge" werden immer häufiger und mehr und mehr beabsichtigt.

Donnerstag, 11. August 2011

Abstand


Manchmal brauche ich einfach ein paar Tage Abstand von einer Arbeit, die nicht so recht klappen will. Dann bin ich weniger hastig und nicht mehr so genervt, weshalb ich wiederum weniger an Fäden reiße und sorgsamer und genauer arbeite. Wahrscheinlich ließen sich die Gurte darum gestern ganz leicht an der Gürteltasche befestigen. Und nun freu ich mich, denn ich finde die Tasche super! (Nicht perfekt, aber trotzdem chic!) Ein kleines Teil fehlt mir allerdings noch. Und zwar so ein kleiner schwarzer Schieber, mit dem das Ende des Gurtes verschiebbar befestigt werden kann. Tragen kann ich sie aber so auch schon. Hier kommen noch ein paar Details:


Die Nähte der bunten Vordertasche habe ich mit Einfassband versäubert. Das gefällt mir bei Rucksack-Nylon besser, da dieser Stoff so fisselig ausfranst und sonst die hauchdünnen Fädchen überall verhaken (Schlüsselringe etc. bleiben da gern dran hängen).


In die große Tasche habe ich ein zweigeteiltes Innenfach aus Spinnaker-Nylon eingenäht. So behält man den Überblick über die Kleinteile, die man so mitnehmen möchte.


Zum verwendeten Material:

Spinnaker-Nylon wird viel im Drachenbau eingesetzt - ich hab ein bißchen davon da zum basteln von Pois und eben zur Herstellung von wetterfesten Täschchen.

Cordura (der graue Stoff) ist ein sehr widerstandfähiger und robuster Stoff. Dieser ist auf der Rückseite wasserfest beschichtet und eignet sich super für Taschen und Rucksäcke.

Rucksack-Nylon ist stabil sehr robust und dieser ist auch auf der Rückseite wasserfest beschichtet. Der Stoff läßt sich gut leicht verarbeiten und es gibt eine recht große Farbauswahl.